VOCO Dental Aid

VOCO unterstützt im Rahmen seiner Initiative „VOCO Dental Aid“ diverse zahnärztliche Hilfsprojekte. In diesen engagieren sich ehrenamtliche Helfer an verschiedensten Orten der Welt und leisten dort in oft mehrwöchigen freiwilligen Einsätzen einen wertvollen Beitrag zur zahnmedizinischen Grundversorgung. Dies gilt vor allem denjenigen Menschen, die nur selten oder keinen Zugang zu den Leistungen des jeweiligen Gesundheitssystems haben. Häufig leben diese Menschen auch noch in entlegenen und unwegsamen Regionen, die von den Helfern nur unter Strapazen zu erreichen sind. Vor Ort sehen sie sich dann mit weiteren Herausforderungen konfrontiert. Gerade unter erschwerten Behandlungsbedingungen kommt es aber auch auf die Qualität und Anwenderfreundlichkeit der eingesetzten Dentalmaterialien an. VOCO  würdigt ausdrücklich das humanitäre Engagement von zahnmedizinisch Tätigen und stellt ihnen bewährte Produkte seines Sortiments kostenlos zur Verfügung. Mit diesen werden Prophylaxe-Maßnahmen und Zahnsanierungen erfolgreich durchgeführt und gegebenenfalls Zahnstationen für künftige Behandlungen ausgestattet. Erfahren Sie hier mehr von einigen Hilfsprojekten, die wir im Rahmen unserer Initiative „VOCO Dental Aid“ bereits unterstützt haben.

Zahnärztin reist für Hilfseinsatz nach Peru
VOCO Dental Aid
Zahnärztin reist für Hilfseinsatz nach Peru Nach anfänglicher Angst vertrauen die peruanischen Kindern Dr. Renata Messner. „Auch eine Umarmung wirkt manchmal Wunder“, sagt Zahnärtin Dr. Renata Messner. Prophylaxe ist wichtig. Deshalb lernten die Kinder, wie sie ihre Zähne putzen mü

Es ist schon fast 30 Jahre her, da reiste die damals 24-jährige Studentin Renata Messner für ihre Famulatur auf die Fidschi Inseln. Es war ihr erster Einsatz, um in einem so weit entfernten Land Bedürftigen zu helfen. „Damals habe ich in drei Monaten knapp 300 Zähne extrahiert und viele Erfahrungen gesammelt“, erinnert sich die Zahnärztin, die heute eine Praxis in der nordrhein-westfälischen Stadt Mühlheim an der Ruhr betreibt.

Jetzt flog Dr. Renata Messa für den Verein „Zahnärzte helfen“ wieder mehr als Zehntausend Kilometer, um diesmal in Südamerika, genauer in Peru, für drei Wochen freiwillig ihre zahnärztliche Hilfe anzubieten. „Nach 25 Jahren Berufs- und Lebenserfahrung dachte ich an mein früheres Ziel, anderen Menschen etwas davon zu geben. Ich wollte aber auch von ihnen was mit nach Europa zurücknehmen“, erklärt die Zahnärztin ihre Intention. Auf ihre Reise nach Südamerika begleiteten sie ihr Lebensgefährte und ihr 14-jähriger Sohn.

 

Sprachbarrieren überwinden

Zuerst ging es für die Familie nach Urubamba, ein Ort, der von Touristen meist nur auf dem Weg zu den Ruinen Machu Picchu durchreist wird. In Urubamba übernahm dann der Partner-Verein „Corazones para Peru – Herzen für eine neue Welt“ die weitere Organisation des Hilfseinsatzes. Für Dr. Messner standen zwei Einsatzorte auf dem Programm: zum einen ein Kinderdorf in Munaycha, zum anderen im Ort Hoilloc. Hierher reisten auch die Menschen aus den angrenzenden Bergdörfern an. Um sich mit ihnen verständigen zu können, benötigte die Zahnärztin allerdings Hilfe. Denn die Bewohner aus den abgelegenen Regionen sprechen Quechua. „Ich konnte mich mit ihnen leider nicht direkt unterhalten, die peruanische Zahnärztin Brikz, die für die Hilfsorganisation an Ort und Stelle arbeitet, hat freundlicherweise alles übersetzt. Sie wurde in Peru ausgebildet und kann trotz ihres jungen Alters und wenig  Berufserfahrungen perfekt Zähne extrahieren“, erklärt Renata Messner.

 

Zum Zahnarzt, wenn es fast zu spät ist

Und das war auch notwendig, denn Vorsorgeuntersuchungen kennen die Einheimischen dort nicht. „Die meisten von ihnen gehen erst dann zum Zahnarzt, wenn eine Extraktion ansteht und alles andere nicht mehr machbar ist“, so die Zahnärztin. Für die zahnärztliche Behandlung und Versorgung ohne Extraktion erhielt Renata Messner Spenden von Dentalmaterial-Herstellern: „Dafür bin ich sehr dankbar. Die Kinder werden von der Organisation zwar bestens versorgt, dennoch litten viele von ihnen unter Zahnfleischentzündungen. Bei ihnen war meine Hauptaufgabe Zahnstein zu entfernen.“ Außerdem habe sie versucht, gerade bei den älteren Kindern, die Aufmerksamkeit auf ihre Ernährungsgewohnheiten zu lenken und bat sie, öfter Obst und Gemüse zu essen.

