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Provicol QM Aesthetic von VOCO: Der transluzente temporäre Befestigungszement mit gesteigerter Haftkraft
Produkt-News
Mit Provicol QM Aesthetic bietet VOCO einen Zinkoxid-Zement der neuesten Generat

Die Provicol-Familie von VOCO wird um ein weiteres Mitglied erweitert: Mit Provicol QM Aesthetic bietet der Cuxhavener Dentalhersteller einen Zinkoxid-Zement der neuesten Generation, der die Vorteile klassischer Zemente mit herausragender Ästhetik verbindet. Eine neuartige Matrix mit polyedrischen Glaspartikeln sorgt für eine besondere Transluzenz und fördert die Haftkraft.

 

Provicol QM Aesthetic passt sich aufgrund seiner besonderen Transluzenz, die sonst nur durch eine Harzmatrix erzielt werden kann, der umgebenden Zahnfarbe an und ist optisch perfekt auf den Zahnschmelz abgestimmt: Somit kann der Zahnarzt dem Patienten auch zur temporären Versorgung ein herausragendes Ergebnis liefern. Das Indikationsspektrum von Provicol QM Aesthetic umfasst sowohl die temporäre Befestigung provisorischer und definitiver Inlays, Onlays, Kronen oder Brücken als auch den temporären Verschluss kleiner einflächiger Kavitäten.​

 

Provicol QM Aesthetic zeichnet sich durch seine angenehme Fließfähigkeit aus. Die praktische QM-Spritze garantiert ein sicheres und genaues Arbeiten. Nach Applikation ist Provicol QM Aesthetic auf den Punkt genau standfest – so erfolgt die Zementierung sehr einfach und Überschüsse lassen sich sofort oder nach der Aushärtung präzise und vollständig entfernen. Auch die Ausgliederung ist problemlos möglich. Darüber hinaus enthält Provicol QM Aesthetic weder Kolophonium noch – wie alle Mitglieder der Provicol-Familie – Eugenol und punktet dadurch mit einer universellen Materialkompatibilität.

 

Der Neuling hat ferner die bekannten Provicol-Vorteile im Gepäck: Er ist röntgenopak und enthält Zinkoxid, das für seine bakteriostatische Wirkung bekannt ist, sowie Calciumhydroxid, das die Bildung von Tertiärdentin fördert. Im Gegensatz zu harzbasierten Befestigungsmitteln weist Provicol QM Aesthetic keinen Polymerisationsschrumpf auf. Dennoch zeichnet es sich durch eine sehr geringe Filmdicke (7 µm) aus, was die passgenaue Eingliederung unterstützt und die Retention fördert.

 

VOCO – Die Dentalisten

 

Das familiengeführte Dentalunternehmen VOCO mit Sitz in Cuxhaven gehört national wie international zu den führenden Herstellern der Branche. Das Produktportfolio umfasst mehr als 100 Präparate, wobei der Schwerpunkt in der präventiven, restaurativen, prothetischen und digitalen Zahnheilkunde liegt. Alle Produkte werden am Firmensitz hergestellt und sind somit 100 Prozent „Made in Germany“. Allein in Deutschland sind 440 Mitarbeiter in den Bereichen Forschung, Entwicklung, Produktion und Verwaltung beschäftigt. Weitere rund 400 Mitarbeiter verantworten den Vertrieb weltweit und betreuen Zahnärzte und Depots vor Ort. VOCO setzt auf Dentalprodukte höchster Materialqualität und Anwenderfreundlichkeit, die den hohen Ansprüchen des Marktes entsprechen. Dank innovativer Lösungsansätze übernimmt das 1981 gegründete Unternehmen häufig Vorreiterrollen und etabliert neue Standards in der Dentalwelt. Zudem treibt VOCO konsequent die digitale Zahnmedizin voran und verbindet komplexe Technologien mit bestem Bedienerkomfort.

VOCO Profluorid Varnish: Jetzt auch in der Geschmacksrichtung Cola Lime
Produkt-News
VOCO Profluorid Varnish eignet sich ideal zur Behandlung von hypersensiblen Zähn

 

Es gehört in jede Praxis wie die Zange oder der Bohrer: VOCO Profluorid Varnish (VPV). Den beliebten fluoridhaltigen Lack zur Zahndesensibilisierung gibt es nun auch in der Geschmacksrichtung Cola Lime – so haben die Patienten eine noch größere Auswahl.

 

Der Geschmack von prickelnder Cola in Kombination mit fruchtiger Limette spricht dabei eine breite Zielgruppe an und ergänzt das bestehende Portfolio optimal. Insgesamt gibt es nun sechs Geschmacksrichtungen: Melone, Minze, Kirsche, Karamell, Bubble Gum und Cola Lime.

 

VOCO Profluorid Varnish eignet sich ideal zur Behandlung von hypersensiblen Zähnen sowie zur Versiegelung der Dentintubuli bei Kavitätenpräparationen oder empfindlichen Wurzeloberflächen. Auch nach der professionellen Zahnreinigung ist eine Behandlung mit VPV sinnvoll, um die zuvor abgetragenen Calciumfluoriddepots wieder aufzufüllen. Der Fluoridgehalt liegt bei 22.600 ppm Fluorid (≙ 5 % Natriumfluorid). Zudem überzeugt der weiß-transparente Lack mit einer hohen Feuchtigkeitstoleranz sowie mit einer sehr guten Haftung an der Zahnhartsubstanz.

 

VOCO Profluorid Varnish Cola Lime ist wie die weiteren Mitglieder der VPV-Familie in der praktischen SingleDose sowie in der 10 ml Tube erhältlich.

 

VOCO – Die Dentalisten

 

Das familiengeführte Dentalunternehmen VOCO mit Sitz in Cuxhaven gehört national wie international zu den führenden Herstellern der Branche. Das Produktportfolio umfasst mehr als 100 Präparate, wobei der Schwerpunkt in der präventiven, restaurativen, prothetischen und digitalen Zahnheilkunde liegt. Alle Produkte werden am Firmensitz hergestellt und sind somit 100 Prozent „Made in Germany“. Allein in Deutschland sind 440 Mitarbeiter in den Bereichen Forschung, Entwicklung, Produktion und Verwaltung beschäftigt. Weitere rund 400 Mitarbeiter verantworten den Vertrieb weltweit und betreuen Zahnärzte und Depots vor Ort. VOCO setzt auf Dentalprodukte höchster Materialqualität und Anwenderfreundlichkeit, die den hohen Ansprüchen des Marktes entsprechen. Dank innovativer Lösungsansätze übernimmt das 1981 gegründete Unternehmen häufig Vorreiterrollen und etabliert neue Standards in der Dentalwelt. Zudem treibt VOCO konsequent die digitale Zahnmedizin voran und verbindet komplexe Technologien mit bestem Bedienerkomfort.

V-Print dentbase und V-Print Try-In: 3D-Druckmaterialien zur Herstellung von Prothesenbasen und Einprobekörpern
Produkt-News
V-Print dentbase ist ein lichthärtender Kunststoff zur generativen Herstellung v

Die V-Print-Familie von VOCO bekommt erneut Zuwachs: Während V-Print dentbase ein lichthärtender Kunststoff zur generativen Herstellung von Prothesenbasen ist, eignet sich V-Print Try-In optimal für die Herstellung von Einprobekörpern für die Total- und Teilprothetik in der CAD / CAM-Technik. In Kombination mit CediTEC bietet VOCO ein System, das die Prothesenbasis, die Prothesenzähne und das Befestigungsmaterial unter einem Dach vereint. Dank der Kombination aus Fräs- und 3D-Drucktechnik lassen sich schnell und präzise individuelle Ergebnisse erzielen, die zudem jederzeit reproduzierbar sind.

 

V-Print dentbase

Eine perfekt sitzende und ästhetische Prothese ist nicht nur unerlässlich für eine optimale Kaufunktion und normale Phonetik – sie gibt dem Patienten oftmals ein ganz neues Lebensgefühl. Das 3D-Druckmaterial V-Print dentbase ermöglicht die Herstellung von Prothesenbasen für die herausnehmbare Prothetik in höchster Präzision. Durch die additive Fertigung findet – im Gegensatz zur konventionellen Fertigung – kein Schrumpf statt und Patient und Behandler profitieren von einem passgenauen Ergebnis. Folglich reduzieren sich sowohl die Anzahl der Druckstellen als auch die der Nachsorgetermine, was eine Erleichterung für Patient und Behandler darstellt. V-Print dentbase ist zudem mit allen handelsüblichen Unterfütterungsmaterialien kompatibel. Die Farbe des Materials unterstützt eine natürliche Ästhetik. Für weitere Optimierungen kann die Basis mit Composites individualisiert und charakterisiert werden. V-Print dentbase ist in der 1.000 g-Flasche erhältlich.

 

V-Print Try-In

Funktionalität, Passgenauigkeit und Optik sind in der Prothetik das A und O. Um hier das perfekte Ergebnis zu erzielen, bietet VOCO mit V-Print Try-In ein 3D-Druckmaterial für die funktionale Einprobe in der Total- und Teilprothetik. Hiermit können Passung, Okklusion, Funktion, Phonetik und Ästhetik vor der Fertigung zum Beispiel einer definitiven Prothese beurteilt und ggf. noch Änderungswünsche mit Wachs oder Verblendmaterial vorgenommen werden. V-Print Try-In ist in hohen Schichtstärken druckbar und gewährleistet damit einen schnellen und effizienten Prozess mit einem passgenauen Ergebnis. Auch die Herstellung von Transfer- und Einschleifschablonen sowie Korrekturabformungen und Bissnahmen sind mit V-Print Try-In möglich. V-Print Try-In ist ab dem 2. Quartal 2020 in der 1.000 g-Flasche erhältlich.

 

V-Print dentbase / V-Print Try-In und CediTEC: komplettes Prothesensystem mittels CAD / CAM-Technik


Passend zu V-Print dentbase und V-Print Try-In bietet VOCO mit CediTEC die ideale Ergänzung: In Kombination mit CediTEC DT (Denture Teeth) und dem zweiteiligen Befestigungssystem bestehend aus Adhesive und Primer lassen sich Prothesen komplett per CAD / CAM-Technik herstellen.

 

 

 

 

CediTEC und V-Print dentbase von VOCO: CAD / CAM-System für individuelle Prothesen
Produkt-News
CediTEC bietet mit CediTEC DT (Denture Teeth) das Material für die Prothesenzähn

Wer kennt es nicht: Die Zeit ist knapp und dennoch verlangen die Ansprüche von Zahnarzt, Zahntechniker und Patient nach einer Prothese, die höchste Ansprüche erfüllt. Mit CediTEC und V-Print dentbase bietet VOCO Ihnen ein System, das die Prothesenbasis, die Prothesenzähne und das Befestigungsmaterial unter einem Dach vereint. So wird die Herstellung der kompletten Prothese in wenigen Schritten schnell und unkompliziert gewährleistet. Während CediTEC das Material für die Prothesenzähne und das Befestigungsmaterial liefert, kommt die Basis dentbase unter V-Print auf den Markt. Dank der Kombination aus Fräs- und 3D-Druck-Technik vereinfacht sich nicht nur der Prozess, zudem profitiert der Zahntechniker von der Möglichkeit, die Prothese jederzeit – und viel schneller als beim klassischen Verfahren – zu reproduzieren.

 

 

CediTEC DT (Denture Teeth)

Von Protheseneinzelzähnen über Zahnsegmente bis zum kompletten Zahnkranz für die herausnehmbare Prothetik: Mit CediTEC DT lassen sich mittels CAD / CAM-Fräsverfahren schnell und sehr präzise individuelle Prothesenzähne erstellen. Die vier Farben A1, A2, A3 und BL, die weitere Möglichkeit zur farblichen Anpassung sowie die transluzente Farbgebung sorgen für eine hohe Ästhetik. Das innovative Material lässt sich mühelos polieren – für einen natürlichen Glanz. Das bereits ausgehärtete Composite wird in der Disc-Form angeboten, die mit ihrem Durchmesser von 98 mm und einer Höhe von 20 mm in alle universellen Disc-Halterungen von marktüblichen Fräsgeräten passt.

 

CediTEC

Das Befestigungssystem für Prothesenzähne besteht aus dem CediTEC Adhesive und dem CediTEC Primer. CediTEC Adhesive wird in der praktischen Kartusche fehler- und blasenfrei angemischt. Dank des komfortablen Mischaufsatzes wird mittels eines Dispensers direkt aus der Kartusche auf die Basis appliziert. Dadurch wird nur so viel Material angemischt, wie auch tatsächlich benötigt wird.

Der CediTEC Primer stellt den Verbund zwischen Basis / Zahn und dem Adhesive her. Er wird direkt aus der Tropferflasche auf eine Mischpalette gegeben und mit einem Pinsel auf Basis und Zahn aufgetragen. Nach nur 30 Sekunden Lufttrocknung kann CediTEC Adhesive aufgetragen und die Zähne eingesetzt werden.

 

Im System mit V-Print dentbase lassen sich so schnell und effizient hochwertige Prothesen herstellen. CediTEC ist aber auch mit weiteren aktuell am Markt befindlichen Systemen kompatibel.

 

Aus aktuellem Anlass: Der Geschäftsbetrieb bei VOCO geht weiter
Firmen-News
Der Geschäftsbetrieb bei VOCO geht weiter.

Liebe Kunden und Partner,

das COVID-19 Virus hat die Welt seit mehreren Wochen fest im Griff. Auch wir bei VOCO stehen täglich vor neuen Herausforderungen. Oberstes Ziel ist und bleibt die Gesunderhaltung unserer Kunden, Partner und natürlich unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Angehörigen. Wir haben umfangreiche Maßnahmen eingeleitet, um hier einen bestmöglichen Schutz zu realisieren. Gleichzeitig arbeiten wir intensiv daran, den Geschäftsbetrieb ohne Einschränkungen aufrechtzuerhalten und so die Warenversorgung für unsere Kunden und deren Patienten sicherzustellen.

 

Um sowohl ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten als auch den Geschäftsablauf nicht zu unterbrechen, haben wir u. a. folgende Maßnahmen umgesetzt:

 

  • Unser Außendienst befindet sich europaweit im Home Office. Die Kollegen sind zu den üblichen Geschäftszeiten telefonisch und per Mail erreichbar.
  • Es finden aktuell weder bei uns im Haus noch in anderen Örtlichkeiten persönliche Termine mit Kunden, Geschäftspartnern oder Lieferanten statt. Stattdessen nutzen wir Telefon- oder Videokonferenzen.
  • Alle externen Besuche unserseits wie Messeteilnahmen etc. sind abgesagt.
  • Am Cuxhavener Firmensitz werden zahlreiche Hygienemaßnahmen umgesetzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden intensiv betreut und geschult.

 

Die Produktion läuft aktuell normal weiter, so dass Sie alle Artikel wie gewohnt bestellen können. Auch die Auftragsbearbeitung verläuft in gleicher Zeit und Qualität.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an uns. Wir sind weiterhin für Sie da und unterstützen Sie gerne in dieser für uns alle ungewohnten und schwierigen Situation.

 

Beste Grüße aus Cuxhaven und bleiben Sie gesund

 

Ihr VOCO-Team

Prophylaxe-Kurse mit der DTMD bei VOCO in Cuxhaven
Veranstaltungs-News
In diesem Jahr finden bei VOCO in Cuxhaven mehrere Veranstaltungen zum Thema Pro Am Dummy lässt sich die Behandlung ideal üben. Prof. Dr. Ralf Rößler (DTMD) und Dr. Kai Klimek (VOCO) besiegeln die Kooperation

Schon lange steigt bei Behandlern und Patienten das Bewusstsein, professionell vorbeugende Maßnahmen zur Erhaltung gesunder Zähne und eines intakten Zahnhalteapparates durchzuführen. Das Thema Prophylaxe ist somit aus kaum einer Praxis mehr wegzudenken. Als einer der führenden Hersteller von hochwertigen Dentalmaterialien bietet VOCO nicht nur zahlreiche Präparate im Bereich Oral Care, sondern kooperiert zudem ab diesem Jahr mit der University for Digital Technologies in Medicine & Dentistry Luxembourg (DTMD). In diesem Rahmen finden ab dem Frühjahr 2020 mehrere Weiterbildungen zum Thema Prophylaxe in der VOCO-Firmenzentrale in Cuxhaven statt:

 

Grundkurs Prophylaxe Know-how – Start in die Zukunft

In diesem zweitägigen Seminar werden in Theorie- und Praxisphasen die Basics der Prophylaxe vermittelt: vom Ablauf einer Mundhygieneinspektion mit Anamnese, Reinigung und Recall über Informationen über Fluoride und deren Möglichkeiten bis zur Instrumentenkunde. Besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten gelegt. Diese Weiterbildung richtet sich an Zahnarzthelfer/innen sowie Zahnmedizinische Fachangestellte und eignet sich sowohl als Vorbereitung zum PAss-Kurs als auch als „Schnupperkurs“. Das Seminar findet am Freitag, 5. Juni, und am Samstag, 6. Juni, bei VOCO in Cuxhaven statt. Die Gebühren betragen 760 Euro.

 

Weiterbildung zum/zur Prophylaxeassistent/in (PAss)

In diesem 40-stündigen Kurs bekommen die Teilnehmer eine kompakte Ausbildung zum/zur Prophylaxeassistent/in. In Theorie und Praxis lernen sie die ganze Bandbreite der zahnmedizinischen Prävention, so dass sie die neu erworbenen Qualifikationen anschließend direkt in der Zahnarztpraxis anwenden können. Zudem erlangen die Teilnehmer international anerkannte ECTS-Creditpoints und somit Anrechnungsmöglichkeiten für weitere Fortbildungsmaßnahmen und bekommen außerdem ein Starterpaket sowie ein Prophylaxe-Instrumentenset. Diese Weiterbildung richtet sich an Zahnmedizinische Fachangestellte und findet an folgenden Terminen statt:

Modul 1: 28. und 29. August, 11. und 12. September, 9. und 10. Oktober 2020

Modul 2: 6. und 7. November, 27. und 28. November, 11. und 12. Dezember 2020

Die Gebühren betragen 1.250 Euro.

 

Die Referenten

Die wissenschaftliche Leitung der Seminare liegt bei Prof. Dr. Ralf Rößler, Gründer und Dekan der University for Digital Technologies in Medicine & Dentistry Luxembourg. Kursleiterin für den Bereich Prophylaxe ist die Dentalhygienikerin Birgit Rumberg. Sie ist seit vielen Jahren als Dozentin für den Bereich Prophylaxe und in der Ausbildung zur Prophylaxe-Assistentin bundesweit tätig.  