 

Erfahrungen fürs Leben

Bei den kleineren Patienten hingegen, gestaltete sich die zahnärztliche Behandlung meist etwas schwieriger. „Sie freuen sich weniger auf die gute zahnärztliche Behandlung, die sie in dem Kinderdorf genießen, sondern auf die Aufmerksamkeit und Zeit, die man mit ihnen verbringt. Auch eine Umarmung wirkt manchmal Wunder. Die Kinder waren so unglaublich dankbar und haben meine Nähe gesucht. Das werde ich nie vergessen“, sagt die Zahnärztin rückblickend und erklärt weiter: „Meine Familie und ich haben die Zeit in Peru sehr genossen und uns immer wieder darüber gewundert, wieviel man anderen in so kurzer Zeit geben kann. Es kommt nicht immer darauf an, was man beruflich macht, denn jeder kann helfen und jeder wird gebraucht.“ Sobald es geht, möchte sie wieder einen Freiwilligendienst in Südamerika leisten.

Kinder im „größten Kampf ihres Lebens“ unterstützen
VOCO Dental Aid
(Neu) In der Klinik bietet er eine kostenfreie Behandlung an für Kinder, die an Krebs Für die Therapie setzt Dr. Skrinjaric ausschließlich hochwertige Dentalprodukte Seine Patienten fühlen sich gut aufgehoben. Ein besonderes Highlight ist es für viele Kinder, wenn sie sich für Füllungen bu

Dr. Tomislav Skrinjaric hat seine zahnmedizinische Laufbahn an der kroatischen Universitätsklinik Zagreb begonnen. Mittlerweile ist er dort Assistenzprofessor in der Abteilung für Kinderzahnheilkunde und präventive Zahnheilkunde. Vor zwei Jahren fasste er den Entschluss, einen Teil seiner Zeit der Behandlung an Krebs erkrankter Kinder zu widmen. Wie es dazu kam und welche Bedeutung diese Arbeit für ihn hat, erklärt er im Interview.

 

1. Wie lange praktizieren Sie bereits als Zahnarzt? Können Sie uns kurz etwas über Ihren Werdegang sagen?

Ich habe meinen Abschluss 2006 an der zahnmedizinischen Fakultät der Universität Zagreb, Kroatien, erlangt. Meine berufliche Laufbahn begann ich Ende des Sommers 2007 in der Abteilung für feste Prothesen der zahnmedizinischen Fakultät der Universität Zagreb. Dort verbrachte ich anderthalb Jahre. Im Frühjahr 2009 wechselte ich dann in die Abteilung für Kinderzahnheilkunde und präventive Zahnheilkunde, wo ich mich 2012 auf dieses Gebiet spezialisierte. Meine Doktorarbeit in Zahntraumatologie habe ich 2013 verteidigt. Im Mai 2016 wurde ich Assistenzprofessor in der Abteilung für Kinderzahnheilkunde und präventive Zahnheilkunde. Meine Interessengebiete sind die Zahntraumatologie, dentale Sedierung, zahnmedizinische Materialien, orofaziale Genetik, 3-D-Bildgebung und -Diagnose und besonders die zahnärztliche Behandlung pädiatrischer Krebspatienten. Dies sind die wichtigsten Eckdaten meiner Laufbahn.

 

2. Was hat Ihr Interesse an pädiatrischen Krebspatienten geweckt? Was war der Auslöser für Ihre Entscheidung, sich besonders diesen Patienten zu widmen?

Nach meiner ersten Untersuchung eines pädiatrischen Krebspatienten war die Entscheidung gefallen. Ich war mit der Zahnbehandlung des vorherigen Zahnarztes überhaupt nicht zufrieden. Genauer gesagt war ich sehr enttäuscht, was die Qualität der Behandlung anging. Diese Kinder führen doch den schlimmsten Kampf ihres Lebens, genau wie ihre Eltern. Die medizinische Behandlung ist körperlich und seelisch sehr belastend, und die Eltern leiden mit ihren Kindern. Das Mindeste, was ein Zahnarzt für diese Patienten tun kann, ist meiner Meinung nach, eine tadellose Zahnrestauration herzustellen.

Bei vielen der Krebspatienten, die zu mir kamen, war der Zustand der Zähne bei ihrem ersten Besuch schlecht. Viele Eltern kennen sich ganz allgemein nicht gut mit einer zahngesunden Ernährung und der Bedeutung von Mundhygiene aus. Dieser Mangel an Information spiegelt sich in der Mundgesundheit ihrer Kinder wider. Bei Krebspatienten ist die Situation noch viel komplexer, da sie sich wegen des Krankenhausaufenthalts und der medizinischen Behandlung nicht so gut um die Mundhygiene kümmern können, wie sie es gerne tun würden.

Bei pädiatrischen Krebspatienten ist die Mundgesundheit für die Gesamtbehandlung äußerst wichtig. Vor allem deshalb, weil die kleinste bakterielle Infektion ihre Gesundheit während der entscheidenden medizinischen Behandlung, d. h. während der Immunsuppression, der Megatherapie und der Knochenmarktransplantation, beeinträchtigen kann. Daher erfordern die Kariesbehandlung und die endodontische Behandlung eine einwandfreie Zahnpflege.

 

3. Wie viele kranke Kinder haben Sie bisher behandelt?

In den zwei Jahren, seit ich begonnen habe, wurden etwa 40 pädiatrische Krebspatienten von mir behandelt.

 

4. Wie viel Zeit investieren Sie in Ihren zahnärztlichen Hilfseinsatz? Haben Sie einen festen Zeitplan für die zahnmedizinische Behandlung pädiatrischer Krebspatienten?

Die Behandlung pädiatrischer Krebspatienten ist schwierig zu planen. Die zahnärztlichen Termine werden nach Bedarf vereinbart. Manchmal habe ich 4 oder 5 Patienten am Tag, manchmal 3 bis 4 Wochen keinen einzigen Krebspatienten. Die Häufigkeit der Besuche hängt von der Zeit ab, die mir bis zur entscheidenden medizinischen Behandlung bleibt, ob dies eine Knochenmarktransplantation ist oder die Kinder zur Behandlung ins Ausland gehen oder ihr Immunstatus sich drastisch verschlechtert hat.

Wenn ich einen pädiatrischen Krebspatienten habe, der eine umfassende Zahnbehandlung benötigt, aber nur wenige Tage Zeit hat, widme ich mich voll und ganz diesem Patienten. Ich behandle das Kind jeden Tag und verschiebe reguläre Patiententermine ebenso wie meine anderen Verpflichtungen. Wenn es sich um ein sehr kleines oder unkooperatives Kind handelt, das dringend behandelt werden muss, tue ich dies unter Vollnarkose im OP unserer anderen Universitätsklinik. So können wir die gesamte Zahnbehandlung einzeitig durchführen.

 

5. Worauf sollte ein Zahnarzt bei der Behandlung dieser Patienten besonders achten?

Meiner Meinung nach ist die Zahnbehandlung pädiatrischer Krebspatienten das komplexeste und verantwortungsvollste Feld in der Zahnheilkunde. Eine oberflächliche Behandlung kann die Gesundheit dieser kleinen Kinder beeinträchtigen und ihr Leben gefährden. Selbst der Erfolg der medizinischen Gesamtbehandlung ist fragwürdig, und bei einer schlechten Zahnbehandlung sinkt die Überlebenschance weiter. Daher sind außerordentliche Sorgfalt und Schnelligkeit mit dem Ergebnis einer einwandfreien Zahnbehandlung unerlässlich.

Wesentliche Faktoren bei der Behandlung pädiatrischer Krebspatienten sind neben den außergewöhnlich hohen klinischen Anforderungen an die Zahnbehandlung das Verhaltensmanagement und das Einfühlungsvermögen gegenüber diesen schwer kranken Kindern. Die meisten dieser Patienten sind – ebenso wie ihre Eltern – wegen der gesamten Situation ziemlich niedergeschlagen. Ich habe viele sehr unkooperative Patienten gehabt. Manchmal musste ich enorme Anstrengungen und Geduld in das Verhaltensmanagement investieren, um die Patienten zur Kooperation zu bewegen, damit wir überhaupt erst mit der Zahnbehandlung beginnen konnten. Zuweilen kann dies psychologisch sehr schwierig für den Zahnarzt sein, vor allem wegen der Progression der Krebserkrankung bei diesen kleinen Patienten. Einige dieser Patienten, die sich der fortschreitenden Krebserkrankung und des letztlich negativen Ergebnisses voll bewusst waren, trösteten ihre Eltern, die schrecklich darunter litten, die wirkungslose Arzneimitteltherapie und das Versagen der medizinischen Behandlung ihres Kindes mitzuerleben.

Manche Patienten haben neurologische Anfälle aufgrund von Gehirntumoren. Der Zahnarzt muss in dieser bereits schwierigen Situation einen Patienten behandeln, der seinen Kopf unkontrolliert schüttelt. Stellen Sie sich vor, Sie behandeln eine kariöse Läsion direkt über der Pulpa und Sie trennt nur ein Zehntel Millimeter von einer endodontischen Behandlung, von zusätzlichen Komplikationen der Zahnbehandlung oder einer möglichen Zahnextraktion. Man kann sich keine weiteren Komplikationen leisten, weil man nur ein bestimmtes Zeitfenster für die Zahnbehandlung hat. Und man möchte diesen kleinen Patienten nicht durch eine Zahnextraktion noch zusätzlich belasten und sein Aussehen ruinieren.