 

Anmeldung und weitere Informationen

Die Anmeldung für beide Kurse erfolgt online direkt über die DTMD (www.dtmd.eu). Hier gibt es auch zusätzliche Informationen und Angaben zu weiteren Veranstaltungsorten. Informationen und Angaben zu den weiteren Veranstaltungen in Cuxhaven sind auf www.voco.dental zu finden.

 

Darüber hinaus finden in diesem Jahr viele weitere Veranstaltungen zu den verschiedensten Themen rund um die zahnmedizinische Prophylaxe im Hause der VOCO GmbH in Cuxhaven statt.

VOCO als erster Betrieb mit IHK-Qualitätssiegel „TOP AUSBILDUNG“
Firmen-News
v. l. Maike Bielfeldt (Hauptgeschäftsführerin IHK Stade), Ines Plaumann-Sauerbie

Gute Ausbildungsqualität sichtbar machen – darum geht es bei einem neuen Zertifizierungssystem der IHK Stade (Niedersachsen). In einem mehrstufigen Verfahren können IHK-zugehörige Unternehmen ihre Ausbildungsleistung auf den Prüfstand stellen und am Ende für die Dauer von drei Jahren das Qualitätssiegel „TOP AUSBILDUNG“ erhalten. Als erster Betrieb im Elbe-Weser-Raum durchlief die VOCO GmbH aus Cuxhaven kürzlich erfolgreich den anspruchsvollen Auditprozess.

 

Ein zweiköpfiges Auditorenteam überprüfte die im Auditfragebogen vom Betrieb gemachten Angaben zur Ausbildungsqualität in einer Reihe von Einzelgesprächen mit Personal-verantwortlichen, Auszubildenden, Ausbildern und Ausbildungsbeauftragten auf Herz und Nieren. Vom Berichtsheft über Einsatzpläne der Azubis bis zu Beurteilungsbögen wurden zudem unterschiedliche Dokumente in das Audit einbezogen.

 

Am Ende war das Urteil einhellig: Dem Dentalhersteller wurde eine sehr gute und strukturierte Ausbildung bescheinigt, durch die hohe Ansprüche effektiv umgesetzt wurden. Die Auszubildenden – gleich ob im kaufmännischen Bereich oder in Produktion und Labor – sind voll in die Abteilungen integriert. Sie werden als zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesehen und dementsprechend intensiv auf ihre späteren Aufgaben vorbereitet.

 

„Gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeiter sind die Basis unseres Erfolgs. Wir legen daher großen Wert auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung und fördern unseren Nachwuchs mit zahlreichen Maßnahmen – oft auch weit über die vorgegebenen Ausbildungsinhalte hinaus. Ziel ist es, unseren Auszubildenden und Dualen Studenten eine langfristige und attraktive Perspektive zu bieten. Über die Auszeichnung „TOP AUSBILDUNG“ freuen wir uns sehr, denn sie ist eine tolle Bestätigung, dass wir mit unserem Engagement am Puls der Zeit sind,“ so Ines Plaumann-Sauerbier aus der VOCO-Geschäftsleitung.

 

VOCO bildet sowohl im kaufmännischen als auch im Produktionsbereich laufend aus. Zu den Ausbildungsberufen zählen: Industriekaufmann, Chemielaborant, Produktionsfachkraft Chemie sowie Fachlagerist (jeweils m/w/d). Darüber hinaus haben Abiturientinnen und Abiturienten die Chance, ihre Karriere mit einem Dualen Studium der Betriebswirtschaftslehre (B.A.) zu starten.

 

Mit vielen Glückwünschen überreichte nun IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt die Audit-Urkunde. Bis zu einem Re-Audit in drei Jahren darf sich die VOCO GmbH nun „TOP Ausbildungsbetrieb“ nennen.

„James Bond“ bondet mit Futurabond U von VOCO am besten
Veranstaltungs-News
Bei dem Besuch der norwegischen Zahnärzte stand die Adhäsivtechnik im Mittelpunk Zahnarzt Dr. Martin Hoftvedt lobte den Besuch bei VOCO: "Das wissenschaftliche P

Von Cleopatra über Gollum bis zu James Bond: Bei der Findung ihrer Spitznamen bewiesen zwölf Zahnärztinnen und Zahnärzte aus Norwegen während ihres Besuchs in der VOCO-Zentrale viel Kreativität. Auf dem gleichen Niveau bewegten sich auch ihre Kenntnisse im Bereich der Adhäsivtechnik. Die perfekte Anwendung von Bondings stand im Mittelpunkt der mehrstündigen Schulung, bei der die Teilnehmer in Theorie und Praxis ihr Können mit den VOCO-Produkten verfeinerten.

 

Hauptaufgabe war es, kleine Composite-Zylinder auf humane Zähne mit Futurabond U zu befestigen. Das Besondere: Mit einem mobilen Messgerät wurde die Kraft ermittelt, die notwendig war, um die Composite abzuscheren – ein Indiz für die Qualität des Haftverbunds. Die Teilnehmer erstellten zuerst drei Proben ohne Informationen zur Anwendung. Nach ausführlichen Erklärungen wurden erneut drei Proben erstellt. Die Ergebnisse waren eindeutig: Die Haftwerte haben sich tendenziell deutlich verbessert. Den besten Haftwert erreichte „James Bond“ – Nomen est schließlich Omen!

 

"Der Besuch bei VOCO hat uns wirklich sehr gut gefallen. Das wissenschaftliche Programm, insbesondere der praktische Teil mit der Prüfung der Scherhaftkräfte, war lehrreich und hat zu spannenden Diskussionen angeregt. Es ist schön, moderne Dentalunternehmen wie VOCO zu besuchen, denn es fördert die Zusammenarbeit zwischen Zahnärzten und der Industrie, um unser gemeinsames Ziel, die beste Zahnbehandlung für die Patienten, zu erreichen", so Zahnarzt Dr. Martin Hoftvedt aus Oslo.

 

Abgerundet wurde der Besuch durch einen Firmenrundgang sowie einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm in Cuxhaven und der Hansestadt Hamburg.

VOCO unterstützt „Ärzte ohne Grenzen“ mit 20.000 Euro
Firmen-News
Melanie Silbermann von „Ärzte ohne Grenzen“ und Dr. Axel Bernecker, Marketinglei

Es ist und bleibt eine schöne Tradition, nicht nur Verwandte und Freunde zu Weihnachten zu beschenken, sondern auch Kunden und Geschäftspartnern mit einer Aufmerksamkeit für ein erfolgreiches Jahr zu danken. Das Cuxhavener Dentalunternehmen VOCO hat sich auch in diesem Jahr dazu entschieden, anstelle materieller Geschenke auf Nachhaltigkeit zu setzen – und spendet 20.000 Euro an die private Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“.

 

„Bei VOCO arbeiten wir täglich daran, für Patienten weltweit hochwertige Dentalprodukte zu entwickeln und herzustellen. Es ist uns daher eine absolute Herzensangelegenheit, auch Menschen in Not, die aufgrund von Krieg oder Krisen keinerlei Zugang zu medizinischer Versorgung haben, zu unterstützen“, so Dr. Axel Bernecker, Leiter Marketing.

 

„Wir bedanken uns herzlich für die Spende von VOCO. Diese wertvolle Unterstützung macht es möglich, dass wir in rund 70 Ländern weltweit helfen und Leben retten können,“ so Melanie Silbermann von „Ärzte ohne Grenzen“.

 

Auch im Laufe des Jahres hat VOCO sich sowohl international als auch lokal in mehreren Projekten sozial engagiert: So erhielten im Rahmen von „VOCO Dental Aid“ zahlreiche Zahnärztliche Hilfsorganisationen Produkt-Pakete zur schnellen Hilfe für bedürftige Menschen in Entwicklungsländern oder Krisengebieten. Direkt am Firmenstandort unterstützte VOCO erneut zahlreiche Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen, Hospizgruppen oder die „Tafel“.​

 

VOCO – Die Dentalisten

Das familiengeführte Dentalunternehmen VOCO mit Sitz in Cuxhaven gehört national wie international zu den führenden Herstellern der Branche. Das Produktportfolio umfasst mehr als 100 Präparate, wobei der Schwerpunkt in der präventiven, restaurativen, prothetischen und digitalen Zahnheilkunde liegt. Alle Produkte werden am Firmensitz hergestellt und sind somit 100 Prozent „Made in Germany“. Allein in Deutschland sind 440 Mitarbeiter in den Bereichen Forschung, Entwicklung, Produktion und Verwaltung beschäftigt. Weitere rund 400 Mitarbeiter verantworten den Vertrieb weltweit und betreuen Zahnärzte und Depots vor Ort. VOCO setzt auf Dentalprodukte höchster Materialqualität und Anwenderfreundlichkeit, die den hohen Ansprüchen des Marktes entsprechen. Dank innovativer Lösungsansätze übernimmt das 1981 gegründete Unternehmen häufig Vorreiterrollen und etabliert neue Standards in der Dentalwelt. Zudem treibt VOCO konsequent die digitale Zahnmedizin voran und verbindet komplexe Technologien mit bestem Bedienerkomfort.

VOCO ist exklusiver Sponsor der internationalen Zahnärztevereinigung SlowDentistry
Veranstaltungs-News
Dr. Miguel Stanley und die Referenten waren sich einig: Eine vollumfängliche zah Andrew Thurston, Landesleiter UK, leitete zu den Vorträgen über. Zahnarzt Dr. Kai Klimek von VOCO Cuxhaven hielt die Eröffnungsrede.

Der Ausblick aus dem 29. Stockwerk des Millbank Towers im vornehmen Stadtteil London-Westminster war atemberaubend. Die Spannung in der Luft war ebenso spürbar, als der Gründer von SlowDentistry Dr. Miguel Stanley vor internationalem Publikum den ersten wissenschaftlichen Vortrag gegen die 15-Minuten-Behandlung von Patienten in der Zahnmedizin hielt. Es war der erste, dem weitere fünf wissenschaftliche Vorträge von internationalen und namhaften Referenten folgten. Die Referenten und das Publikum waren sich am Ende einig: Eine vollumfängliche zahnmedizinische Behandlung in 15 Minuten, wie es einige Gesundheitssysteme forcieren, kann nicht der richtige Weg in der modernen Zahnmedizin sein. Behandlungen, die unter Zeit- und Kostendruck erfolgen, gehen zu Lasten der Qualität und haben für die Patienten vornehmlich Nachteile. An diesem Abend sind die Worte „Hygiene, Kofferdam und Aufklärung“ auffallend häufig gefallen. Die Vereinigung SlowDentistry scheint den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Die Anzahl der Mitglieder erhöht sich nach Auskunft der Geschäftsführerin Nina Blaetter rasant.

 

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Kai Klimek, der für den exklusiven Sponsor VOCO (Cuxhaven, Deutschland) in London vor Ort war und selbst auch Zahnarzt ist. „Für die Glaubwürdigkeit des Konzeptes von SlowDentistry benötigen die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen qualitativ hochwertige Produkte. Dies kann und wird VOCO leisten“, so Dr. Klimek. Neben der erfolgreichen Auftaktveranstaltung in London sind weitere Veranstaltungen international geplant.

 

VOCO hat als Sponsor ebenfalls exklusiv die Möglichkeit, für seine Kunden eine beitragsfreie Mitgliedschaft im ersten Jahr zu bieten. Das Interesse an dem Konzept von SlowDentistry ist nach Auskunft des deutschen Herstellers enorm groß.

Madagaskar: Einsatz bei Kindern, Tuk-Tuk-Fahrern und einer kleinen Berühmtheit
VOCO Dental Aid
Die deutschen Zahnärzte behandelten in Madagaskar insbesondere Kinder. Die Sprechstunden waren allesamt gut besucht. Die Patienten wurden unter einfachsten Bedingungen behandelt. Im Zahntechnik-Workshop erkärten die deutschen Zahnärzte den Kollegen aus Madaga

Unsere Vorbereitungen auf die Famulatur begannen im Herbst 2018, also fast ein Jahr vor der Abreise. Aufgrund von Faktoren wie Organisation und Ansprechpartner vor Ort, Sicherheit und dem Wunsch in ein afrikanisches Land zu reisen und dort Hilfe zu leisten, haben wir uns für Madagaskar entschieden. In den Folgemonaten gab es einiges zu erledigen: Flüge buchen, Visum und Reisekostenzuschuss beantragen, impfen, Spenden sammeln usw.

 

Und dann ging es endlich los! Wir landeten in der Hauptstadt Antananarivo und wurden von unserer Kontaktperson Sylvie sowie den zwei Zahnmedizinstudenten aus Wien, die uns die kommenden Wochen begleiten sollten, herzlich empfangen. Nach einer Übernachtung in der Stadt ging es am nächsten Tag in die DMG-Schule nach Miarinarivo. Dort lag aufgrund unseres kurzen Aufenthaltes unser Hauptaugenmerk auf der Behandlung von Kindern mit Zahnschmerzen. Die Kinderbehandlungen waren für uns alle eine Herausforderung und eine lehrreiche und schöne Erfahrung. Nach einer warmherzigen Verabschiedung fuhren wir zurück nach Antananarivo, um am nächsten Tag in den Süden nach Fort Dauphin/Tolagnaro zu fliegen. Am Flughafen holte uns unsere Kontaktperson Maria ab und brachte uns in das Collège St. Vincentienne in Marillac. Wir bauten unsere „Zahnarztpraxis“ in einem freistehenden Gebäude mit dem bereitstehenden Equipment von Dental Volunteers sowie mit der großartigen Unterstützung von Père Pierrot und den Patres der Lazaristen auf. Hier behandelten wir in Zweier-Teams.

 

Unsere Hauptaufgaben waren Füllungen und Extraktionen und darüber hinaus auch Mundhygieneinstruktionen. Sicherlich von Vorteil war es, dass zwei Teammitglieder gut französisch sprachen und so sowohl mit den Patres als auch teils mit den Patienten gut kommunizieren konnten. So erfragten wir uns bei unseren täglichen gemeinsamen Mahlzeiten neben zahlreichen praktischen Dingen, wie z.B. Handspiegel, Kissen und Strom auch einen Übersetzer, mit dessen Hilfe wir unsere Malagasy-Kenntnisse erweitern konnten.

 

Während unserer Zeit in der Schule in Marillac konnten wir zudem noch zwei weitere Erfahrungen machen, die uns sicher sehr positiv in Erinnerung bleiben werden!

Zum einen behandelten wir drei Tage lang im eine Stunde entfernten Manambaro, der Heimat von Madame Fleur, deren Name bei den Einsätzen von Dental Volunteers häufiger zu finden ist. Zurecht! Sie empfing uns mit großer Freude, einem bereits vor sich hin köchelndem Mittagessen auf dem Feuer, einem gedeckten Tisch in ihrem wunderschönen Garten und bewies ihr Organisationstalent mit einer mehrseitigen Liste von Patienten und deren Koordination. Die Patienten waren teils von weit hergereist und saßen aufgereiht auf Schulbänken hinter ihrem Haus. Fleur rief diese nacheinander auf und half uns auch beim Übersetzen. Sie spricht fließend Englisch, Französisch und Madagassisch.

 

Zum anderen organisierten wir einen Zahntechnik-Workshop, zu dem insgesamt sieben madagassische Zahnärzte kamen. So stellten wir nach vorheriger Extraktionstherapie für einen Tuk-Tuk-Fahrer eine Klammerprothese zur Versorgung der Front- und Seitenzahnlücken her. Für die Zahnärzte waren vor allem der Workflow und das Polieren der Prothese interessant.

 

Nach mehreren Wochen Behandlung für dankbare Patienten räumten wir schließlich unsere „Zahnarztpraxis“ und unsere Schlafräume. Etwas traurig verabschiedeten wir uns von all den freundlichen Helfern, die uns in unserer Zeit in Marillac begleitet haben. Anschließend haben wir die Rückreise in die Hauptstadt genutzt, um bei einigen Zwischenstopps Madagaskar noch etwas besser kennenzulernen.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen, die uns und unser Vorhaben mit Materialspenden unterstützt haben, herzlich bedanken. Ein großer Dank gilt dabei der Firma VOCO aus Cuxhaven.

GrandioSO Light Flow – Interview zur Anwendung mit Zahnarzt Dr. Arne Kersting
Produkt-News
Dr. Arne Kersting hat GrandioSo Light Flow getestet.

Um der anspruchsvollen Zahnmedizin stets die optimalen Lösungen anzubieten, entwickeln die VOCO-Spezialisten laufend neue Produkte. Doch woher kennen die Forscher und Entwickler die Bedürfnisse der Zahnärzte so genau? Ganz einfach - häufig von den Zahnärzten selber! So auch bei dem neuen Nano-Hybrid Composite GrandioSO Light Flow. Hier gab der Cuxhavener Zahnarzt Dr. Arne Kersting wichtige Impulse. Sein Wunsch: Ein Composite, das extrem fließfähig und somit perfekt für schwer zugängliche Bereiche und kleine Kavitäten geeignet ist. Das Ergebnis: GrandioSO Light Flow, ein niedrigviskoses Nano-Hybrid Composite für extrem filigrane Anwendungen. Neben dem Anfließverhalten punktet das Composite mit einem Füllstoffgehalt von 76 % sowie einem hohen ästhetischen Anspruch. Klar, dass nach Fertigstellung Herr Dr. Kersting GrandioSO Light Flow als erstes testen durfte! VOCO dankt für den tollen Tipp – und für das Interview!

Rotary Schüler-Karriere-Tag 2019
Veranstaltungs-News
Rotary Schüler-Karriere-Tag 2019

Es ist wieder soweit! Alle zwei Jahre findet er statt, der Schüler-Karriere-Tag von Rotary, einem gemeinnützigen Verein engagierter Menschen, die auf vielfältigen Gebieten regional und weltweit Gutes tun.

 

Beim Schüler-Karriere-Tag wurde der Fokus auf die Jugend gelegt, die manchmal doch noch etwas desorientiert ist, wenn es um das Leben nach der Schule geht… Hier will Rotary helfen.

 

So haben die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten - angesprochen sind vor allem die Jahrgänge 11 – 13 der in Cuxhaven und Otterndorf ansässigen Gymnasien - die Möglichkeit, völlig kostenfrei tolle Vorträge von renommierten Referenten zu hören, die sich dieses Jahr um

 

  • Freiwilligendienst im Ausland
  • Vorbereitung auf Auswahlverfahren (Assessment Center)
  • Studieren mit Stipendium
  • Die Zukunft im Ausland – Studieren und Arbeiten in den USA
  • Erfolgreiche Kommunikation in Bewerbungsgesprächen (und auch sonst…)

 

drehen werden.

 

Zum Poster - Rotary Schüler-Karriere-Tag 2019

 

VOCO war bereits 2017 Gastgeber der erfolgreichen Veranstaltung , bei denen sich rund 120 junge Menschen nach den interessanten Referaten anschließend im Foyer völlig zwanglos mit Vertretern verschiedenster Berufsgruppen treffen und diese mit Fragen löchern können – und dabei noch von unserem tollen Team um Holger Bause mit Fingerfood und Getränken in der FoodLounge verwöhnt werden. Auch  Professionals aus unseren Reihen, wie Herr Dr. Willner (Chemie), Herr Haß (Informatik) und Herr Leiner (Ingenieur), sind als Ansprechpartner für die Jugendlichen dabei.

 

SlowDentistry: Werden Sie langsam, aber sicher zum Besten!
Veranstaltungs-News
Slow Dentistry Europäischer Top-Meinungsbildner und weltweiter Vorreiter für SlowDentistry: Dr.

Erster Kongress am 23. November in London

Erfolg wollen doch alle. Und überhaupt, wann bin ich denn endlich erfolgreich genug? Wer müde ist, sich von Event zu Event anzuhören, wie er mit „Höher, schneller, weiter“-Methoden noch ein bisschen mehr aus sich und seiner Praxis herauskitzeln kann, darf aufatmen. Denn genau darum geht es beim weltweit ersten SlowDentistry Congress (23. November 2019) in London nicht. Die Schweizer Organisation zeigt, wie man mit dem Gegenteil von Erfolgshetze den zahnmedizinischen Olymp erklimmt. Verbesserte Standards, mehr Zeit – warum das der Weg zu medizinischer Erstklassigkeit ist, erklärt einer der gefragtesten Meinungsbildner unserer Zeit: Dr. Miguel Stanley.

 

Der portugiesische Zahnarzt führt in Lissabon mit seiner „White Clinic“ eine der renommiertesten Praxen des Landes, in der sich Patienten aus ganz Europa, teilweise sogar aus aller Welt behandeln lassen. Solch ein Erfolg ist kein Zufall und lässt sich auch nicht durch allein durch ein fachlich erstklassiges Team und eine exquisite Ausstattung mit modernsten Geräten erklären. Dr. Miguel Stanley unterscheidet sich noch durch etwas anderes von vielen Kollegen: durch seine Philosophie.

 

Anders als üblich, setzt er nicht auf möglichst zeitsparende und damit gewinnbringende Methoden. Er versucht nicht, an einem Praxistag möglichst viele Patienten möglichst schnell zu behandeln. Dr. Stanley ist einer der ersten Vertreter der SlowDentistry-Bewegung. Ihren Ursprung hat sie in der Schweiz, wo die gleichnamige Organisation ihren Sitz hat.

 

Bewusstsein für Sicherheit, Verständnis, Wohlbefinden und Komfort

Die „langsame Zahnmedizin“ lässt niemanden warten, im Gegenteil. Sie bietet eine außergewöhnliche Behandlungsqualität, weil der Behandler sich nicht nur für Zahnprobleme Zeit nimmt. Er hat viele kleine Bausteine im Blick: von den Praxisabläufen bis zum ganzheitlichen Wohlbefinden des Patienten. Die vier Eckpfeiler des SlowDentistry-Konzepts sind Bewusstsein für Sicherheit, Verständnis, Wohlbefinden und Komfort des Patienten. Dieses Ziel klingt simpel, kann aber die Praxiswelt verändern – zum Vorteil des Patienten und des Behandlers.

 

Dr. Miguel Stanley sagt aus Erfahrung: „Die meisten Kliniken sind so fokussiert auf Patientenzufriedenheit im Hinblick auf das große Ganze, dass sie kleine Details vergessen wie etwa das umfassende Desinfizieren zwischen zwei Behandlungen. Dabei ist es fundamental wichtig, sich in diesem sensiblen Bereich Zeit zu nehmen, um Kreuz-Kontaminationen zu verhindern.“ Damit spricht er einen wesentlichen Punkt der SLowDentistry an, die dazu auffordert, mehr Zeit pro Patient zu investieren, einen stärkeren Fokus auf Hygiene, auf das Verständlich machen der Behandlungsschritte und das Sich-kümmern um das Gesamtwohl zu legen.

 

Acht international renommierte Zahnärzte sprechen beim ersten Slow Dentistry Kongress in London:

  • Andrew Thurston
  • Dr. Kai Klimek
  • Dr. Miguel Stanley: "The beginning of Slow Dentistry and its importance in today´s fast-paced world. How the public can learn and benefit"
  • Dr. Rhona Eskander: "What it means to be slow? How not being slow almost ruined my practice!"
  • Dr. Jameel Gardee: "Slow Dentistry - it´s alla bout the patient"
  • Dr. Simon Chard: "The digital revolution and Slow Dentistry"
  • Dr. Koray Feran: "Slow Dentistry requires Slow Thought Kahnemann Style!"
  • Dr. Markus Engelschalk: "Slow Dentistry and slow digital dentistry  - how are they working together"

 

VOCO ermöglicht Eintritt in SlowDentistry

Das Ergebnis sind Exzellenz und Zufriedenheit: „Meine Patienten entscheiden sich bewusst, ein bisschen mehr zu investieren, weil sie wissen, dass wir ihrem Gesamtwohlbefinden extrem viel Aufmerksamkeit widmen, nicht nur ihrer Zahngesundheit“, so Stanley. Diese Erfahrung und den Weg dahin möchte er deshalb teilen.

 

Beim ersten Kongress der SlowDentistry am 23. November ist er deshalb einer von acht international bekannten Zahnärztinnen und Zahnärzten, die zeigen, wie jede Praxis das Konzept in ihre Abläufe integrieren kann. Stanley: „Ich bin stolz, Teil dieses Netzwerks zu sein.“ Wie auch Sie Teil werden können, dazu gibt es umfassende Infos im Rahmen der SlowDentistry-Weltpremiere in London. So viel sei aber schon jetzt verraten: VOCO vergibt als exklusiver Partner des Kongresses für die ersten 200 Zahnärzte, die sich jetzt hier anmelden, ein Jahr lang eine kostenlose Mitgliedschaft für die SlowDentistry Organisation. 

 

INFOS ZUM EXKLUSIVEN SLOW DENTISTRY CONGRESS

Weltpremiere: Am 23. November zeigen acht international renommierte Zahnmediziner beim ersten SlowDentistry Congress in London, welche Wege abseits der klassischen Praxisführung zu Erfolgen führen können, die sogar noch weit über den bisher gesteckten Zielen liegen. Erfolge, die nicht durch „Höher, schneller, weiter“-Hetzereien erreicht werden, sondern durch das Anheben aller Standards. Von dem Gewinn an Sicherheit, Verständnis und Komfort profitieren Patienten und Behandler.

 

Vilnius meets Cuxhaven: Zahnärztinnen aus Litauen zu Besuch bei VOCO
Veranstaltungs-News
Zahnärztinnen aus Litauen zu Besuch bei VOCO

Wo kommen die Produkte, die ich täglich verwende, eigentlich her und wie wende ich sie perfekt an? Detaillierte Antworten auf diese Fragen bekamen 14 Zahnärztinnen sowie zwei Mitarbeiter aus dem Depot Vilimekso direkt im Hause VOCO an der deutschen Nordseeküste. Im Fokus standen die Themen Post-Endo mit den Produkten Rebilda Post GT, VisCalor bulk und V-Posil. Neben ausführlichen Erläuterungen profitierten die Besucher insbesondere von der Möglichkeit, die Produkte unter fachlicher Anleitung gleich im Dummyraum anzuwenden. Ein Ausflug auf die Insel Helgoland sowie eine Stadttour in Bremen rundeten den Besuch ab, bevor es am dritten Tag von der Hansestadt aus wieder Richtung Litauen ging.

GrandioSO Light Flow
Produkt-News
GrandioSO Light Flow

Das Füllen kleiner Kavitäten sowie die Ausbesserung von Defekten sind wiederkehrende Arbeiten in der Zahnarztpraxis. Das oberste Ziel ist eine minimalinvasive Behandlung, um den Verlust gesunder Zahnsubstanz so gering wie möglich zu halten. Für diese präzisen Anwendungen wünschen sich Zahnärzte ein sehr fließfähiges Material, das gleichzeitig die gewohnt hervorragenden physikalischen Eigenschaften und die Belastbarkeit eines stopfbaren Füllungscomposites aufweist. 

 

Um diesem Wunsch gerecht zu werden, hat VOCO die bewährte GrandioSO Produktfamilie um ein niedrig-viskoses Nanohybrid Composite erweitert – GrandioSO Light Flow. Dünnfließend, präzise und hochfest sind die Eigenschaften des neuen Flow Composites. Die Stärken des Produktes liegen vor allem in der Möglichkeit der punktgenauen und präzisen Applikation durch eine extrafeine Kanüle, die sogar noch filigraner ist als eine Parodontalsonde. So lassen sich Überschüsse vermeiden und es kann materialsparend gearbeitet werden.

 

Darüber hinaus imponiert das Produkt trotz seiner ausgezeichneten Fließfähigkeit mit beeindruckenden physikalischen Werten. So werden mit einem Füllstoffgehalt von 76 Gew.-% und einer 3-Punkt-Biegefestigkeit von 151 MPa spielend Werte eines stopfbaren Composites erreicht.

 

GrandioSO Light Flow stellt damit eine optimale Ergänzung für filigrane und individualisierte Anwendungen dar, bei denen höchste Präzision im Vordergrund steht!

Structur CAD
Produkt-News
Structur CAD

Langzeitprovisorien sicher und schnell im CAD/CAM-Verfahren

Ein ästhetisches Langzeitprovisorium, das hält, was es verspricht und zudem einfach und schnell in der Herstellung ist? Wir bieten die Lösung mit Structur CAD, dem Composite für temporäre Restaurationen per CAD/CAM Verfahren.

 

Structur CAD ist ein gefülltes Composite, bei dem die Füllstoffe für eine hohe Qualität und somit für eine sichere Tragedauer speziell bei Langzeitprovisorien sorgen. Damit repräsentiert Structur CAD die neueste Generation temporärer Restaurationen. Die Materialklasse bietet ebenso viele Vorteile bei der Verarbeitung: Structur CAD hat eine herausragende Kantenstabilität nach dem Schleif-/Fräsvorgang und auch die Politur geht schnell von der Hand. Die Fluoreszenz verhält sich wie der natürliche Zahn und trägt dazu bei, dass Patienten sich auch mit einer temporären Versorgung wohl fühlen. CAD/CAM gefertigte Provisorien sind präzise, lassen sich leicht reproduzieren und sind ebenso individualisierbar wie definitive Arbeiten. Und damit der Arbeitsprozess noch abgerundet wird, kann zudem die Befestigung ganz nach Ihren Ansprüchen erfolgen – entweder mit provisorischem Befestigungszement oder adhäsiv bei längerer Tragedauer.

 

Structur CAD ist in den Farben A1, A2 und A3 als Block in der Größe 40L und als Ronde mit einer Stärke von 20 mm (Ø 98,4 mm) erhältlich.   

V-Print cast
Produkt-News
V-Print cast

Die Gieß- und Presstechnik ist oftmals Grundlage zur Herstellung dentaler Restaurationen. In vielen detaillierten Arbeitsschritten werden patientenindividuelle Restaurationen als Unikate im Dentallabor hergestellt. Das konventionelle Aufwachsen ist hierbei ein zeitintensiver Prozess.

 

Sollte das resultierende Guss- oder Pressobjekt fehlerhaft sein, ist die zahntechnische Arbeit meist verloren und die Wachsmodellation der Restauration neu herzustellen.

 

In der CAD Software werden zahntechnische Restaurationen wie gewünscht entworfen. Mit V-Print cast und 3D-Drucktechnologie ist es möglich, ausbrennfähige Objekte präzise, mehrfach reproduzierbar herzustellen. Somit sind das Risiko und der Zeitaufwand bei einem Fehlguss minimiert.

 

V-Print cast ist ein rückstandslos verbrennendes 3D-Druckmaterial zur Herstellung aller Arten von Objekten für Gießprozesse und Presskeramik. Die hohe Form- und Kantenstabilität ermöglicht ein sicheres Überprüfen der Okklusion und der Seitwärtsbewegungen auf dem Modell. Bereits im lichtgehärteten Zustand ist ein eventuell notwendiges Ausarbeiten instrumentenschonend möglich. Das Einbetten erfolgt mit handelsüblichen phosphatgebundenen Einbettmassen. V-Print cast ist für das konventionelle aufheizen und das Speedguß-Verfahren geeignet.

 

Wie alle V-Print Druckmaterialien, ist auch V-Print cast sedimentationsstabil und erlaubt damit unbeaufsichtigtes Drucken über Nacht.

VOCO Dental Challenge 2019: Spannendes Finale bei den Dentalisten
Veranstaltungs-News
Abb. 1) Die Preisträger und Preisträgerinnen der diesjährigen VOCO Dental Challe Abb. 2) Zum 17. Mal trafen sich junge Forscherinnen und Forscher in Cuxhaven zur Abb. 3) 1. Platz: Herr Albrecht von Bülow (Universität Marburg) jeweils mit VOCO Abb. 4) 2. Platz: Frau Kerstin Siemer (Universitätsklinikum Freiburg) jeweils mi Abb. 5) 3. Platz: Frau Rumeysa Gülmez (Universitätsklinikum Heidelberg) jeweils Abb. 6) Die Preisträgerinnen 2019: Frau Rumeysa Gülmez Herr Albrecht von Bülow,

Gelingt die radiologische Darstellung eines Unterkiefermodells mittels 3D-Druck? Zeigen gebündelte Glasfaserstifte die gleiche Frakturresistenz wie solitäre Faserstifte? Die Forschungsarbeiten, die die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der 17. VOCO Dental Challenge präsentierten, zeigten nicht nur eine große thematische Bandbreite, sondern auch die Intensität, mit der sich die Teilnehmer komplexen Fragestellungen widmeten, beeindruckte die Jury des renommierten Forschungswettbewerbs.

 

Den kritischen Ohren der Jurymitglieder entging nichts. Und so fühlten Prof. Dr. Martin Rosentritt (Universität Regensburg) sowie Prof. Dr. Dr. Stefan Rupf (Uniklinikum des Saarlandes) den acht Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor einem großen Fachpublikum mit hartnäckigen Fragen zu deren Vortragsthemen auf den Zahn. Eine echte Herausforderung, bei der fachliche Sicherheit und ein souveräner Umgang mit Kritik gefragt waren. Die Teilnehmer nahmen sie gerne an: „Das ist eine gute Vorbereitung für die Zukunft, zum Beispiel mit Blick auf die Promotionsverteidigung“, hieß es aus dem Teilnehmerfeld.

 

Wissenschaftliches Netzwerk

 

Der alljährlich von der VOCO GmbH veranstaltete Wettbewerb bietet stets ein besonderes Forum für Nachwuchswissenschaftler: So erlaubte er auch dieses Mal einen Blick auf den aktuellen Forschungsstand, ließ Raum für einen regen Gedankenaustausch und war nicht zuletzt ein passender Rahmen zum Knüpfen wichtiger Kontakte. „Fachliche Förderung, anspruchsvoller Wettbewerb und interessante Begegnungen machen die Dental Challenge aus“, brachte es Dr. Martin Danebrock, Leiter Wissenschaftlicher Service und Organisator der Veranstaltung, auf den Punkt.

Auch die diesjährigen Vorträge zeichneten sich wieder durch ein hohes wissenschaftliches Niveau aus. Das Gremium der Juroren gab nach eingehenden Beratungen die drei Preisträger bekannt, die sich in dem starken Teilnehmerfeld behaupteten.

 

Nachwuchs stärken

 

Nah dran zu sein an den zukünftigen Zahnärztinnen und Zahnärzten sowie Materialwissenschaftlern ist auch dem VOCO-Geschäftsführer Manfred T. Plaumann ein besonderes Anliegen: „Uns ist wichtig zu wissen, wie sie die Entwicklungen in der Zahnmedizin sehen, und auch, was ihre Ansprüche an uns als forschendes Dental-Unternehmen sind.“ Darüber hinaus verstehe er es als Pflichtaufgabe, mit der VOCO Dental Challenge die Aufmerksamkeit der Dental-Branche auf den Nachwuchs zu lenken: „Sie hinterfragen Dinge und gehen mit großer Leidenschaft und Kompetenz an Ihre Arbeit heran – das ist genau der Geist, der gebraucht wird.“

 

Die Gewinner 2019

 

Tatsächlich zeigten sich sowohl Jury als auch Fachpublikum von dem fachlichen Können der Teilnehmer beeindruckt. „Das waren durchweg starke Leistungen“, beglückwünschte Dr. Martin Danebrock die Teilnehmer. Durchsetzen konnte sich in diesem Jahr Herr Albrecht von Bülow (Universität Marburg) mit dem Thema „Verlängerung der Verarbeitungszeit von Kompositen mit einer neuartigen LED-Arbeitsfeldbeleuchtung”. Den zweiten Platz belegte Frau Kerstin Siemer (Universitätsklinikum Freiburg) mit dem Thema „Können Antioxidantien Kompositmaterialien-induzierte Effekte auf Gingivazellen modulieren?“. Platz drei ging an Frau Rumeysa Gülmez (Universitätsklinikum Heidelberg) mit dem Thema „Präprothetische Leistungsfähigkeit adhäsiver Aufbaufüllungen – eine randomisierte klinische Vergleichsstudie“. 

 

Die Preisträger und Preisträgerinnen und ihr unterstützendes Team erhalten Preisgelder in Höhe von 6.000, 4.000 bzw. 2.000 Euro. Zudem gibt es Publikationszuschüsse von jeweils 2.000 Euro zur Unterstützung ihrer weiteren Arbeit.

 

Die weiteren Finalisten und ihre Themen:

Hr. Sander Wilmink (Universität Witten-Herdecke),
Comparison of marginal quality of bulk-fill and increment-fill resin composite materials

 

Hr. Richard Sturm (Charité-Universitätsmedizin Berlin),
Zeigen gebündelte Glasfaserstifte eine gleiche Frakturresistenz wie solitäre Faserstifte

 

Hr. Dominic Gold (Universität Leipzig),
Charakterisierung von CAD/CAM-Kompositen

 

Fr. Vivian Marie Ducke (Ludwig-Maximilians-Universität München),
Alterung und Fraktographie moderner CAD/CAM-Komposite – Wo entsteht der Bruch?

 

Hr. Ashraf Hanafi (Universitätsklinikum Münster),
Die radiologische Darstellung eines Unterkiefermodells aus dem 3D Druckmaterial V-Print splin

Kooperation VOCO / ASIGA
Produkt-News
Kooperation VOCO / ASIGA

VOCO als global player u.a im Bereich dentaler Composite kooperiert mit dem australischen 3D-Druckerhersteller ASIGA. So wurden jüngst die Materialsettings der V-Print Druckmaterialien von VOCO für den Asiga Max UV 3D-Drucker getestet, freigegeben und verfügbar gemacht.