Zudem haben manche der pädiatrischen Krebspatienten aufgrund ihrer Erkrankung und der medizinischen Gesamtbehandlung mitten in einer zahnmedizinischen Behandlung Gefühlsausbrüche. Daher muss man bei der Zahnrestauration sehr schnell und geschickt sein.

 

6. Welches Ziel verfolgen Sie mit dem Projekt und welche Erwartungen hegen Sie?

Neben der Erfahrung, die der Zahnarzt mitbringen muss, spielt die Wahl des Dentalmaterials für die gesamte Behandlung der Patienten eine entscheidende Rolle. Auf dem Markt gibt es ein großes Spektrum an Dentalmaterialien. Die meisten sind zuverlässig. Bei Krebspatienten reicht dies jedoch nicht aus. Diese Patienten verdienen nicht nur die bestmöglichen Dentalmaterialien, sondern sie benötigen sie auch. Die zahnärztliche Versorgung pädiatrischer Krebspatienten mit unzuverlässigen Dentalmaterialien wäre zumindest unethisch. Dentalmaterialien für besonders anspruchsvolle Anwendungsfälle und besonders schwierige Zahnbedingungen müssen beste physikalische Eigenschaften besitzen. Ein äußerst wichtiges Merkmal ist dabei die Biokompatibilität.

Die Dentalmaterialien von VOCO haben der Konkurrenz auf dem Weltmarkt etwas voraus, weil sie die absolut besten physikalischen Eigenschaften bieten, d. h. herausragende Qualität und Langlebigkeit der Zahnfüllungen.

Ein sehr wichtiges Merkmal von Dentalmaterialien ist zudem die Biokompatibilität, d. h. die Nichttoxizität. Die Serie Admira Fusion aus ORMOCER-Nanohybrid-Kompositmaterial ist dafür bekannt, keine klassischen Monomere in ihrer Zusammensetzung zu enthalten. Daher geben die Produkte keine toxischen Bestandteile an den Körper der schwer kranken und immunologisch geschwächten Kinder ab.

Ein fantastisches Produkt für das Verhaltensmanagement ist zudem das farbige Compomer Twinky Star. Damit ist es mir bei einigen unkooperativen Patienten ganz leicht gelungen, sie für die Behandlung zu gewinnen. Und das Behandlungsverfahren ist einfach beeindruckend.

In diesem Zusammenhang sind noch weitere VOCO-Dentalmaterialien zu erwähnen, z. B. Profluorid Varnish in wohlschmeckenden Geschmacksrichtungen, die einfach zu applizierenden Liner (Ionoseal, Calcimol LC) und andere mehr.

Diese Palette an Dentalmaterialien gibt mir die Gewissheit, die bestmöglichen am Markt erhältlichen Dentalmaterialien zu verwenden. Daher bin ich überzeugt, dass diese Zahnfüllungen eine tadellose Qualität aufweisen und die kleinen Krebspatienten zumindest zahnmedizinisch bestmöglich und erfolgreich behandelt werden.

Ohne das Projekt „VOCO Dental Aid“ und die umfangreiche und großzügige Spende verschiedener VOCO-Dentalmaterialien zur Behandlung dieser schwer kranken Kinder wäre all dies nicht möglich gewesen. Ich hoffe, dass das Projekt „VOCO Dental Aid“ für die Zahnbehandlung pädiatrischer Krebspatienten fortgesetzt wird und auch weiterhin hochwertige Dentalmaterialien für diese schwer kranken Kinder bereitstellt.

 

7. Welche Bedeutung hat der Hilfseinsatz für Sie?

Beim ersten Besuch waren die meisten der kleinen Krebspatienten aufgrund der allgemeinen Situation, also der Krankheit und der belastenden medizinischen Behandlung, ziemlich niedergeschlagen. Bei einigen unkooperativen Kindern waren die Eltern recht skeptisch, dass wir alle nötigen Zähne würden behandeln können, vor allem angesichts der kurzen Zeit, die uns zur Verfügung stand. Manche Eltern baten mich gleich beim ersten Besuch, ihre Kinder unter Vollnarkose zu behandeln, da sie daran zweifelten, dass ich ihre Kinder zur Kooperation würde bewegen können. Um dieses Hindernis zu überwinden, musste ich viel Energie in das Verhaltensmanagement investieren. Dabei haben mir die VOCO-Dentalmaterialien sehr geholfen, besonders das einzigartige Füllungsmaterial Twinky Star. Twinky Star hat in vielen Fällen der Kooperation Tür und Tor geöffnet.