 

Eine win-win-win Situation. ASIGA hat einen kompetenten Materialpartner und VOCO einen additiven Fertigungsspezialisten gewonnen. Die valide Kombination aus 3D-Druckern und 3D-Druckmaterial sind unterm Strich ein großes Plus für die Anwender. VOCO- und Asiga Kunden stehen einer größeren Auswahl gegenüber und können damit im täglichen Geschäft flexibel agieren. Ganz im Sinne von VOCO und Asiga.

 

Folgende VOCO V-Print Druckmaterialien sind für den Asiga MAX UV verfügbar:

 

V-Print splint    

  • Therapeutische Schienen
  • Hilfs- und Funktionsteile die Diagnose betreffend
  • Bleaching-Schienen (Home-Bleaching)

 

V-Print model beige     

  • Dentale Arbeits- und Präsentationsmodelle

 

V-Print SG     

  • Dentale Bohrschablonen
V-Print dentbase und V-Print Try-In: 3D-Druckmaterialien zur Herstellung von Prothesenbasen und Einprobekörpern
Produkt-News
V-Print dentbase ist ein lichthärtender Kunststoff zur generativen Herstellung v

Die V-Print-Familie von VOCO bekommt erneut Zuwachs: Während V-Print dentbase ein lichthärtender Kunststoff zur generativen Herstellung von Prothesenbasen ist, eignet sich V-Print Try-In optimal für die Herstellung von Einprobekörpern für die Total- und Teilprothetik in der CAD / CAM-Technik. In Kombination mit CediTEC bietet VOCO ein System, das die Prothesenbasis, die Prothesenzähne und das Befestigungsmaterial unter einem Dach vereint. Dank der Kombination aus Fräs- und 3D-Drucktechnik lassen sich schnell und präzise individuelle Ergebnisse erzielen, die zudem jederzeit reproduzierbar sind.

 

V-Print dentbase

Eine perfekt sitzende und ästhetische Prothese ist nicht nur unerlässlich für eine optimale Kaufunktion und normale Phonetik – sie gibt dem Patienten oftmals ein ganz neues Lebensgefühl. Das 3D-Druckmaterial V-Print dentbase ermöglicht die Herstellung von Prothesenbasen für die herausnehmbare Prothetik in höchster Präzision. Durch die additive Fertigung findet – im Gegensatz zur konventionellen Fertigung – kein Schrumpf statt und Patient und Behandler profitieren von einem passgenauen Ergebnis. Folglich reduzieren sich sowohl die Anzahl der Druckstellen als auch die der Nachsorgetermine, was eine Erleichterung für Patient und Behandler darstellt. V-Print dentbase ist zudem mit allen handelsüblichen Unterfütterungsmaterialien kompatibel. Die Farbe des Materials unterstützt eine natürliche Ästhetik. Für weitere Optimierungen kann die Basis mit Composites individualisiert und charakterisiert werden. V-Print dentbase ist in der 1.000 g-Flasche erhältlich.

 

V-Print Try-In

Funktionalität, Passgenauigkeit und Optik sind in der Prothetik das A und O. Um hier das perfekte Ergebnis zu erzielen, bietet VOCO mit V-Print Try-In ein 3D-Druckmaterial für die funktionale Einprobe in der Total- und Teilprothetik. Hiermit können Passung, Okklusion, Funktion, Phonetik und Ästhetik vor der Fertigung zum Beispiel einer definitiven Prothese beurteilt und ggf. noch Änderungswünsche mit Wachs oder Verblendmaterial vorgenommen werden. V-Print Try-In ist in hohen Schichtstärken druckbar und gewährleistet damit einen schnellen und effizienten Prozess mit einem passgenauen Ergebnis. Auch die Herstellung von Transfer- und Einschleifschablonen sowie Korrekturabformungen und Bissnahmen sind mit V-Print Try-In möglich. V-Print Try-In ist ab dem 2. Quartal 2020 in der 1.000 g-Flasche erhältlich.

 

V-Print dentbase / V-Print Try-In und CediTEC: komplettes Prothesensystem mittels CAD / CAM-Technik


Passend zu V-Print dentbase und V-Print Try-In bietet VOCO mit CediTEC die ideale Ergänzung: In Kombination mit CediTEC DT (Denture Teeth) und dem zweiteiligen Befestigungssystem bestehend aus Adhesive und Primer lassen sich Prothesen komplett per CAD / CAM-Technik herstellen.

 

 

 

 

Provicol QM Aesthetic von VOCO: Der transluzente temporäre Befestigungszement mit gesteigerter Haftkraft
Produkt-News
Mit Provicol QM Aesthetic bietet VOCO einen Zinkoxid-Zement der neuesten Generat

Die Provicol-Familie von VOCO wird um ein weiteres Mitglied erweitert: Mit Provicol QM Aesthetic bietet der Cuxhavener Dentalhersteller einen Zinkoxid-Zement der neuesten Generation, der die Vorteile klassischer Zemente mit herausragender Ästhetik verbindet. Eine neuartige Matrix mit polyedrischen Glaspartikeln sorgt für eine besondere Transluzenz und fördert die Haftkraft.

 

Provicol QM Aesthetic passt sich aufgrund seiner besonderen Transluzenz, die sonst nur durch eine Harzmatrix erzielt werden kann, der umgebenden Zahnfarbe an und ist optisch perfekt auf den Zahnschmelz abgestimmt: Somit kann der Zahnarzt dem Patienten auch zur temporären Versorgung ein herausragendes Ergebnis liefern. Das Indikationsspektrum von Provicol QM Aesthetic umfasst sowohl die temporäre Befestigung provisorischer und definitiver Inlays, Onlays, Kronen oder Brücken als auch den temporären Verschluss kleiner einflächiger Kavitäten.​

 

Provicol QM Aesthetic zeichnet sich durch seine angenehme Fließfähigkeit aus. Die praktische QM-Spritze garantiert ein sicheres und genaues Arbeiten. Nach Applikation ist Provicol QM Aesthetic auf den Punkt genau standfest – so erfolgt die Zementierung sehr einfach und Überschüsse lassen sich sofort oder nach der Aushärtung präzise und vollständig entfernen. Auch die Ausgliederung ist problemlos möglich. Darüber hinaus enthält Provicol QM Aesthetic weder Kolophonium noch – wie alle Mitglieder der Provicol-Familie – Eugenol und punktet dadurch mit einer universellen Materialkompatibilität.

 

Der Neuling hat ferner die bekannten Provicol-Vorteile im Gepäck: Er ist röntgenopak und enthält Zinkoxid, das für seine bakteriostatische Wirkung bekannt ist, sowie Calciumhydroxid, das die Bildung von Tertiärdentin fördert. Im Gegensatz zu harzbasierten Befestigungsmitteln weist Provicol QM Aesthetic keinen Polymerisationsschrumpf auf. Dennoch zeichnet es sich durch eine sehr geringe Filmdicke (7 µm) aus, was die passgenaue Eingliederung unterstützt und die Retention fördert.

 

VOCO – Die Dentalisten

 

Das familiengeführte Dentalunternehmen VOCO mit Sitz in Cuxhaven gehört national wie international zu den führenden Herstellern der Branche. Das Produktportfolio umfasst mehr als 100 Präparate, wobei der Schwerpunkt in der präventiven, restaurativen, prothetischen und digitalen Zahnheilkunde liegt. Alle Produkte werden am Firmensitz hergestellt und sind somit 100 Prozent „Made in Germany“. Allein in Deutschland sind 440 Mitarbeiter in den Bereichen Forschung, Entwicklung, Produktion und Verwaltung beschäftigt. Weitere rund 400 Mitarbeiter verantworten den Vertrieb weltweit und betreuen Zahnärzte und Depots vor Ort. VOCO setzt auf Dentalprodukte höchster Materialqualität und Anwenderfreundlichkeit, die den hohen Ansprüchen des Marktes entsprechen. Dank innovativer Lösungsansätze übernimmt das 1981 gegründete Unternehmen häufig Vorreiterrollen und etabliert neue Standards in der Dentalwelt. Zudem treibt VOCO konsequent die digitale Zahnmedizin voran und verbindet komplexe Technologien mit bestem Bedienerkomfort.

VOCO Profluorid Varnish: Jetzt auch in der Geschmacksrichtung Cola Lime
Produkt-News
VOCO Profluorid Varnish eignet sich ideal zur Behandlung von hypersensiblen Zähn

 

Es gehört in jede Praxis wie die Zange oder der Bohrer: VOCO Profluorid Varnish (VPV). Den beliebten fluoridhaltigen Lack zur Zahndesensibilisierung gibt es nun auch in der Geschmacksrichtung Cola Lime – so haben die Patienten eine noch größere Auswahl.

 

Der Geschmack von prickelnder Cola in Kombination mit fruchtiger Limette spricht dabei eine breite Zielgruppe an und ergänzt das bestehende Portfolio optimal. Insgesamt gibt es nun sechs Geschmacksrichtungen: Melone, Minze, Kirsche, Karamell, Bubble Gum und Cola Lime.

 

VOCO Profluorid Varnish eignet sich ideal zur Behandlung von hypersensiblen Zähnen sowie zur Versiegelung der Dentintubuli bei Kavitätenpräparationen oder empfindlichen Wurzeloberflächen. Auch nach der professionellen Zahnreinigung ist eine Behandlung mit VPV sinnvoll, um die zuvor abgetragenen Calciumfluoriddepots wieder aufzufüllen. Der Fluoridgehalt liegt bei 22.600 ppm Fluorid (≙ 5 % Natriumfluorid). Zudem überzeugt der weiß-transparente Lack mit einer hohen Feuchtigkeitstoleranz sowie mit einer sehr guten Haftung an der Zahnhartsubstanz.

 

VOCO Profluorid Varnish Cola Lime ist wie die weiteren Mitglieder der VPV-Familie in der praktischen SingleDose sowie in der 10 ml Tube erhältlich.

 

VOCO – Die Dentalisten

 

Das familiengeführte Dentalunternehmen VOCO mit Sitz in Cuxhaven gehört national wie international zu den führenden Herstellern der Branche. Das Produktportfolio umfasst mehr als 100 Präparate, wobei der Schwerpunkt in der präventiven, restaurativen, prothetischen und digitalen Zahnheilkunde liegt. Alle Produkte werden am Firmensitz hergestellt und sind somit 100 Prozent „Made in Germany“. Allein in Deutschland sind 440 Mitarbeiter in den Bereichen Forschung, Entwicklung, Produktion und Verwaltung beschäftigt. Weitere rund 400 Mitarbeiter verantworten den Vertrieb weltweit und betreuen Zahnärzte und Depots vor Ort. VOCO setzt auf Dentalprodukte höchster Materialqualität und Anwenderfreundlichkeit, die den hohen Ansprüchen des Marktes entsprechen. Dank innovativer Lösungsansätze übernimmt das 1981 gegründete Unternehmen häufig Vorreiterrollen und etabliert neue Standards in der Dentalwelt. Zudem treibt VOCO konsequent die digitale Zahnmedizin voran und verbindet komplexe Technologien mit bestem Bedienerkomfort.

CediTEC und V-Print dentbase von VOCO: CAD / CAM-System für individuelle Prothesen
Produkt-News
CediTEC bietet mit CediTEC DT (Denture Teeth) das Material für die Prothesenzähn

Wer kennt es nicht: Die Zeit ist knapp und dennoch verlangen die Ansprüche von Zahnarzt, Zahntechniker und Patient nach einer Prothese, die höchste Ansprüche erfüllt. Mit CediTEC und V-Print dentbase bietet VOCO Ihnen ein System, das die Prothesenbasis, die Prothesenzähne und das Befestigungsmaterial unter einem Dach vereint. So wird die Herstellung der kompletten Prothese in wenigen Schritten schnell und unkompliziert gewährleistet. Während CediTEC das Material für die Prothesenzähne und das Befestigungsmaterial liefert, kommt die Basis dentbase unter V-Print auf den Markt. Dank der Kombination aus Fräs- und 3D-Druck-Technik vereinfacht sich nicht nur der Prozess, zudem profitiert der Zahntechniker von der Möglichkeit, die Prothese jederzeit – und viel schneller als beim klassischen Verfahren – zu reproduzieren.

 

 

CediTEC DT (Denture Teeth)

Von Protheseneinzelzähnen über Zahnsegmente bis zum kompletten Zahnkranz für die herausnehmbare Prothetik: Mit CediTEC DT lassen sich mittels CAD / CAM-Fräsverfahren schnell und sehr präzise individuelle Prothesenzähne erstellen. Die vier Farben A1, A2, A3 und BL, die weitere Möglichkeit zur farblichen Anpassung sowie die transluzente Farbgebung sorgen für eine hohe Ästhetik. Das innovative Material lässt sich mühelos polieren – für einen natürlichen Glanz. Das bereits ausgehärtete Composite wird in der Disc-Form angeboten, die mit ihrem Durchmesser von 98 mm und einer Höhe von 20 mm in alle universellen Disc-Halterungen von marktüblichen Fräsgeräten passt.

 

CediTEC

Das Befestigungssystem für Prothesenzähne besteht aus dem CediTEC Adhesive und dem CediTEC Primer. CediTEC Adhesive wird in der praktischen Kartusche fehler- und blasenfrei angemischt. Dank des komfortablen Mischaufsatzes wird mittels eines Dispensers direkt aus der Kartusche auf die Basis appliziert. Dadurch wird nur so viel Material angemischt, wie auch tatsächlich benötigt wird.

Der CediTEC Primer stellt den Verbund zwischen Basis / Zahn und dem Adhesive her. Er wird direkt aus der Tropferflasche auf eine Mischpalette gegeben und mit einem Pinsel auf Basis und Zahn aufgetragen. Nach nur 30 Sekunden Lufttrocknung kann CediTEC Adhesive aufgetragen und die Zähne eingesetzt werden.

 

Im System mit V-Print dentbase lassen sich so schnell und effizient hochwertige Prothesen herstellen. CediTEC ist aber auch mit weiteren aktuell am Markt befindlichen Systemen kompatibel.

 

GrandioSO Light Flow – Interview zur Anwendung mit Zahnarzt Dr. Arne Kersting
Produkt-News
Dr. Arne Kersting hat GrandioSo Light Flow getestet.

Um der anspruchsvollen Zahnmedizin stets die optimalen Lösungen anzubieten, entwickeln die VOCO-Spezialisten laufend neue Produkte. Doch woher kennen die Forscher und Entwickler die Bedürfnisse der Zahnärzte so genau? Ganz einfach - häufig von den Zahnärzten selber! So auch bei dem neuen Nano-Hybrid Composite GrandioSO Light Flow. Hier gab der Cuxhavener Zahnarzt Dr. Arne Kersting wichtige Impulse. Sein Wunsch: Ein Composite, das extrem fließfähig und somit perfekt für schwer zugängliche Bereiche und kleine Kavitäten geeignet ist. Das Ergebnis: GrandioSO Light Flow, ein niedrigviskoses Nano-Hybrid Composite für extrem filigrane Anwendungen. Neben dem Anfließverhalten punktet das Composite mit einem Füllstoffgehalt von 76 % sowie einem hohen ästhetischen Anspruch. Klar, dass nach Fertigstellung Herr Dr. Kersting GrandioSO Light Flow als erstes testen durfte! VOCO dankt für den tollen Tipp – und für das Interview!

GrandioSO Light Flow
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GrandioSO Light Flow

Das Füllen kleiner Kavitäten sowie die Ausbesserung von Defekten sind wiederkehrende Arbeiten in der Zahnarztpraxis. Das oberste Ziel ist eine minimalinvasive Behandlung, um den Verlust gesunder Zahnsubstanz so gering wie möglich zu halten. Für diese präzisen Anwendungen wünschen sich Zahnärzte ein sehr fließfähiges Material, das gleichzeitig die gewohnt hervorragenden physikalischen Eigenschaften und die Belastbarkeit eines stopfbaren Füllungscomposites aufweist. 

 

Um diesem Wunsch gerecht zu werden, hat VOCO die bewährte GrandioSO Produktfamilie um ein niedrig-viskoses Nanohybrid Composite erweitert – GrandioSO Light Flow. Dünnfließend, präzise und hochfest sind die Eigenschaften des neuen Flow Composites. Die Stärken des Produktes liegen vor allem in der Möglichkeit der punktgenauen und präzisen Applikation durch eine extrafeine Kanüle, die sogar noch filigraner ist als eine Parodontalsonde. So lassen sich Überschüsse vermeiden und es kann materialsparend gearbeitet werden.

 

Darüber hinaus imponiert das Produkt trotz seiner ausgezeichneten Fließfähigkeit mit beeindruckenden physikalischen Werten. So werden mit einem Füllstoffgehalt von 76 Gew.-% und einer 3-Punkt-Biegefestigkeit von 151 MPa spielend Werte eines stopfbaren Composites erreicht.

 

GrandioSO Light Flow stellt damit eine optimale Ergänzung für filigrane und individualisierte Anwendungen dar, bei denen höchste Präzision im Vordergrund steht!

Structur CAD
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Structur CAD

Langzeitprovisorien sicher und schnell im CAD/CAM-Verfahren

Ein ästhetisches Langzeitprovisorium, das hält, was es verspricht und zudem einfach und schnell in der Herstellung ist? Wir bieten die Lösung mit Structur CAD, dem Composite für temporäre Restaurationen per CAD/CAM Verfahren.

 

Structur CAD ist ein gefülltes Composite, bei dem die Füllstoffe für eine hohe Qualität und somit für eine sichere Tragedauer speziell bei Langzeitprovisorien sorgen. Damit repräsentiert Structur CAD die neueste Generation temporärer Restaurationen. Die Materialklasse bietet ebenso viele Vorteile bei der Verarbeitung: Structur CAD hat eine herausragende Kantenstabilität nach dem Schleif-/Fräsvorgang und auch die Politur geht schnell von der Hand. Die Fluoreszenz verhält sich wie der natürliche Zahn und trägt dazu bei, dass Patienten sich auch mit einer temporären Versorgung wohl fühlen. CAD/CAM gefertigte Provisorien sind präzise, lassen sich leicht reproduzieren und sind ebenso individualisierbar wie definitive Arbeiten. Und damit der Arbeitsprozess noch abgerundet wird, kann zudem die Befestigung ganz nach Ihren Ansprüchen erfolgen – entweder mit provisorischem Befestigungszement oder adhäsiv bei längerer Tragedauer.

 

Structur CAD ist in den Farben A1, A2 und A3 als Block in der Größe 40L und als Ronde mit einer Stärke von 20 mm (Ø 98,4 mm) erhältlich.   