Ich begann die Behandlung in Phasen schwerer Depression bei unkooperativen pädiatrischen Krebspatienten mit ausgedehntem Kariesbefall und einer großen Zahl geschädigter Zähne. Und am Ende der Behandlung zeigten diese schwer kranken Patienten ein glitzerndes Lächeln und freuten sich auf die nächste Behandlung in meiner Praxis. Ich erlebte, wie wichtig diesen Kindern ein schönes Lächeln ist und wie froh und freundlich sie trotz der vielen ernsten Probleme sind, mit denen sie und ihre Eltern zu kämpfen haben. Einige dieser Kinder haben mich zu ihrem Freund erklärt, mich beim Wiedersehen umarmt und wollten als Andenken ein Foto mit mir machen. Es schmerzt mich sehr, dass manche meiner Freunde nicht mehr unter uns weilen, weil die bösartige Krankheit am Ende siegte. Aber diese gemeinsamen Momente werde ich nie vergessen. Dieser Wandel ihres Gemütszustands von extrem negativ zu extrem positiv und glücklich trotz schwerer Krankheit ist für mich eine wunderbare und erfüllende Erfahrung.

Dass ich an einem sehr kleinen, aber sehr positiven Teil ihres Lebens teilhaben durfte, ist für mich eine außerordentliche Ehre und Anerkennung. Das ist so viel mehr als nur eine komplexe Zahnrestauration. Aus diesem Grund möchte ich mich in meinem weiteren Berufsleben der Behandlung pädiatrischer Krebspatienten widmen.

Fernab der Zivilisation
VOCO Dental Aid
Mit dem Team von Dentaid reist die britische ZFA Louise Bambrick zum Hilfseinsat Louise und ihre Kollegen haben bei ihrem jüngsten Einsatz in Uganda mehr als 2.0 In Uganda kommen auf 10.000 Bewohner gerade einmal 0,5 Zahnärzte. Die Zähne viel Louise Bambrick plant, künftig jährlich für Hilfseinsätze nach Uganda zu reisen.

Im Februar 2012 reiste die damalige Zahnarzthelferin Louise Bambrick nach Uganda, um das Hilfsprojekt Dentaid zu unterstützen. Uganda ist dringend auf medizinische Unterstützung aus dem Ausland angewiesen - besonders in Sachen zahnmedizinische Aufklärung ist Hilfe nötig. Drei Wochen lang gaben Louise Bambrick und andere Helfer ihr Fachwissen, besonders in den ländlich gelegenen Orten, weiter. Die Familien, die dort fernab der Zivilisation und erst recht von ärztlicher Versorgung leben, besitzen weder Zahnbürsten noch Zahnpasta. An eine zahnärztliche Behandlung ist erst recht nicht zu denken - dafür gibt es einfach zu wenige Zahnärzte in Uganda. Zum Vergleich: In Großbritannien kommen auf 10 000 Menschen knapp 28 Zahnärzte. In Uganda kommen auf 10 000 Menschen gerade einmal 0,5 Zahnärzte. Man muss kein Zahnarzt sein, um zu wissen, welche Konsequenzen das hat. In welch schlechten Zustand sich die Zähne befinden, schockiert die Zahnärzte auf ihren Reisen immer wieder.

Neue Möglichkeiten als Dentalhygienikerin

Im Jahr 2017 war Louise Bambrick wieder vor Ort und unterstützte das Projekt für insgesamt elf Wochen – dieses Mal als Dentalhygienikerin. Diese Position ermöglichte ihr bei Kindern Zähne zu extrahieren, Füllungen zu legen und Zähne mit Fluoriden zu behandeln. Außerdem konnte sie Lehrer und Eltern über Präventionsmaßnahmen zu den am häufigsten in Erscheinung tretenden Mundkrankheiten aufklären und was sie präventiv dagegen tun können.

Zahnbürsten und Zahnpasta verteilt

Louise Bambrick machte all das natürlich nicht allein. Sie war mit einem Team, bestehend aus zwei Zahnärzten, drei Dentalhygienikerinnen, zwei Zahnarzthelferinnen und zwei Freiwilligen, in Uganda unterwegs, um das zahnärztliches Hilfsprojekt zu unterstützen. Auf ihrem Plan standen neun Ziele: darunter Schulen und Waisenhäuser. Alle mit dem Ziel, Kinder und auch Erwachsene von ihren Schmerzen zu befreien. Insgesamt behandelten sie 2110 Patienten. Jeder von ihnen erhielt eine Zahnbürste und Zahnpasta sowie eine intensive Mundhygiene-Aufklärung. Bei 1108 von ihnen konnten die Zähne mit der Spende von VOCO Proflourid Varnish fluoridiert werden. Eine Spende, über die die Zahnärzte sehr froh waren, denn damit können sie zur Kariesvorbeugung beitragen.

Louise Bambrick plant in Zukunft jährlich nach Uganda zu reisen, um das Hilfsprojekt mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten zu unterstützen.