V-Print cast
Produkt-News
V-Print cast

Die Gieß- und Presstechnik ist oftmals Grundlage zur Herstellung dentaler Restaurationen. In vielen detaillierten Arbeitsschritten werden patientenindividuelle Restaurationen als Unikate im Dentallabor hergestellt. Das konventionelle Aufwachsen ist hierbei ein zeitintensiver Prozess.

 

Sollte das resultierende Guss- oder Pressobjekt fehlerhaft sein, ist die zahntechnische Arbeit meist verloren und die Wachsmodellation der Restauration neu herzustellen.

 

In der CAD Software werden zahntechnische Restaurationen wie gewünscht entworfen. Mit V-Print cast und 3D-Drucktechnologie ist es möglich, ausbrennfähige Objekte präzise, mehrfach reproduzierbar herzustellen. Somit sind das Risiko und der Zeitaufwand bei einem Fehlguss minimiert.

 

V-Print cast ist ein rückstandslos verbrennendes 3D-Druckmaterial zur Herstellung aller Arten von Objekten für Gießprozesse und Presskeramik. Die hohe Form- und Kantenstabilität ermöglicht ein sicheres Überprüfen der Okklusion und der Seitwärtsbewegungen auf dem Modell. Bereits im lichtgehärteten Zustand ist ein eventuell notwendiges Ausarbeiten instrumentenschonend möglich. Das Einbetten erfolgt mit handelsüblichen phosphatgebundenen Einbettmassen. V-Print cast ist für das konventionelle aufheizen und das Speedguß-Verfahren geeignet.

 

Wie alle V-Print Druckmaterialien, ist auch V-Print cast sedimentationsstabil und erlaubt damit unbeaufsichtigtes Drucken über Nacht.

Kooperation VOCO / ASIGA
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Kooperation VOCO / ASIGA

VOCO als global player u.a im Bereich dentaler Composite kooperiert mit dem australischen 3D-Druckerhersteller ASIGA. So wurden jüngst die Materialsettings der V-Print Druckmaterialien von VOCO für den Asiga Max UV 3D-Drucker getestet, freigegeben und verfügbar gemacht.

 

Eine win-win-win Situation. ASIGA hat einen kompetenten Materialpartner und VOCO einen additiven Fertigungsspezialisten gewonnen. Die valide Kombination aus 3D-Druckern und 3D-Druckmaterial sind unterm Strich ein großes Plus für die Anwender. VOCO- und Asiga Kunden stehen einer größeren Auswahl gegenüber und können damit im täglichen Geschäft flexibel agieren. Ganz im Sinne von VOCO und Asiga.

 

Folgende VOCO V-Print Druckmaterialien sind für den Asiga MAX UV verfügbar:

 

V-Print splint    

  • Therapeutische Schienen
  • Hilfs- und Funktionsteile die Diagnose betreffend
  • Bleaching-Schienen (Home-Bleaching)

 

V-Print model beige     

  • Dentale Arbeits- und Präsentationsmodelle

 

V-Print SG     

  • Dentale Bohrschablonen
10 Jahre Amaris – 10 Jahre perfekte Zahnästhetik
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Amaris, das hochästhetische Composite von VOCO, hatte auf der IDS 2007 Premiere. Ausgangssituation: Inzisalfrakturen an den Zähnen 11 und 21 Mit Amaris gefertigte Frontzahnrestaurationen. Wer schöne Zähne hat, hat gut lachen. Perfekte Zahnästhetik mit Amaris (klinisch

Das Bewusstsein für gesunde wie schöne Zähne wächst. Zahnästhetik ist heute für viele ein wichtiger Aspekt der Lebensqualität. Immer mehr Patienten wünschen daher nicht-sichtbare, natürlich anmutende High-End-Versorgungen, vor allem im Frontzahnbereich. Damit steigt auch die Nachfrage nach leistungsstarken Restaurationsmaterialien. Diese sollen nicht nur mit ihren physikalischen Eigenschaften, sondern gerade auch im Handling überzeugen. Amaris, von VOCO 2007 auf der IDS präsentiert, ist ein speziell für hochästhetische Versorgungen entwickeltes Composite mit innovativem Farbsystem. Dieses ermöglicht jedem Anwender ein besonders einfaches und komfortables Farbmanagement, das mit wenigen Farben auskommt. Insbesondere hierfür ist Amaris mehrfach ausgezeichnet worden, etwa vom renommierten US-Testinstitut „The Dental Advisor“.

 

11 statt 32 Farben

Dentin und Schmelz definieren gemeinsam das optische Erscheinungsbild eines Zahnes. Das Farbsystem von Amaris folgt genau diesem natürlichen Prinzip. Verschiedenste Formen, Farben und Oberflächen lassen sich im Zweischichtverfahren mit jeweils nur einer opaken Grundfarbe (Opaque) und einer transluzenten Schmelzfarbe (Translucent) zügig modellieren. Im Gegensatz zu anderen Systemen mit über 20 oder sogar 30 Farben umfasst das Amaris-Farbsystem lediglich 11 Farben: sechs Grundfarben (O1, O2, O3, O4, O5, O Bleach), drei Schmelzfarben (Neutral, TN; Light, TL; Dark, TD) und zwei Individualfarben (Amaris Flow High Translucent, HT; Amaris Flow High Opaque, HO). Grund- und Schmelzfarben können vielfältig miteinander kombiniert werden und erlauben damit eine hohe Flexibilität bei der Farbzusammenstellung. Mit den optional einzusetzenden Individualfarben Amaris Flow HT (High Translucent) und Amaris Flow HO (High Opaque) lassen sich zudem weitere individuelle Strukturen und spezielle Akzentuierungen realisieren. So eignet sich HT optimal zur Gestaltung von hochtransluzenten Inzisalkanten und HO zum Abdecken verfärbter Bereiche.

 

Einfaches Farbmanagement

In der Anwendung wird zunächst der Kern aus einer opaken Grundfarbe aufgebaut. Anschließend wird eine abdeckende Schicht transluzente Schmelzfarbe appliziert, wobei dies bei optimalem Farbeindruck Amaris Translucent Neutral (TN) ist. Erscheint der Farbeindruck zu hell, wird in der Deckschicht mit Amaris Translucent Dark (TD) abgedunkelt. Ist der Farbeindruck zu dunkel, wird mit Amaris Translucent Light (TL) aufgehellt. Die definitive Zahnfarbe lässt sich hier also während des Schichtens entwickeln, wobei Optimierungen auch während der Restauration möglich sind. Zuvor applizierte Schichten müssen hierfür nicht entfernt werden. Durch die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten der im Vergleich zu anderen Systemen überschaubaren Anzahl von Grund- und Schmelzfarben wird das gesamte zahnmedizinisch relevante Farbspektrum abgedeckt. Folglich lässt sich jede Restauration selbst in kleinsten Nuancen zum gewünschten Ergebnis bringen.

 

Natürlicher Zahn als Maßstab

Die größtmögliche Ausrichtung am natürlichen Vorbild war das erklärte Ziel der Entwickler von Amaris. Dr. Reinhard Maletz, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung: „Das Konzept von Amaris orientiert sich an natürlicher Schichtung und Farbgebung, nicht an einem vorgegebenen Industriestandard. Amaris ermöglicht fließende Farbübergänge und eine harmonische Anpassung an die umgebende Zahnhartsubstanz. Mit Amaris gefertigte Restaurationen weisen ein naturangepasstes Verhältnis von Opazität und Transluzenz sowie eine hervorragende Lichtdynamik und Fluoreszenz auf. Damit sind sie von natürlichen Zähnen nicht zu unterscheiden.“

 

Exzellente physikalische Parameter

Amaris verfügt zugleich über exzellente physikalische Parameter. Das Material hat einen hohen Füllstoffgehalt (80 Gew.-%) und zeigt eine nur geringe Polymerisationsschrumpfung (2,0 Vol.-%). Mit seiner hohen Oberflächenhärte (99 MHV) und Druckhärte (375 MPa), seiner hohen Biegefestigkeit (120 MPa) und diametralen Zugfestigkeit (51 MPa) sowie seiner ausgeprägten Abrasionsresistenz (48 µm, 3-Medien-Abrasion) und geringen Wasserlöslichkeit (< 1 µg/mm3) sorgt Amaris für dauerhaft stabile Restaurationen. Primär für den Frontzahnbereich gedacht, eignet es sich dank seiner physikalischen Eigenschaften auch für den Seitenzahnbereich. Amaris weist ein breites Einsatzspektrum auf. Zu den Indikationen zählen ästhetische Frontzahnrestaurationen der Klassen III, IV und V, ästhetische Seitenzahnrestaurationen der Klassen I, II und V, die Rekonstruktion von traumatisch beschädigten Frontzähnen, direkte und indirekte Composite-Veneers, die Verblendung von verfärbten Frontzähnen, Form- und Farbkorrekturen zur Verbesserung der Ästhetik, die Reparatur hochästhetischer Keramik (z. B. Facettenreparaturen) sowie die Verblockung von Frontzähnen.

 

Optimale Handlingeigenschaften

Amaris zeichnet sich neben seinem innovativen Farbsystem auch durch weitere optimale Handlingeigenschaften aus. Das Material hat eine nicht-klebrige, geschmeidige Konsistenz und ist damit gut zu adaptieren und angenehm zu modellieren. Mit Amaris lassen sich auch sehr dünne Schichten applizieren und ausarbeiten, was etwa die Gestaltung feinster Inzisalkanten ermöglicht. Das Material ist bei einer Umgebungs- und OP-Lichtbeständigkeit von bis zu fünf Minuten ausreichend lange zu verarbeiten, die Aushärtungszeiten betragen indes, je nach Farbe und Schichtstärke, nur zwischen zehn und vierzig Sekunden. Amaris erlaubt mit seiner ausgeklügelten Materialzusammensetzung eine einfache Politur und verleiht der Restauration einen hohen, beständigen Glanz. Das Material ist universell verwendbar mit allen Dentinadhäsiven.

 

Handelsformen mit Einstiegsset

Amaris ist in verschiedenen Handelsformen erhältlich, so etwa in Sets und Refills mit Spritzen und Caps. Zum Kennenlernen dieses intelligenten Farbsystems bietet VOCO ein Einstiegsset an. Es enthält jeweils vier Caps in den Opakfarben O1, O2, O3, O4, O5 und in den Transluzentfarben Light (TL), Neutral (TN) und Dark (TD). Außerdem umfasst das Set zwei Spritzen mit den Individualfarben HT und HO sowie die Amaris-Farbskala. Amaris lässt sich zudem ideal kombinieren mit Amaris Gingiva, dem hochästhetischen Füllungsmaterial in Gingivafarben. Damit sind perfekte Resultate auch im Indikationsbereich der rot-weißen Ästhetik möglich.

Aus aktuellem Anlass: Der Geschäftsbetrieb bei VOCO geht weiter
Firmen-News
Der Geschäftsbetrieb bei VOCO geht weiter.

Liebe Kunden und Partner,

das COVID-19 Virus hat die Welt seit mehreren Wochen fest im Griff. Auch wir bei VOCO stehen täglich vor neuen Herausforderungen. Oberstes Ziel ist und bleibt die Gesunderhaltung unserer Kunden, Partner und natürlich unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Angehörigen. Wir haben umfangreiche Maßnahmen eingeleitet, um hier einen bestmöglichen Schutz zu realisieren. Gleichzeitig arbeiten wir intensiv daran, den Geschäftsbetrieb ohne Einschränkungen aufrechtzuerhalten und so die Warenversorgung für unsere Kunden und deren Patienten sicherzustellen.

 

Um sowohl ein hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten als auch den Geschäftsablauf nicht zu unterbrechen, haben wir u. a. folgende Maßnahmen umgesetzt:

 

  • Unser Außendienst befindet sich europaweit im Home Office. Die Kollegen sind zu den üblichen Geschäftszeiten telefonisch und per Mail erreichbar.
  • Es finden aktuell weder bei uns im Haus noch in anderen Örtlichkeiten persönliche Termine mit Kunden, Geschäftspartnern oder Lieferanten statt. Stattdessen nutzen wir Telefon- oder Videokonferenzen.
  • Alle externen Besuche unserseits wie Messeteilnahmen etc. sind abgesagt.
  • Am Cuxhavener Firmensitz werden zahlreiche Hygienemaßnahmen umgesetzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden intensiv betreut und geschult.

 

Die Produktion läuft aktuell normal weiter, so dass Sie alle Artikel wie gewohnt bestellen können. Auch die Auftragsbearbeitung verläuft in gleicher Zeit und Qualität.

 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an uns. Wir sind weiterhin für Sie da und unterstützen Sie gerne in dieser für uns alle ungewohnten und schwierigen Situation.

 

Beste Grüße aus Cuxhaven und bleiben Sie gesund

 

Ihr VOCO-Team

VOCO als erster Betrieb mit IHK-Qualitätssiegel „TOP AUSBILDUNG“
Firmen-News
v. l. Maike Bielfeldt (Hauptgeschäftsführerin IHK Stade), Ines Plaumann-Sauerbie

Gute Ausbildungsqualität sichtbar machen – darum geht es bei einem neuen Zertifizierungssystem der IHK Stade (Niedersachsen). In einem mehrstufigen Verfahren können IHK-zugehörige Unternehmen ihre Ausbildungsleistung auf den Prüfstand stellen und am Ende für die Dauer von drei Jahren das Qualitätssiegel „TOP AUSBILDUNG“ erhalten. Als erster Betrieb im Elbe-Weser-Raum durchlief die VOCO GmbH aus Cuxhaven kürzlich erfolgreich den anspruchsvollen Auditprozess.

 

Ein zweiköpfiges Auditorenteam überprüfte die im Auditfragebogen vom Betrieb gemachten Angaben zur Ausbildungsqualität in einer Reihe von Einzelgesprächen mit Personal-verantwortlichen, Auszubildenden, Ausbildern und Ausbildungsbeauftragten auf Herz und Nieren. Vom Berichtsheft über Einsatzpläne der Azubis bis zu Beurteilungsbögen wurden zudem unterschiedliche Dokumente in das Audit einbezogen.

 

Am Ende war das Urteil einhellig: Dem Dentalhersteller wurde eine sehr gute und strukturierte Ausbildung bescheinigt, durch die hohe Ansprüche effektiv umgesetzt wurden. Die Auszubildenden – gleich ob im kaufmännischen Bereich oder in Produktion und Labor – sind voll in die Abteilungen integriert. Sie werden als zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesehen und dementsprechend intensiv auf ihre späteren Aufgaben vorbereitet.

 

„Gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeiter sind die Basis unseres Erfolgs. Wir legen daher großen Wert auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung und fördern unseren Nachwuchs mit zahlreichen Maßnahmen – oft auch weit über die vorgegebenen Ausbildungsinhalte hinaus. Ziel ist es, unseren Auszubildenden und Dualen Studenten eine langfristige und attraktive Perspektive zu bieten. Über die Auszeichnung „TOP AUSBILDUNG“ freuen wir uns sehr, denn sie ist eine tolle Bestätigung, dass wir mit unserem Engagement am Puls der Zeit sind,“ so Ines Plaumann-Sauerbier aus der VOCO-Geschäftsleitung.

 

VOCO bildet sowohl im kaufmännischen als auch im Produktionsbereich laufend aus. Zu den Ausbildungsberufen zählen: Industriekaufmann, Chemielaborant, Produktionsfachkraft Chemie sowie Fachlagerist (jeweils m/w/d). Darüber hinaus haben Abiturientinnen und Abiturienten die Chance, ihre Karriere mit einem Dualen Studium der Betriebswirtschaftslehre (B.A.) zu starten.

 

Mit vielen Glückwünschen überreichte nun IHK-Hauptgeschäftsführerin Maike Bielfeldt die Audit-Urkunde. Bis zu einem Re-Audit in drei Jahren darf sich die VOCO GmbH nun „TOP Ausbildungsbetrieb“ nennen.

VOCO unterstützt „Ärzte ohne Grenzen“ mit 20.000 Euro
Firmen-News
Melanie Silbermann von „Ärzte ohne Grenzen“ und Dr. Axel Bernecker, Marketinglei

Es ist und bleibt eine schöne Tradition, nicht nur Verwandte und Freunde zu Weihnachten zu beschenken, sondern auch Kunden und Geschäftspartnern mit einer Aufmerksamkeit für ein erfolgreiches Jahr zu danken. Das Cuxhavener Dentalunternehmen VOCO hat sich auch in diesem Jahr dazu entschieden, anstelle materieller Geschenke auf Nachhaltigkeit zu setzen – und spendet 20.000 Euro an die private Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“.

 

„Bei VOCO arbeiten wir täglich daran, für Patienten weltweit hochwertige Dentalprodukte zu entwickeln und herzustellen. Es ist uns daher eine absolute Herzensangelegenheit, auch Menschen in Not, die aufgrund von Krieg oder Krisen keinerlei Zugang zu medizinischer Versorgung haben, zu unterstützen“, so Dr. Axel Bernecker, Leiter Marketing.

 

„Wir bedanken uns herzlich für die Spende von VOCO. Diese wertvolle Unterstützung macht es möglich, dass wir in rund 70 Ländern weltweit helfen und Leben retten können,“ so Melanie Silbermann von „Ärzte ohne Grenzen“.

 

Auch im Laufe des Jahres hat VOCO sich sowohl international als auch lokal in mehreren Projekten sozial engagiert: So erhielten im Rahmen von „VOCO Dental Aid“ zahlreiche Zahnärztliche Hilfsorganisationen Produkt-Pakete zur schnellen Hilfe für bedürftige Menschen in Entwicklungsländern oder Krisengebieten. Direkt am Firmenstandort unterstützte VOCO erneut zahlreiche Einrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen, Hospizgruppen oder die „Tafel“.​

 

VOCO – Die Dentalisten

Das familiengeführte Dentalunternehmen VOCO mit Sitz in Cuxhaven gehört national wie international zu den führenden Herstellern der Branche. Das Produktportfolio umfasst mehr als 100 Präparate, wobei der Schwerpunkt in der präventiven, restaurativen, prothetischen und digitalen Zahnheilkunde liegt. Alle Produkte werden am Firmensitz hergestellt und sind somit 100 Prozent „Made in Germany“. Allein in Deutschland sind 440 Mitarbeiter in den Bereichen Forschung, Entwicklung, Produktion und Verwaltung beschäftigt. Weitere rund 400 Mitarbeiter verantworten den Vertrieb weltweit und betreuen Zahnärzte und Depots vor Ort. VOCO setzt auf Dentalprodukte höchster Materialqualität und Anwenderfreundlichkeit, die den hohen Ansprüchen des Marktes entsprechen. Dank innovativer Lösungsansätze übernimmt das 1981 gegründete Unternehmen häufig Vorreiterrollen und etabliert neue Standards in der Dentalwelt. Zudem treibt VOCO konsequent die digitale Zahnmedizin voran und verbindet komplexe Technologien mit bestem Bedienerkomfort.

VOCO ist exklusiver Sponsor der internationalen Zahnärztevereinigung SlowDentistry
Veranstaltungs-News
Dr. Miguel Stanley und die Referenten waren sich einig: Eine vollumfängliche zah Andrew Thurston, Landesleiter UK, leitete zu den Vorträgen über. Zahnarzt Dr. Kai Klimek von VOCO Cuxhaven hielt die Eröffnungsrede.

Der Ausblick aus dem 29. Stockwerk des Millbank Towers im vornehmen Stadtteil London-Westminster war atemberaubend. Die Spannung in der Luft war ebenso spürbar, als der Gründer von SlowDentistry Dr. Miguel Stanley vor internationalem Publikum den ersten wissenschaftlichen Vortrag gegen die 15-Minuten-Behandlung von Patienten in der Zahnmedizin hielt. Es war der erste, dem weitere fünf wissenschaftliche Vorträge von internationalen und namhaften Referenten folgten. Die Referenten und das Publikum waren sich am Ende einig: Eine vollumfängliche zahnmedizinische Behandlung in 15 Minuten, wie es einige Gesundheitssysteme forcieren, kann nicht der richtige Weg in der modernen Zahnmedizin sein. Behandlungen, die unter Zeit- und Kostendruck erfolgen, gehen zu Lasten der Qualität und haben für die Patienten vornehmlich Nachteile. An diesem Abend sind die Worte „Hygiene, Kofferdam und Aufklärung“ auffallend häufig gefallen. Die Vereinigung SlowDentistry scheint den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Die Anzahl der Mitglieder erhöht sich nach Auskunft der Geschäftsführerin Nina Blaetter rasant.

 

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Kai Klimek, der für den exklusiven Sponsor VOCO (Cuxhaven, Deutschland) in London vor Ort war und selbst auch Zahnarzt ist. „Für die Glaubwürdigkeit des Konzeptes von SlowDentistry benötigen die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen qualitativ hochwertige Produkte. Dies kann und wird VOCO leisten“, so Dr. Klimek. Neben der erfolgreichen Auftaktveranstaltung in London sind weitere Veranstaltungen international geplant.

 

VOCO hat als Sponsor ebenfalls exklusiv die Möglichkeit, für seine Kunden eine beitragsfreie Mitgliedschaft im ersten Jahr zu bieten. Das Interesse an dem Konzept von SlowDentistry ist nach Auskunft des deutschen Herstellers enorm groß.

Prophylaxe-Kurse mit der DTMD bei VOCO in Cuxhaven
Veranstaltungs-News
In diesem Jahr finden bei VOCO in Cuxhaven mehrere Veranstaltungen zum Thema Pro Am Dummy lässt sich die Behandlung ideal üben. Prof. Dr. Ralf Rößler (DTMD) und Dr. Kai Klimek (VOCO) besiegeln die Kooperation

Schon lange steigt bei Behandlern und Patienten das Bewusstsein, professionell vorbeugende Maßnahmen zur Erhaltung gesunder Zähne und eines intakten Zahnhalteapparates durchzuführen. Das Thema Prophylaxe ist somit aus kaum einer Praxis mehr wegzudenken. Als einer der führenden Hersteller von hochwertigen Dentalmaterialien bietet VOCO nicht nur zahlreiche Präparate im Bereich Oral Care, sondern kooperiert zudem ab diesem Jahr mit der University for Digital Technologies in Medicine & Dentistry Luxembourg (DTMD). In diesem Rahmen finden ab dem Frühjahr 2020 mehrere Weiterbildungen zum Thema Prophylaxe in der VOCO-Firmenzentrale in Cuxhaven statt:

 

Grundkurs Prophylaxe Know-how – Start in die Zukunft

In diesem zweitägigen Seminar werden in Theorie- und Praxisphasen die Basics der Prophylaxe vermittelt: vom Ablauf einer Mundhygieneinspektion mit Anamnese, Reinigung und Recall über Informationen über Fluoride und deren Möglichkeiten bis zur Instrumentenkunde. Besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten gelegt. Diese Weiterbildung richtet sich an Zahnarzthelfer/innen sowie Zahnmedizinische Fachangestellte und eignet sich sowohl als Vorbereitung zum PAss-Kurs als auch als „Schnupperkurs“. Das Seminar findet am Freitag, 5. Juni, und am Samstag, 6. Juni, bei VOCO in Cuxhaven statt. Die Gebühren betragen 760 Euro.

 

Weiterbildung zum/zur Prophylaxeassistent/in (PAss)

In diesem 40-stündigen Kurs bekommen die Teilnehmer eine kompakte Ausbildung zum/zur Prophylaxeassistent/in. In Theorie und Praxis lernen sie die ganze Bandbreite der zahnmedizinischen Prävention, so dass sie die neu erworbenen Qualifikationen anschließend direkt in der Zahnarztpraxis anwenden können. Zudem erlangen die Teilnehmer international anerkannte ECTS-Creditpoints und somit Anrechnungsmöglichkeiten für weitere Fortbildungsmaßnahmen und bekommen außerdem ein Starterpaket sowie ein Prophylaxe-Instrumentenset. Diese Weiterbildung richtet sich an Zahnmedizinische Fachangestellte und findet an folgenden Terminen statt:

Modul 1: 28. und 29. August, 11. und 12. September, 9. und 10. Oktober 2020

Modul 2: 6. und 7. November, 27. und 28. November, 11. und 12. Dezember 2020

Die Gebühren betragen 1.250 Euro.

 

Die Referenten

Die wissenschaftliche Leitung der Seminare liegt bei Prof. Dr. Ralf Rößler, Gründer und Dekan der University for Digital Technologies in Medicine & Dentistry Luxembourg. Kursleiterin für den Bereich Prophylaxe ist die Dentalhygienikerin Birgit Rumberg. Sie ist seit vielen Jahren als Dozentin für den Bereich Prophylaxe und in der Ausbildung zur Prophylaxe-Assistentin bundesweit tätig.  

 

Anmeldung und weitere Informationen

Die Anmeldung für beide Kurse erfolgt online direkt über die DTMD (www.dtmd.eu). Hier gibt es auch zusätzliche Informationen und Angaben zu weiteren Veranstaltungsorten. Informationen und Angaben zu den weiteren Veranstaltungen in Cuxhaven sind auf www.voco.dental zu finden.

 

Darüber hinaus finden in diesem Jahr viele weitere Veranstaltungen zu den verschiedensten Themen rund um die zahnmedizinische Prophylaxe im Hause der VOCO GmbH in Cuxhaven statt.

„James Bond“ bondet mit Futurabond U von VOCO am besten
Veranstaltungs-News
Bei dem Besuch der norwegischen Zahnärzte stand die Adhäsivtechnik im Mittelpunk Zahnarzt Dr. Martin Hoftvedt lobte den Besuch bei VOCO: "Das wissenschaftliche P

Von Cleopatra über Gollum bis zu James Bond: Bei der Findung ihrer Spitznamen bewiesen zwölf Zahnärztinnen und Zahnärzte aus Norwegen während ihres Besuchs in der VOCO-Zentrale viel Kreativität. Auf dem gleichen Niveau bewegten sich auch ihre Kenntnisse im Bereich der Adhäsivtechnik. Die perfekte Anwendung von Bondings stand im Mittelpunkt der mehrstündigen Schulung, bei der die Teilnehmer in Theorie und Praxis ihr Können mit den VOCO-Produkten verfeinerten.

 

Hauptaufgabe war es, kleine Composite-Zylinder auf humane Zähne mit Futurabond U zu befestigen. Das Besondere: Mit einem mobilen Messgerät wurde die Kraft ermittelt, die notwendig war, um die Composite abzuscheren – ein Indiz für die Qualität des Haftverbunds. Die Teilnehmer erstellten zuerst drei Proben ohne Informationen zur Anwendung. Nach ausführlichen Erklärungen wurden erneut drei Proben erstellt. Die Ergebnisse waren eindeutig: Die Haftwerte haben sich tendenziell deutlich verbessert. Den besten Haftwert erreichte „James Bond“ – Nomen est schließlich Omen!

 

"Der Besuch bei VOCO hat uns wirklich sehr gut gefallen. Das wissenschaftliche Programm, insbesondere der praktische Teil mit der Prüfung der Scherhaftkräfte, war lehrreich und hat zu spannenden Diskussionen angeregt. Es ist schön, moderne Dentalunternehmen wie VOCO zu besuchen, denn es fördert die Zusammenarbeit zwischen Zahnärzten und der Industrie, um unser gemeinsames Ziel, die beste Zahnbehandlung für die Patienten, zu erreichen", so Zahnarzt Dr. Martin Hoftvedt aus Oslo.

 

Abgerundet wurde der Besuch durch einen Firmenrundgang sowie einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm in Cuxhaven und der Hansestadt Hamburg.

VOCO ist exklusiver Sponsor der internationalen Zahnärztevereinigung SlowDentistry
Veranstaltungs-News
Dr. Miguel Stanley und die Referenten waren sich einig: Eine vollumfängliche zah Andrew Thurston, Landesleiter UK, leitete zu den Vorträgen über. Zahnarzt Dr. Kai Klimek von VOCO Cuxhaven hielt die Eröffnungsrede.

Der Ausblick aus dem 29. Stockwerk des Millbank Towers im vornehmen Stadtteil London-Westminster war atemberaubend. Die Spannung in der Luft war ebenso spürbar, als der Gründer von SlowDentistry Dr. Miguel Stanley vor internationalem Publikum den ersten wissenschaftlichen Vortrag gegen die 15-Minuten-Behandlung von Patienten in der Zahnmedizin hielt. Es war der erste, dem weitere fünf wissenschaftliche Vorträge von internationalen und namhaften Referenten folgten. Die Referenten und das Publikum waren sich am Ende einig: Eine vollumfängliche zahnmedizinische Behandlung in 15 Minuten, wie es einige Gesundheitssysteme forcieren, kann nicht der richtige Weg in der modernen Zahnmedizin sein. Behandlungen, die unter Zeit- und Kostendruck erfolgen, gehen zu Lasten der Qualität und haben für die Patienten vornehmlich Nachteile. An diesem Abend sind die Worte „Hygiene, Kofferdam und Aufklärung“ auffallend häufig gefallen. Die Vereinigung SlowDentistry scheint den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Die Anzahl der Mitglieder erhöht sich nach Auskunft der Geschäftsführerin Nina Blaetter rasant.

 

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Kai Klimek, der für den exklusiven Sponsor VOCO (Cuxhaven, Deutschland) in London vor Ort war und selbst auch Zahnarzt ist. „Für die Glaubwürdigkeit des Konzeptes von SlowDentistry benötigen die teilnehmenden Kolleginnen und Kollegen qualitativ hochwertige Produkte. Dies kann und wird VOCO leisten“, so Dr. Klimek. Neben der erfolgreichen Auftaktveranstaltung in London sind weitere Veranstaltungen international geplant.

 

VOCO hat als Sponsor ebenfalls exklusiv die Möglichkeit, für seine Kunden eine beitragsfreie Mitgliedschaft im ersten Jahr zu bieten. Das Interesse an dem Konzept von SlowDentistry ist nach Auskunft des deutschen Herstellers enorm groß.

Rotary Schüler-Karriere-Tag 2019
Veranstaltungs-News
Rotary Schüler-Karriere-Tag 2019

Es ist wieder soweit! Alle zwei Jahre findet er statt, der Schüler-Karriere-Tag von Rotary, einem gemeinnützigen Verein engagierter Menschen, die auf vielfältigen Gebieten regional und weltweit Gutes tun.

 

Beim Schüler-Karriere-Tag wurde der Fokus auf die Jugend gelegt, die manchmal doch noch etwas desorientiert ist, wenn es um das Leben nach der Schule geht… Hier will Rotary helfen.

 

So haben die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten - angesprochen sind vor allem die Jahrgänge 11 – 13 der in Cuxhaven und Otterndorf ansässigen Gymnasien - die Möglichkeit, völlig kostenfrei tolle Vorträge von renommierten Referenten zu hören, die sich dieses Jahr um

 

  • Freiwilligendienst im Ausland
  • Vorbereitung auf Auswahlverfahren (Assessment Center)
  • Studieren mit Stipendium
  • Die Zukunft im Ausland – Studieren und Arbeiten in den USA
  • Erfolgreiche Kommunikation in Bewerbungsgesprächen (und auch sonst…)

 

drehen werden.

 

Zum Poster - Rotary Schüler-Karriere-Tag 2019

 

VOCO war bereits 2017 Gastgeber der erfolgreichen Veranstaltung , bei denen sich rund 120 junge Menschen nach den interessanten Referaten anschließend im Foyer völlig zwanglos mit Vertretern verschiedenster Berufsgruppen treffen und diese mit Fragen löchern können – und dabei noch von unserem tollen Team um Holger Bause mit Fingerfood und Getränken in der FoodLounge verwöhnt werden. Auch  Professionals aus unseren Reihen, wie Herr Dr. Willner (Chemie), Herr Haß (Informatik) und Herr Leiner (Ingenieur), sind als Ansprechpartner für die Jugendlichen dabei.

 

SlowDentistry: Werden Sie langsam, aber sicher zum Besten!
Veranstaltungs-News
Slow Dentistry Europäischer Top-Meinungsbildner und weltweiter Vorreiter für SlowDentistry: Dr.

Erster Kongress am 23. November in London

Erfolg wollen doch alle. Und überhaupt, wann bin ich denn endlich erfolgreich genug? Wer müde ist, sich von Event zu Event anzuhören, wie er mit „Höher, schneller, weiter“-Methoden noch ein bisschen mehr aus sich und seiner Praxis herauskitzeln kann, darf aufatmen. Denn genau darum geht es beim weltweit ersten SlowDentistry Congress (23. November 2019) in London nicht. Die Schweizer Organisation zeigt, wie man mit dem Gegenteil von Erfolgshetze den zahnmedizinischen Olymp erklimmt. Verbesserte Standards, mehr Zeit – warum das der Weg zu medizinischer Erstklassigkeit ist, erklärt einer der gefragtesten Meinungsbildner unserer Zeit: Dr. Miguel Stanley.

 

Der portugiesische Zahnarzt führt in Lissabon mit seiner „White Clinic“ eine der renommiertesten Praxen des Landes, in der sich Patienten aus ganz Europa, teilweise sogar aus aller Welt behandeln lassen. Solch ein Erfolg ist kein Zufall und lässt sich auch nicht durch allein durch ein fachlich erstklassiges Team und eine exquisite Ausstattung mit modernsten Geräten erklären. Dr. Miguel Stanley unterscheidet sich noch durch etwas anderes von vielen Kollegen: durch seine Philosophie.

 

Anders als üblich, setzt er nicht auf möglichst zeitsparende und damit gewinnbringende Methoden. Er versucht nicht, an einem Praxistag möglichst viele Patienten möglichst schnell zu behandeln. Dr. Stanley ist einer der ersten Vertreter der SlowDentistry-Bewegung. Ihren Ursprung hat sie in der Schweiz, wo die gleichnamige Organisation ihren Sitz hat.

 

Bewusstsein für Sicherheit, Verständnis, Wohlbefinden und Komfort

Die „langsame Zahnmedizin“ lässt niemanden warten, im Gegenteil. Sie bietet eine außergewöhnliche Behandlungsqualität, weil der Behandler sich nicht nur für Zahnprobleme Zeit nimmt. Er hat viele kleine Bausteine im Blick: von den Praxisabläufen bis zum ganzheitlichen Wohlbefinden des Patienten. Die vier Eckpfeiler des SlowDentistry-Konzepts sind Bewusstsein für Sicherheit, Verständnis, Wohlbefinden und Komfort des Patienten. Dieses Ziel klingt simpel, kann aber die Praxiswelt verändern – zum Vorteil des Patienten und des Behandlers.

 

Dr. Miguel Stanley sagt aus Erfahrung: „Die meisten Kliniken sind so fokussiert auf Patientenzufriedenheit im Hinblick auf das große Ganze, dass sie kleine Details vergessen wie etwa das umfassende Desinfizieren zwischen zwei Behandlungen. Dabei ist es fundamental wichtig, sich in diesem sensiblen Bereich Zeit zu nehmen, um Kreuz-Kontaminationen zu verhindern.“ Damit spricht er einen wesentlichen Punkt der SLowDentistry an, die dazu auffordert, mehr Zeit pro Patient zu investieren, einen stärkeren Fokus auf Hygiene, auf das Verständlich machen der Behandlungsschritte und das Sich-kümmern um das Gesamtwohl zu legen.

 

Acht international renommierte Zahnärzte sprechen beim ersten Slow Dentistry Kongress in London:

  • Andrew Thurston
  • Dr. Kai Klimek
  • Dr. Miguel Stanley: "The beginning of Slow Dentistry and its importance in today´s fast-paced world. How the public can learn and benefit"
  • Dr. Rhona Eskander: "What it means to be slow? How not being slow almost ruined my practice!"
  • Dr. Jameel Gardee: "Slow Dentistry - it´s alla bout the patient"
  • Dr. Simon Chard: "The digital revolution and Slow Dentistry"
  • Dr. Koray Feran: "Slow Dentistry requires Slow Thought Kahnemann Style!"
  • Dr. Markus Engelschalk: "Slow Dentistry and slow digital dentistry  - how are they working together"

 

VOCO ermöglicht Eintritt in SlowDentistry

Das Ergebnis sind Exzellenz und Zufriedenheit: „Meine Patienten entscheiden sich bewusst, ein bisschen mehr zu investieren, weil sie wissen, dass wir ihrem Gesamtwohlbefinden extrem viel Aufmerksamkeit widmen, nicht nur ihrer Zahngesundheit“, so Stanley. Diese Erfahrung und den Weg dahin möchte er deshalb teilen.

 

Beim ersten Kongress der SlowDentistry am 23. November ist er deshalb einer von acht international bekannten Zahnärztinnen und Zahnärzten, die zeigen, wie jede Praxis das Konzept in ihre Abläufe integrieren kann. Stanley: „Ich bin stolz, Teil dieses Netzwerks zu sein.“ Wie auch Sie Teil werden können, dazu gibt es umfassende Infos im Rahmen der SlowDentistry-Weltpremiere in London. So viel sei aber schon jetzt verraten: VOCO vergibt als exklusiver Partner des Kongresses für die ersten 200 Zahnärzte, die sich jetzt hier anmelden, ein Jahr lang eine kostenlose Mitgliedschaft für die SlowDentistry Organisation. 