Volldampf auf den Inseln über und unter dem Wind
VOCO Dental Aid
VOCO unterstützte einen zahnärztlichen Hilfseinsatz auf den Kapverdischen Inseln Die Kapverden gelten als Geheimtipp für sonnen- und erlebnishungrige Touristen. Vulkanische Berglandschaften prägen das Landschaftsbild auf der Insel Santiago. Viele Kinder wurden mit Frontzahntraumata oder -defekten vorstellig. Vor allem die Zähne von Kindern und Jugendlichen waren vielfach massiv von Karie Bei diesem kleinen Patienten waren bereits fast alle Zähne kariös zerstört. Neben der fehlenden oder unzureichenden Zahnhygiene sorgt der weit verbreitete V Am letzten Behandlungstag wurden alle Kinder einer Schule in der richtigen Zahnp Die vier Zahnmediziner aus Deutschland mit dem Klinikpersonal des „Centre de Sãu Waren für DWLF auf den Kapverden im Einsatz: Julia Reichmann, Dr. Carina Angeli,

Wie hineingeworfen in das Blau des Atlantiks liegen sie zwischen Europa, Afrika und Südamerika – die Kapverdischen Inseln. Mit ihrem konstant milden Klima, ihrer landschaftlichen Vielgestaltigkeit und ihrem besonderen kulturellen Mix und exotischen Flair  empfehlen sie sich längst als Geheimtipp für sonnen- und erlebnishungrige Touristen. Denen bleiben die Schattenseiten des malerischen Inselstaats zumeist verborgen. Andere wiederum sind dort, um ehrenamtlich gerade denjenigen eine medizinische Versorgung zukommen zu lassen, welche für gewöhnlich keinen oder nur erschwerten Zugang dazu haben.

Trügerisches Tropen-Idyll

Die Kapverden (República de Cabo Verde) zählen mit einer Landfläche von etwas mehr als 4000 Quadratkilometern und einer Bevölkerung von etwa 520.000 Einwohnern zu den kleineren Ländern der Welt. Der Archipel rund 500 Kilometer vor der Küste Westafrikas besteht aus 15 Inseln, von denen neun bewohnt sind. Man unterscheidet hier zwischen den nördlichen Inseln „über dem Wind“ und den südlichen Inseln „unter dem Wind“, also Inseln oberhalb und unterhalb der Strömung des Nordost-Passats. Die Kapverden, einst portugiesische Überseeprovinz und seit 1975 souveräner Staat, verzeichnen in den letzten Jahren einen Aufstieg im internationalen Entwicklungsranking.

Allerdings verfügt das Land weder über mineralische Ressourcen noch über natürliche Voraussetzungen für eine einträgliche exportorientierte Landwirtschaft. Neben ausländischer Wirtschaftshilfe sind es die Ausfuhr von Fischereiprodukten, Textilien und Halbfertigwaren sowie der sich langsam entwickelnde Tourismus, welche dem Land Einnahmen bescheren. Bei einer Arbeitslosenquote von 21 Prozent sind es gerade auch die Geldsendungen von Angehörigen im Ausland, welche rund zwei Drittel der kapverdischen Familien erhalten und zu deren Lebensunterhalt beitragen.

Gesundheitssystem leistet nur Basisversorgung

Das öffentliche Gesundheitssystem der Kapverden kann mit 50 Ärzten pro 100.000 Einwohner lediglich eine Grundversorgung leisten, wobei die Ausstattung der Krankenhäuser und Arztpraxen weit unter OECD-Standard liegt. Es gibt lediglich 20 Zahnärzte, davon ist die Hälfte privat niedergelassen. Eine Behandlung in den Privatpraxen kann sich die Mehrheit der Bevölkerung ohnehin nicht leisten, was zum einen an den Behandlungskosten und zum anderen an den verhältnismäßig hohen Transportkosten liegt.

Denn die Zahnarztpraxen, ob öffentlich oder privat, sind nicht gleichmäßig auf den Inseln verteilt, sodass man für eine Behandlung den Flug oder Fährtransfer zu einer der größeren Inseln oder gleich zur Hauptstadt Praia in Kauf nehmen müsste. Viele Bewohner der Kapverden waren deshalb noch nie bei einem Zahnarzt. Auch die zahnmedizinische Versorgung bewegt sich auf niedrigem Niveau. Kariesprophylaxe, Fluoridierung, Versiegelungen, Wurzel- und KFO-Behandlungen sowie Parodontitistherapien sind hier unbekannt und statt einer Restauration erfolgt aufgrund von Materialmangel häufig gleich die Extraktion.

Mit DWLF zum Hilfseinsatz nach São Domingos

Damit zumindest einigen Menschen geholfen werden kann, organisiert die Hilfsorganisation „Zahnärzte ohne Grenzen“ (Dentists Without Limits Foundation, DWLF) regelmäßig Einsätze, wie etwa denjenigen im April 2016 auf der Insel Santiago, an dem sich Dr. Carina Angeli (33) aus dem nordhessischen Sontra gemeinsam mit drei weiteren Kollegen aus Deutschland beteiligte. Einsatzort war das Krankenhaus „Centre de Sãude“ in dem Ort São Domingos, etwa 20 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Praia im Süden der größten und bevölkerungsreichsten Kapverdeninsel. Die vier Zahnmediziner behandelten zwei Wochen lang in einem provisorisch eingerichteten Krankenzimmer insgesamt 299 Patienten im Alter zwischen zwei und 83 Jahren, wobei zwei Drittel der Patienten Kinder und Jugendliche waren.