 

INFOS ZUM EXKLUSIVEN SLOW DENTISTRY CONGRESS

Weltpremiere: Am 23. November zeigen acht international renommierte Zahnmediziner beim ersten SlowDentistry Congress in London, welche Wege abseits der klassischen Praxisführung zu Erfolgen führen können, die sogar noch weit über den bisher gesteckten Zielen liegen. Erfolge, die nicht durch „Höher, schneller, weiter“-Hetzereien erreicht werden, sondern durch das Anheben aller Standards. Von dem Gewinn an Sicherheit, Verständnis und Komfort profitieren Patienten und Behandler.

 

Vilnius meets Cuxhaven: Zahnärztinnen aus Litauen zu Besuch bei VOCO
Veranstaltungs-News
Zahnärztinnen aus Litauen zu Besuch bei VOCO

Wo kommen die Produkte, die ich täglich verwende, eigentlich her und wie wende ich sie perfekt an? Detaillierte Antworten auf diese Fragen bekamen 14 Zahnärztinnen sowie zwei Mitarbeiter aus dem Depot Vilimekso direkt im Hause VOCO an der deutschen Nordseeküste. Im Fokus standen die Themen Post-Endo mit den Produkten Rebilda Post GT, VisCalor bulk und V-Posil. Neben ausführlichen Erläuterungen profitierten die Besucher insbesondere von der Möglichkeit, die Produkte unter fachlicher Anleitung gleich im Dummyraum anzuwenden. Ein Ausflug auf die Insel Helgoland sowie eine Stadttour in Bremen rundeten den Besuch ab, bevor es am dritten Tag von der Hansestadt aus wieder Richtung Litauen ging.

VOCO Dental Challenge 2019: Spannendes Finale bei den Dentalisten
Veranstaltungs-News
Abb. 1) Die Preisträger und Preisträgerinnen der diesjährigen VOCO Dental Challe Abb. 2) Zum 17. Mal trafen sich junge Forscherinnen und Forscher in Cuxhaven zur Abb. 3) 1. Platz: Herr Albrecht von Bülow (Universität Marburg) jeweils mit VOCO Abb. 4) 2. Platz: Frau Kerstin Siemer (Universitätsklinikum Freiburg) jeweils mi Abb. 5) 3. Platz: Frau Rumeysa Gülmez (Universitätsklinikum Heidelberg) jeweils Abb. 6) Die Preisträgerinnen 2019: Frau Rumeysa Gülmez Herr Albrecht von Bülow,

Gelingt die radiologische Darstellung eines Unterkiefermodells mittels 3D-Druck? Zeigen gebündelte Glasfaserstifte die gleiche Frakturresistenz wie solitäre Faserstifte? Die Forschungsarbeiten, die die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der 17. VOCO Dental Challenge präsentierten, zeigten nicht nur eine große thematische Bandbreite, sondern auch die Intensität, mit der sich die Teilnehmer komplexen Fragestellungen widmeten, beeindruckte die Jury des renommierten Forschungswettbewerbs.

 

Den kritischen Ohren der Jurymitglieder entging nichts. Und so fühlten Prof. Dr. Martin Rosentritt (Universität Regensburg) sowie Prof. Dr. Dr. Stefan Rupf (Uniklinikum des Saarlandes) den acht Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor einem großen Fachpublikum mit hartnäckigen Fragen zu deren Vortragsthemen auf den Zahn. Eine echte Herausforderung, bei der fachliche Sicherheit und ein souveräner Umgang mit Kritik gefragt waren. Die Teilnehmer nahmen sie gerne an: „Das ist eine gute Vorbereitung für die Zukunft, zum Beispiel mit Blick auf die Promotionsverteidigung“, hieß es aus dem Teilnehmerfeld.

 

Wissenschaftliches Netzwerk

 

Der alljährlich von der VOCO GmbH veranstaltete Wettbewerb bietet stets ein besonderes Forum für Nachwuchswissenschaftler: So erlaubte er auch dieses Mal einen Blick auf den aktuellen Forschungsstand, ließ Raum für einen regen Gedankenaustausch und war nicht zuletzt ein passender Rahmen zum Knüpfen wichtiger Kontakte. „Fachliche Förderung, anspruchsvoller Wettbewerb und interessante Begegnungen machen die Dental Challenge aus“, brachte es Dr. Martin Danebrock, Leiter Wissenschaftlicher Service und Organisator der Veranstaltung, auf den Punkt.

Auch die diesjährigen Vorträge zeichneten sich wieder durch ein hohes wissenschaftliches Niveau aus. Das Gremium der Juroren gab nach eingehenden Beratungen die drei Preisträger bekannt, die sich in dem starken Teilnehmerfeld behaupteten.

 

Nachwuchs stärken

 

Nah dran zu sein an den zukünftigen Zahnärztinnen und Zahnärzten sowie Materialwissenschaftlern ist auch dem VOCO-Geschäftsführer Manfred T. Plaumann ein besonderes Anliegen: „Uns ist wichtig zu wissen, wie sie die Entwicklungen in der Zahnmedizin sehen, und auch, was ihre Ansprüche an uns als forschendes Dental-Unternehmen sind.“ Darüber hinaus verstehe er es als Pflichtaufgabe, mit der VOCO Dental Challenge die Aufmerksamkeit der Dental-Branche auf den Nachwuchs zu lenken: „Sie hinterfragen Dinge und gehen mit großer Leidenschaft und Kompetenz an Ihre Arbeit heran – das ist genau der Geist, der gebraucht wird.“

 

Die Gewinner 2019

 

Tatsächlich zeigten sich sowohl Jury als auch Fachpublikum von dem fachlichen Können der Teilnehmer beeindruckt. „Das waren durchweg starke Leistungen“, beglückwünschte Dr. Martin Danebrock die Teilnehmer. Durchsetzen konnte sich in diesem Jahr Herr Albrecht von Bülow (Universität Marburg) mit dem Thema „Verlängerung der Verarbeitungszeit von Kompositen mit einer neuartigen LED-Arbeitsfeldbeleuchtung”. Den zweiten Platz belegte Frau Kerstin Siemer (Universitätsklinikum Freiburg) mit dem Thema „Können Antioxidantien Kompositmaterialien-induzierte Effekte auf Gingivazellen modulieren?“. Platz drei ging an Frau Rumeysa Gülmez (Universitätsklinikum Heidelberg) mit dem Thema „Präprothetische Leistungsfähigkeit adhäsiver Aufbaufüllungen – eine randomisierte klinische Vergleichsstudie“. 

 

Die Preisträger und Preisträgerinnen und ihr unterstützendes Team erhalten Preisgelder in Höhe von 6.000, 4.000 bzw. 2.000 Euro. Zudem gibt es Publikationszuschüsse von jeweils 2.000 Euro zur Unterstützung ihrer weiteren Arbeit.

 

Die weiteren Finalisten und ihre Themen:

Hr. Sander Wilmink (Universität Witten-Herdecke),
Comparison of marginal quality of bulk-fill and increment-fill resin composite materials

 

Hr. Richard Sturm (Charité-Universitätsmedizin Berlin),
Zeigen gebündelte Glasfaserstifte eine gleiche Frakturresistenz wie solitäre Faserstifte

 

Hr. Dominic Gold (Universität Leipzig),
Charakterisierung von CAD/CAM-Kompositen

 

Fr. Vivian Marie Ducke (Ludwig-Maximilians-Universität München),
Alterung und Fraktographie moderner CAD/CAM-Komposite – Wo entsteht der Bruch?

 

Hr. Ashraf Hanafi (Universitätsklinikum Münster),
Die radiologische Darstellung eines Unterkiefermodells aus dem 3D Druckmaterial V-Print splin

Madagaskar: Einsatz bei Kindern, Tuk-Tuk-Fahrern und einer kleinen Berühmtheit
VOCO Dental Aid
Die deutschen Zahnärzte behandelten in Madagaskar insbesondere Kinder. Die Sprechstunden waren allesamt gut besucht. Die Patienten wurden unter einfachsten Bedingungen behandelt. Im Zahntechnik-Workshop erkärten die deutschen Zahnärzte den Kollegen aus Madaga

Unsere Vorbereitungen auf die Famulatur begannen im Herbst 2018, also fast ein Jahr vor der Abreise. Aufgrund von Faktoren wie Organisation und Ansprechpartner vor Ort, Sicherheit und dem Wunsch in ein afrikanisches Land zu reisen und dort Hilfe zu leisten, haben wir uns für Madagaskar entschieden. In den Folgemonaten gab es einiges zu erledigen: Flüge buchen, Visum und Reisekostenzuschuss beantragen, impfen, Spenden sammeln usw.

 

Und dann ging es endlich los! Wir landeten in der Hauptstadt Antananarivo und wurden von unserer Kontaktperson Sylvie sowie den zwei Zahnmedizinstudenten aus Wien, die uns die kommenden Wochen begleiten sollten, herzlich empfangen. Nach einer Übernachtung in der Stadt ging es am nächsten Tag in die DMG-Schule nach Miarinarivo. Dort lag aufgrund unseres kurzen Aufenthaltes unser Hauptaugenmerk auf der Behandlung von Kindern mit Zahnschmerzen. Die Kinderbehandlungen waren für uns alle eine Herausforderung und eine lehrreiche und schöne Erfahrung. Nach einer warmherzigen Verabschiedung fuhren wir zurück nach Antananarivo, um am nächsten Tag in den Süden nach Fort Dauphin/Tolagnaro zu fliegen. Am Flughafen holte uns unsere Kontaktperson Maria ab und brachte uns in das Collège St. Vincentienne in Marillac. Wir bauten unsere „Zahnarztpraxis“ in einem freistehenden Gebäude mit dem bereitstehenden Equipment von Dental Volunteers sowie mit der großartigen Unterstützung von Père Pierrot und den Patres der Lazaristen auf. Hier behandelten wir in Zweier-Teams.

 

Unsere Hauptaufgaben waren Füllungen und Extraktionen und darüber hinaus auch Mundhygieneinstruktionen. Sicherlich von Vorteil war es, dass zwei Teammitglieder gut französisch sprachen und so sowohl mit den Patres als auch teils mit den Patienten gut kommunizieren konnten. So erfragten wir uns bei unseren täglichen gemeinsamen Mahlzeiten neben zahlreichen praktischen Dingen, wie z.B. Handspiegel, Kissen und Strom auch einen Übersetzer, mit dessen Hilfe wir unsere Malagasy-Kenntnisse erweitern konnten.

 

Während unserer Zeit in der Schule in Marillac konnten wir zudem noch zwei weitere Erfahrungen machen, die uns sicher sehr positiv in Erinnerung bleiben werden!

Zum einen behandelten wir drei Tage lang im eine Stunde entfernten Manambaro, der Heimat von Madame Fleur, deren Name bei den Einsätzen von Dental Volunteers häufiger zu finden ist. Zurecht! Sie empfing uns mit großer Freude, einem bereits vor sich hin köchelndem Mittagessen auf dem Feuer, einem gedeckten Tisch in ihrem wunderschönen Garten und bewies ihr Organisationstalent mit einer mehrseitigen Liste von Patienten und deren Koordination. Die Patienten waren teils von weit hergereist und saßen aufgereiht auf Schulbänken hinter ihrem Haus. Fleur rief diese nacheinander auf und half uns auch beim Übersetzen. Sie spricht fließend Englisch, Französisch und Madagassisch.

 

Zum anderen organisierten wir einen Zahntechnik-Workshop, zu dem insgesamt sieben madagassische Zahnärzte kamen. So stellten wir nach vorheriger Extraktionstherapie für einen Tuk-Tuk-Fahrer eine Klammerprothese zur Versorgung der Front- und Seitenzahnlücken her. Für die Zahnärzte waren vor allem der Workflow und das Polieren der Prothese interessant.

 

Nach mehreren Wochen Behandlung für dankbare Patienten räumten wir schließlich unsere „Zahnarztpraxis“ und unsere Schlafräume. Etwas traurig verabschiedeten wir uns von all den freundlichen Helfern, die uns in unserer Zeit in Marillac begleitet haben. Anschließend haben wir die Rückreise in die Hauptstadt genutzt, um bei einigen Zwischenstopps Madagaskar noch etwas besser kennenzulernen.

 

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen, die uns und unser Vorhaben mit Materialspenden unterstützt haben, herzlich bedanken. Ein großer Dank gilt dabei der Firma VOCO aus Cuxhaven.

Einsatz im „heiligen Tal der Inka“
VOCO Dental Aid
Florian Schilling (in weiß) bei seinem Hilfseinsatz in Peru. Florian Schilling (in weiß) bei seinem Hilfseinsatz in Peru. Eindrücke aus Peru. Eindrücke aus Peru. Eindrücke aus Peru. Eindrücke aus Peru.

Ein Erfahrungsbericht von Florian Schilling (Universität Erlangen ). Organisation: Zahnärzte helfen e.V.

 

„Frisch aus dem Examen und vor dem Sprung ins Berufsleben stand für mich fest, dass ich Abseits der zahnärztlichen Lehre und des zahnärztlichen Standards an Deutschlands Universitätskliniken einen Blick über den Tellerrand hinaus werfen wollte. Peru erschien mir als Traumziel - einerseits anhand der Kultur und Lebensweise, andererseits anhand der Erzählungen über dieses Projekt und den Förderverein von Kommilitonen, die dieses Abenteuer bereits während ihres Studiums gewagt hatten. Die Entscheidung fiel auf ein Projekt in Urubamba, dem heiligen Tal der Inka. Der Verein “Zahnärzte Helfen e.V.“ betreut ein zahnärztliches Projekt in Urubamba und arbeitet dort mit dem Verein “Corazones Para Perú“ zusammen. Sie bieten bedürftigen Kindern und auch Erwachsenen in teils entlegenen Bergdörfern medizinische Hilfe an. Durch eine Spendenanfrage an verschiedenste Dentalunternehmen erhielt ich in den Wochen vor dem Abflug verschiedenste zahnärztliche Materialien und Instrumente, die man für den Einsatz in Peru entsprechend verwenden konnte.

 

Nachdem wir in Cusco (eine Stadt in den peruanischen Anden, die einst die Hauptstadt des Inkareichs war) landeten, fuhr ich in den ca. 1,5 Stunden entfernten Ort Urubamba, der für die nächsten drei Wochen mein Zuhause sein sollte. Mit drei anderen Zahnärzten wohnte ich in einer Wohngemeinschaft. Die Unterkunft befand sich im Obergeschoss des Hauses einer peruanischen Lehrerin, die sich um sämtliche Dinge kümmerte. Ebenso wie eine peruanische Zahnärztin, die vom Verein angestellt ist und einen großen Teil der außerplanmäßigen Kampagnen organisiert und tatkräftig zur Seite steht, wenn es Kommunikationsschwierigkeiten gibt. Zusätzlich wird man meist von Jugendlichen aus Deutschland, die ihren Freiwilligendienst absolvieren,  begleitet. Sie sprechen ebenfalls sehr gut Spanisch.

 

Von Montag bis Freitag behandelten wir jeden Vormittag  Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren des “Collegio Ccotohuincho“, einer Schule in Urubamba. Dort konnten wir mit Hilfe einer alten Bundeswehreinheit und Spendengütern aus Deutschland Prophylaxebehandlungen, Füllungen und Extraktionen vornehmen. Für die Behandlung mussten die Kinder eine von ihren Eltern unterschriebene “Autorization“ mitbringen. Es wurden systematisch Befunde von allen Klassenstufen erstellt und prolongierend die dringlichsten Fälle zu erst versorgt.  

 

An zwei Nachmittagen pro Woche fuhren wir nach Munaychay in ein Kinderdorf des Vereins “Corazones para Perú“. Dort stand hauptsächlich die Prophylaxe im Vordergrund. Wir brachten den Kindern bei, wie sie eine ordentliche Mundhygiene mit den vorhandenen Mitteln ausüben können.  Ein weiteres Projekt des Vereins befindet sich in Chicon. Hier gibt es eine kleine Gesundheitsstation, die jedoch bis auf den Zahnarztstuhl den Betrieb weitgehend eingestellt hat.

 

Dienstags und donnerstags startete bereits früh ein Pickup in Richtung Huilloc, ein Bergdorf auf ca. 3500 Meter - der “höchste“ Behandlungsort in der Umgebung von Urubamba. Hier konnten wir dank eines Röntgengerätes Wurzelkanalbehandlungen durchführen.

 

Der Verein veranstaltet gelegentlich auch außerplanmäßige Aktionen.  Nach einer zweistündigen Fahrt in einem kleinen Ort, in dem das peruanische Militär Versorgungszelte auf dem zentralen Platz des Ortes aufgebaut hatte, durften wir eines dieser Zelte als “Odontologia“ beziehen. Da wir eine große Zahl an Patienten zu behandeln hatten und ein Behandlungsstuhl nicht ausreichte, mussten wir auf einfachen Gartenstühlen Zähne extrahieren oder prophylaktisch tätig werden.

Problematisch war allerdings, dass der Strom nur für eine begrenzte Zeit funktionierte und häufig nicht die passenden Instrumente vorrätig oder noch nicht wieder aufbereitet waren.  Das Behandlungsspektrum beschränkte sich somit meist auf Prophylaxe, Füllungstherapie und Extraktionen.

 

Die Mehrheit der Kinder weist einen desolaten Zustand des Milchgebisses bzw. der ersten bleibenden Zähne, teils bereits mit Fistelbildung, auf. Die Ursache dafür ist einerseits die ständige Verfügbarkeit von Zucker in Form von Süßigkeiten und Getränken und andererseits die Tatsache, dass Eltern den Kindern das Zähneputzen nicht beibringen können bzw. wollen. Verglichen mit Europa tritt Early Childhood Caries unverhältnismäßig häufig und stärker ausgeprägt auf. Anders ist es bei älteren Einwohnern, vor allem der entlegenen Bergdörfer.  Vermutlich liegt es daran, dass sie erst sehr spät mit zuckerhaltiger Ernährung in Kontakt kamen.

 

An den Wochenenden hatten wir dann Zeit für zahlreiche Ausflüge in die Umgebung. Wir besuchten unter anderem Puno am Titicacasee, die Uro Inseln, die bolivianische Küstenstadt Copacabana, den Rainbowmountain, die Salzterassen von Maras, die Ruinen von Ollantaytambo, die Altstadt von Cuzco, Kirchen, Tempel, Plätze und Museen, Arequipa und natürlich Machu Picchu.

 

 

Die Herzlichkeit und Dankbarkeit mit der ich in Peru überall empfangen wurde spiegelt die Mentalität der Menschen dort wieder. Es war mir eine Ehre einen Einblick in ihre Kultur und ihren Alltag zu bekommen, denn in den Dörfern in den Anden, in die sich sonst nie ein Tourist verirrt, lernt man Peru erst richtig kennen.