Massive Karies bei der jüngeren Bevölkerung

Es zeigte sich, dass vor allem die Zähne von Kindern und Jugendlichen vielfach massiv von Karies befallen waren. Das liegt einerseits am mangelnden Bewusstsein für eine hinreichende Zahnpflege und andererseits an den vielen Süßigkeiten und zuckerhaltigen Getränken, welche überall in der Stadt und auch vor den Schulen an einfachen Verkaufsständen feilgeboten werden und reißenden Absatz finden. Ältere Patienten wiesen deutlich weniger Karies auf, dafür aber massiv Zahnstein und unversorgte Zahnlücken. Bei ganz alten Patienten, hauptsächlich Frauen, konnte bei vielen ein noch vollständiges Gebiss festgestellt werden, allerdings mit stark abradierten Zähnen. Etliche Kinder im Alter von etwa zehn Jahren erschienen zudem mit Frontzahntraumata zur Behandlung.

Angesichts der Befunde zeigte sich Angeli schon erschüttert: „Bei vielen Kindern und Jugendlichen waren die Zahnreste bis aufs Zahnfleisch heruntergefault. Solche Zustände sehen wir bei unserer täglichen Arbeit in Deutschland eher selten. Unter den gezogenen Zähnen befanden sich leider auch viele Milchzähne. Keines der Kinder war jemals in seinem Leben bei einem Zahnarzt gewesen und Vorsorge gibt es hier einfach nicht. Stattdessen isst ein Großteil der Kinder ständig Süßigkeiten, die es an jeder Ecke gibt. Bei einem Zweijährigen waren sogar alle Milchzähne von Karies befallen.“

Bilanz nach zwei Wochen Einsatz

Die vier deutschen Zahnmediziner mussten innerhalb des zweiwöchigen Behandlungszeitraums 267 Zähne extrahieren, legten 144 Füllungen, entfernten bei 49 Patienten Zahnstein, bauten 12 Frontzähne wieder auf, führten zwei Wurzelbehandlungen und zahlreiche lokale Fluoridierungen durch. Berechnet nach dem günstigsten Satz einer deutschen gesetzlichen Krankenkasse hatte die Arbeit ein Gesamtvolumen von circa 25.000 Euro. Um die richtige und kontinuierliche Zahnpflege in den Köpfen der Kinder zu verankern, besuchten die Zahnmediziner am letzten Behandlungstag eine Schule in einem abseits gelegenen Dorf. Dort zeigten sie 80 Kindern der 1. bis 7. Klasse, wie man seine Zähne richtig pflegt, und übten mit ihnen den Umgang  mit eigens verteilten Zahnbürsten. Angeli ist froh, dass sie in São Domingos helfen und dabei auch wichtige Erfahrungen machen konnte. „Die Arbeit auf den Kapverden und in Deutschland sind allerdings zwei komplett verschiedene Welten. Daran musste ich mich erst mal wieder gewöhnen“, so die junge Zahnärztin.

 

Fotos: Carina Angeli

Dentists and friends: Zahnärztlicher Einsatz in Bolivien
VOCO Dental Aid
Die deutsche Organisation Dentists and Friends ist seit vielen Jahren in Bolivie Bolivien zählt nach wie vor zu den ärmsten Ländern Südamerikas. Auf der Isla del Zahnarztbesuche sind für viele Familien kaum möglich. Fehlende Pflege und zucker Um dem entgegenzuwirken hörten die Kinder zuerst einiges über die richtige Zahnp … und durften das Gelernte dann gleich ausprobieren. Jedes Kind wurde mit den no Tierischer Besuch im Wartezimmer: Das Team von Dentists and Friends lernte nicht Erfolgreicher Einsatz in Bolivien: Das Team von Dentists and Friends um Koordina

Bolivien stellt für viele Touristen, die Südamerika kennen lernen und erleben möchten, ein attraktives Reiseziel dar. Der Binnenstaat im Herzen Südamerikas bietet eine reizvolle Natur und durch seine enormen Höhenunterschiede eine vielseitige Landschaft und ein abwechslungsreiches Klima. Jedoch erschweren viele Aspekte eine Reise nach Bolivien, dazu zählen u.a. die schlechte Infrastruktur sowie hohe Kriminalitätsraten in dem Land, das in vielen Teilen von Armut geprägt ist. Für die Menschen gibt es häufig nur eine äußerst bescheidene medizinische Versorgung.

Noch dramatischer ist es in den entlegenen Ecken des Landes wie z. B. auf La Isla del Sol, der Sonneninsel im Titicacasee, die zu den beliebtesten Destinationen im Land gehört. Auf der kaum vorstellbaren Höhe von bis zu 4.000 Metern leben etwa 3.000 Menschen. Trotz der vergleichsweise hohen Einwohnerzahl existierte dort bis 2013 keine zahnmedizinische und kaum medizinische Versorgung. Ein Besuch beim Zahnarzt ist für viele daher mit großen Schwierigkeiten verbunden, da die Reise zum Festland einen großen Zeitaufwand und hohe Kosten mit sich bringt.

 

Unterstützung durch „Dentists and friends“

Bei solchen Bedingungen ist die Unterstützung von internationalen Hilfsorganisationen wichtig, um wenigstens einige Einheimische mit grundlegenden Informationen zur Mundhygiene und Kariesvorbeugung auszurüsten und um zahnärztliche Behandlungen durchzuführen. Die deutsche Hilfsorganisation „Dentists and friends“ bietet weltweit bedürftigen Menschen in den unentwickelten Gebieten medizinische Hilfe an. Dies erfolgt in Zusammenarbeit sowohl mit den Organisationen und Regierungen vor Ort als auch mit Dental-Unternehmen wie VOCO, die die Einsatzteams mit Dentalmaterialien versorgen. Auch für das Hilfsprojekt auf der Isla del Sol hatte VOCO wieder Materialien bereitgestellt, um zu einem erfolgreichen Einsatz beizutragen.

 

Österreichischer Zahnarzt im Einsatz

Zum Einsatz-Team gehörte bei diesem Projekt u.a. der junge Zahnarzt Dr. Tobias Pichler aus Linz (Österreich). Er verbrachte zwei Monaten auf der Isla del Sol, wo er zusammen mit der Projekt-Koordinatorin Dr. Annette Schoof-Hosemann sowie weiteren Kolleginnen und Kollegen zahlreiche Erwachsene, aber auch viele Kinder behandelte.

Die niedrige Lebensqualität der bolivianischen Bevölkerung erschütterte den Zahnarzt: „Armut und Aussichtlosigkeit konnte man auf den Straßen und in den Gesichtern der Menschen sehen. Hagere Lebensumstände, fragliche Hygiene und dritte Welt-Komfort erwarteten uns. Die Bewohner, meist Hirten, beäugten uns meist etwas skeptisch, waren dennoch freundlich und manchmal auch interessiert an unserer „Idee von Mundgesundheit.“

Das erste Ziel des Projektes war die Aufklärung der Schüler auf der Isla del Sol über wichtige Aspekte der Zahnhygiene. Obwohl die Mitarbeiter der Hilfsorganisation die Schulen seit mehreren Jahren besuchten, gab es immer noch zahlreiche Kinder, die „offensichtlich zum ersten Mal so eine ,Bürste für die Zähne‘ erblickten und weder mit deren Handhabung noch den kreisenden Bewegungen vertraut waren“, so Dr. Pichler. Das Team übte gemeinsam mit den Kindern das Zähneputzen und nahm zahlreiche Fluoridierungen vor. Neben dem mangelnden Bewusstsein für Zahnpflege stellt die ungesunde Ernährung in den Schulen ein weiteres Problem dar. Es sei traurig anzusehen gewesen wie „die frisch geputzten, fluoridierten Zähne der Kinder mit Kakao und süßem Popcorn bedient wurden“, so Dr. Pichler.

Der zweite Einsatzort befand sich in „consultorio“, der Arztpraxis, die dank der Spenden sehr gut mit Material ausgestattet war. In vielen Fällen blieb leider die Extraktion die einzig mögliche Therapie. Allerdings konnten auch manche noch zu erhaltenden Zähne mit Füllungen versorgt werden.

 

Projektbilanz

Die zwei Zahnmedizin-Teams (Dr. Tobias Pichler, Dr. Annette Schoof-Hosemann und die Zahnmedizinstudentinnen Tanas Mastani und Diva Nang aus Bonn sowie Zahnärztin Carina Baumgart und die Studenten Lena Spangler und Leonard Heym) haben während ihres Aufenthaltes insgesamt fast 150 Patienten behandelt. Außerdem wurden mehr als 400 Kinder mit Zahnbürsten und Zahnpasten ausgestattet sowie deren Zähne fluoridiert. Das Mitwirken an dem Projekt hat ihnen wertvolle Erfahrungen und persönliche Begegnungen ermöglicht. Die Dankbarkeit der Patienten sowie die Neugier der Kinder hinterließen einen starken Eindruck auf das gesamte Team. Für Dr. Tobias Pichler steht bereits fest, dass dieses Projekt für ihn mit Sicherheit nicht das letzte gewesen ist, da „es noch unzählbar viele hilfsbedürftige Orte und Menschen auf der Erde gibt“.

 

Quelle: Dr. Tobias Pichler, Dr. Annette Schoof-Hosemann / Dentists and Friends