 

Ich danke VOCO GmbH für die großzügige Unterstützung!“

Zahnärztin im Einsatz zwischen Kilimanjaro und Mount Meru
VOCO Dental Aid
Zahnärztin Dr. Benita Kunze bei ihren Kontrolluntersuchungen in einer Grundschul Zahnärztin Dr. Benita Kunze behandelte die Kinder gemeinsam mit der tansanischen Dr. Benita Kunze behandelt Kinder in Tansania. Foto: Kunze Dr. Benita Kunze behandelt Kinder in Tansania. Foto: Kunze Dr. Benita Kunze behandelt Kinder in Tansania. Foto: Kunze

Tansania, das Land mit der sechsgrößten Einwohnerzahl Afrikas, ist bei Touristen besonders wegen der im Norden gelegenen Safari beliebt. Auch Geologen lassen sich durch die Berge wie den Kilimanjaro jährlich dorthin locken. Doch weder um zu forschen, noch um das Land als Touristin zu erkunden trat Dr. Benita Kunze ihre zweiwöchige Reise nach Tansania an. Die Zahnärztin, die im Kreis Leipzig eine eigene Praxis führt, unterstützte eine tansanische Zahnstation, die neben einer Krankenstation und vielen weiteren Einrichtungen,  durch das Hilfsprojekt „Africa Amini Alama“ in Momella (ein Ort am Fuße des Vulkans Mount Meru), aufgebaut wurde.

 

Kein Vergleich zur europäischen Ausbildung

 

In dieser und anderen Randregionen Tansanias leben die Menschen praktisch ohne zahnmedizinische Versorgung.  Das heißt, die behandlungsbedürftigen Patienten bekommen niemals einen Zahnarzt zu Gesicht und müssen mit Schmerzen und den sich daraus ergebenden Folgen für ihre Gesundheit leben. Um das zu verhindern, werden seit Dezember 2016 Patienten  in der Zahnstation in Momella von Diana behandelt. „Sie ist eine sehr junge afrikanischen Zahnärztin“, sagt Dr. Benita Kunze und erklärt weiter, warum sie zur Unterstützung zu ihr flog:  „Dianas Ausbildung ist nicht mit europäischen Standards zu vergleichen. Deshalb klärte ich sie über die Dentalartikel, die ich mitgebracht hatte, auf und demonstrierte deren Anwendung.“ Im Gepäck hatte sie vor allem Füllungsmaterialien. Das exakte Legen von Füllungen übten die beiden Zahnärztinnen gemeinsam, so dass Diana ihrer Bevölkerung auch zukünftig noch besser helfen kann.

 

Zähne brechen wie Glas

 

Die Bevölkerung in Tansania ist sehr arm. Zahnärztliche Behandlungen sind zu teuer, Zahnersatz wird gar nicht erst hergestellt. Es werden ausschließlich Schmerzbehandlungen durchgeführt. In Momella ist die Behandlung durch Diana - dank des Hilfsprojektes - kostenlos.

Die meisten Menschen, die in der Region rund um den Vulkan Mount Meru leben, leiden unter einer starken Dentalfluorose. Sie schöpfen ihr Trinkwasser aus einer nahe gelegenen Quelle, welches wiederum viel Fluorid enthält. Verursacht wird das durch den angrenzenden, ruhenden Vulkan.  Die große Menge des Fluorids ist verantwortlich dafür, dass Zähne sich braun verfärben und Schmelzwände abbrechen. Das Dentin wird sichtbar und färbt sich ebenfalls braun. „Allerdings sind die Kieferknochen sind sehr hart, was sich besonders bei der Extraktion bemerkbar macht. Die Zähne hingegen brechen wie Glas und bewegen sich keinen Millimeter im Knochen. Gemeinsam mit Diana extrahierten wir sehr viele Zähne, denn auch Wurzelbehandlungen sind nicht möglich“, so die deutsche Zahnärztin.

 

Viel Dankbarkeit erfahren

 

Auch im sehr abgelegenen Massai-Gebiet Madebe behandelte Dr. Benita Kunze viele Kinder, die hier in die englischsprachige Grundschule „Simba-Vision“ gehen. „Wir untersuchten die Kinder und behandelten ihre Zähne. Dabei erlebte ich große Dankbarkeit - von den Kindern und auch von den Erwachsenen. Es waren zwei sehr erlebnisreiche Arbeitswochen. Junge Mädchen, die schon viel Leid erfahren mussten, fassten Vertrauen und ließen sich behandeln. Kleine Kinder nahmen mich an die Hand und dankten mir einfach.“

Im Vordergrund stehe nun die Zahnerhaltung mit regelmäßigen Kontrollen, der richtigen Aufklärung und regelmäßigem Putztraining. Da es an den einfachsten Dingen  fehlt, ist jede Spende willkommen. „Deshalb möchte ich mich bei VOCO, auch im Namen der Hilfsorganisation, bedanken. Im nächsten Jahr möchte Dr. Benita Kunze wieder nach Tansania reisen. „Mein Ziel ist es, die Kinder der Massai-Schule und Simba-Vision mit Zahnbürsten zu versorgen, aufzuklären und zu untersuchen.“

 

„Dentists for Africa“ – unterwegs in Kenia
VOCO Dental Aid
Anna Hübben und Kyra Kalbhen behandeln in der Dentalclinic. Gruppenbild mit den Schwestern der Dentalclinic. Anna Hübben (l.) extrahiert einen Zahn. Kyra Kalbhen assistiert ihr. Eines der beiden gut ausgestatteten Behandlungszimmer in der Dentalclinic.  In der mobilen Klinik in Marani wurden die Patienten auf Gartenstühlen behandelt Schulbesuch in der Nyaura Primary School.

„Schon lange war uns klar, dass wir nach dem Examen nicht sofort ins Berufsleben starten wollten. Wir wollten viel lieber in einer Famulatur Arbeit und Urlaub verbinden, unsere Fähigkeiten erweitern und dabei gleichzeitig die Menschen vor Ort unterstützen. Noch während unseres Staatsexamens begann die Planung unseres Aufenthalts. Nach langem Überlegen entschieden wir uns für die Organisation „Dentists for Africa“ in Kenia. Von ihr erhielten wir einen ausführlichen Leitfaden und die Kontaktdaten der vor Ort behandelnden kenianischen Zahnärztin Sister Fabian.

 

Als es soweit war, starteten wir mit viel Gepäck Richtung Frankfurt. Jedes Gramm unserer 4x 23kg Gepäck und 2x 12kg Handgepäck waren ausgereizt - vor allem mit Materialspenden. Gerne hätten wir die gesamten Spenden transportiert, aber die Fluggesellschaft genehmigte uns leider kein weiteres freies Gepäckstück. Die zurückgebliebenen Spenden werden mit weiteren Materialien und Geräten von Dentists for Africa nach Kenia gebracht.

Von Frankfurt aus flogen wir nach Amsterdam, weiter nach Nairobi und letztendlich nach Kisumu. Dort empfingen uns Sister Lawrencia und Fahrer Vincent. Nach einer langen Autofahrt erreichten wir unseren Zielort Kisii und das Christamarianne Mission Hospital. Das angrenzende Gästehaus sollte für uns und zwei weitere Humanmediziner die nächsten zwei Wochen unser Zuhause sein.

 

Sister Lawrencia war unsere Ansprechpartnerin und wir konnten uns jederzeit an sie wenden. Sie organisiert das zentrale Materiallager von Dentists for Africa in Kenia und ist außerdem zuständig für die Digitalisierung der Krankenhausakten von HIV-Patienten. Dank des Leitfadens waren wir über die hohe Zahl der HIV-infizierten Patienten informiert und statteten uns mit Doppelhandschuhsystemen, Schutzvisieren und Mundschutz aus. Für den Notfall verfügt das Krankenhaus über die HIV-Postexpositionsprophylaxe.

 

Unser Arbeitstag startete um 9 Uhr, gegen 13 Uhr gab es eine Mittagspause und gegen 16 Uhr schloss die Dentalclinic. Behandelt haben wir in zwei Räumen mit je einem Zahnarztstuhl und einer guten Ausstattung. Mit der Unterstützung von  Davine - einer Zahnarzthelferin in Ausbildung, Sister Fabian, Jeal und Tony - zwei Dental Health Workern im Praktikum, Sharon und Dickson - zwei Zahntechnikern, sowie Medizintechniker Felix, konnten wir jegliche Behandlungen durchführen.

Es gab außerdem ein kleines zahntechnisches Labor, in dem Prothesen hergestellt werden konnten. Die häufigsten Behandlungen waren Extraktionen und Füllungen. Wir konnten aber auch Zahnreinigungen mit einem Ultraschallscaler und - dank eines Röntgengerätes - Wurzelkanalbehandlungen durchführen. Erschwert wurden die Behandlungen durch den hin und wieder ausfallenden Strom.

Dentists of Africa besucht auch immer wieder Schulen. Bei einem dieser Schuleinsätze durften wir dabei sein. In der Nyaura Primary School klärten wir rund 300 Schüler über Zahngesundheit auf und untersuchten sie. Bei Bedarf behandelten wir einige von ihnen anschließend im Krankenhaus. In der Regel fanden wir pro Kind maximal 1-2 behandlungsbedürftige Zähne – wir hatten einen schlimmeren Zustand erwartet. Viele Kinder berichteten, dass sie keine Zahnbürste besitzen, sodass Sister Fabian einen weiteren Besuch plante, um die Kinder mit Zahnbürsten mit Zahnpasta zu vrsorgen. Dieses Erlebnis war absolut einzigartig und die Freude und Dankbarkeit der Kinder war sehr ergreifend.

 

Insgesamt unterschied sich das Patientenklientel deutlich von uns bekannten deutschen Patienten. Terminvergaben mit Uhrzeiten sind wenig sinnvoll, lediglich das Datum wird eingehalten. Dafür sind die Patienten sehr geduldig und erwarten nicht sofort dran zu kommen. Uns ist immer wieder aufgefallen, dass die wenigsten Kenianer wissen, dass man mindestens zwei Mal am Tag für 3 Minuten die Zähne putzen sollte.

Wir hatten die Möglichkeit eine weitere Zahnstation in Asumbi kennenzulernen, wo sich auch das Mutterhaus der Franziskaner Schwestern befindet. Einen Tag lang behandelten wird dort vor allem Mädchen aus der angrenzenden High School.

Bei einem weiteren mobilen Einsatz im Krankenhaus in Marani saßen die Patienten auf Plastikstühlen in einem Zelt und bekamen reihenweise Zähne extrahiert. Hauptsächlich bei Erwachsenen, die sich eine Behandlung nicht leisten bzw. die nächste Zahnstation nicht erreichen können.

 

Außerdem durften wir Dr. Schinkel, den Gründer von Dentists for Africa kennenlernen. Er reiste unter anderem für ein Wochenendseminar an, in dem es darum ging die Situation vor Ort zu optimieren und die Ziele der Organisation mit der Realität besser vereinbaren zu können. Hier erhielten wir Einblicke in die Erfahrungen, Wünsche und Schwierigkeiten der Studenten.

In unserer Freizeit erkundeten wir die Anlage des Krankenhauses mit all seinen Tieren und Gemüsebeeten. Wir besuchten die Patientenküche und -bäckerei und ließen uns die Zubereitung kenianischer Spezialitäten zeigen. Wir kamen auch auf das Angebot von Sister Lawrencia zurück, die uns einen Ausflug in den Kakamega Regenwald organisierte. Der Regenwald und das Rondo Retreat Center sind wirklich ein lohnenswertes Ziel. Die Anlage ist wunderschön mitten im Regenwald gelegen und sehr erholsam.

In unserer 9-Tage Safari besuchten wir den Masai Mara Nationalpark, den Lake Naivasha Nationalpark, den Ambosli Nationalpark und den Tsvao-West Nationalpark. Die Reise endete in Mombasa am Strand.

 

Wir hatten eine wirklich unvergesslich schöne Zeit in Kenia. Die Kenianer sind immer offen und herzlich zu uns gewesen. Besonders die Sisters nahmen uns liebevoll in ihren Kreis auf und kümmerten sich sehr rührend um uns. Der Aufenthalt war eine besondere Bereicherung sowohl in persönlicher, als auch in beruflicher Hinsicht.

 

Insgesamt haben wir 82 Firmen kontaktiert, wovon uns 24 eine Spende zusagten. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen unseren Sponsoren für die großzügige Unterstützung, die nicht nur uns, sondern auch die Kenianer vor Ort sehr glücklich gemacht hat (in alphabetischer Reihenfolge):

3M Deutschland GmbH, Bausch GmbH, Busch & Co. GmbH, Clinic & Job Dress GmbH, Colente Group, Dentsply Detrey GmbH, Anton Gerl GmbH, Golf Toys GmbH, E. Hahnenkratt GmbH, Kulzer GmbH, Horico Dental Hopf, Ringlab & Co. GmbH, Hu-Friedy Mfg. Co., Ivoclar Vivadent GmbH, Karl Hammacher GmbH, Komet Dental/Gebr. Brasseler GmbH & Co. KG, Kuraray Europe GmbH, M+W Dental GmbH, MaiMed GmbH, MPS Dental GmbH, Nordiska GmbH & Co.KG, Polydentia SA, Romesco Handelsges.m.b.H, VOCO GmbH.“

Zahnärzte in Äthiopien: Arbeiten in einem der ärmsten Länder der Welt
VOCO Dental Aid
Erwachsene werden in der Klinik behandelt. Im Wartebereich werden Patienten von einer Mitarbeiterin des örtlichen Gesundhei Die Zahnärzte besuchen auch die Kinder in den Schulen und putzen mit ihnen die Z Die Zahnärzte besuchen auch die Kinder in den Schulen und putzen mit ihnen die Z Ein Zweig als Alternative zur Zahnbürste.

Äthiopien, eines der ärmsten Länder der Welt, besitzt kaum eine zahnärztliche Versorgung. Außerhalb der Hauptstadt

arbeiten gerade mal 50 ausgebildete Zahnärzte für eine Bevölkerung von 63 Millionen Menschen. Einer, der hier helfen will, ist der niederländische Zahnarzt Frank Paternotte. Er machte sich Anfang dieses Jahres auf den Weg in das im Nordosten Afrikas gelegenen Landes. Das Ziel seiner Reise: vier Wochen lang Menschen aus dem kleinen Städtchen Dembi Dolo im Südwesten Äthopiens zahnärztlich zu behandeln. Er unterstützt gemeinsam mit anderen Kollegen ein zahnärztliches Projekt, das Rotary Doctors Nederland ins Leben  gerufen hat. 

 

Ein Erfahrungsbericht von Frank Paternotte:

„Ich und ein Kollege sind zu Gast bei der katholischen Mission vor Ort und dürfen im Kloster der Gesellschaft der Helferinnen Mariens (Society of the Helpers of Mary) übernachten. Die Mitarbeiter unterstützen uns bei der Arbeit in der Klinik. Dort behandeln wir Menschen mit Schmerzen und geschulte Teammitglieder entfernen Zahnstein. Wenn es notwendig ist, füllen wir bei Kindern die Löcher in den Zähnen. Bei Erwachsenen übernimmt dies der Zahnarzt des lokalen Krankenhauses. Unsere wichtigste Aufgabe ist hier aber die Prävention. Wir erklären den Patienten, wie man seine Zähne gesund hält. Deshalb erzählt zu Beginn eines jeden Arbeitstages ein Mitarbeiter des Gesundheitszentrums im vollen Wartezimmer etwas zum Thema Zahnheilkunde.

In den abgeschiedenen Regionen im Landesinneren bieten sie zu verschiedensten Themen Beratungen an. Wir stehen ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Neben der Behandlung in der Klinik besuchen wir allerdings auch Schulen, an denen wir Lehrer und Schüler aufklären.

 

Mit einem Zweig die Zähne putzen

 

Ein typischer Arbeitstag sieht hier folgendermaßen aus: Nach der Begrüßung des Teams bereiten wir den großen Behandlungsraum vor. Dabei ist es immer wieder spannend, ob wir Strom haben. Den Generator stellen wir vorsichtshalber immer bereit. Mit einem Krankenpfleger und unserem Dolmetscher besuchen wir die Grundschule. Hier waschen wir gemeinsam mit der Grundschullehrerin und ihren Schülern zuerst die Hände, bevor es dann ans Zähneputzen geht. Das Besondere hierbei ist, dass die Zähne mit einem Zweig und fluoridhaltiger Zahnpasta geputzt werden. Denn richtige Zahnbürsten sind kaum erhältlich. Zudem sind sie zu groß für die Kinder und zu teuer. Die Universität von Addis Abeba zeigt Interesse an diesem Projekt und plant, die Wirkung des Putzens mit einem Zweig anstelle einer Zahnbürste zu untersuchen.

 

Da es in der Schule kein Wasser gibt, haben wir eine 200-l-Tonne angeschlossen, an der sich die Kinder nun an sechs Wasserhähnen vor dem Zähne putzen die Hände mit Seife waschen können. Gefüllt wird die Tonne von den Kindern die auf der anderen Seite des Flusses wohnen. Sie bringen  jeden Tag einen kleinen Kanister mit drei Litern Wasser mit.

Zurück in der Klinik wartet bereits eine große Schar Menschen mit Schmerzen auf uns. Die Behandlung an sich ist genauso, wie man sie von Zuhause kennt. Wir müssen uns jedoch auf lange Gespräche einstellen, wenn wir dem Patienten empfehlen, auch andere kranke Zähne zu ziehen als nur den, der dem Patienten im Augenblick Schmerzen bereitet. Mit Hilfe eines  Handspiegels zeigen wir dem Patienten dann die Fistel und den faulen Zahn. Auf einer großen Tafel erklären wir dann, wie es überhaupt zu einem „entzündeten“ Zahn kommen kann.

Wir versichern den Patienten, dass nur der eine zu behandelnde Zahn bezahlt werden muss. Die meisten gehen dann mit einer Betäubung und Bedenkzeit ins Wartezimmer. Während der Behandlung halten einige Patienten meine Hand fest, um sicherzugehen, dass ich auch den richtigen Zahn ziehe. Abschließend erhalten sie den Ratschlag, für die Weiterbehandlung noch einmal wiederzukommen und erhalten Hinweise zum Putzen. Außerdem werden sie über die Auswirkungen von süßem Essen und Trinken aufgeklärt.

Wenn wir  weinende Kinder mit Angst vor der Betäubung behandeln, versuchen einige Leute sie mit gut gemeinten Äußerungen zu beruhigen. Oft hört man jemanden „ma kuba“ sagen, was „es tut nicht weh“ bedeutet. Dann muss ich die Behandlung unterbrechen und erklären, dass man eine Betäubung sehr wohl spürt.

 

Katastrophale Gebisse durch Zucker und Alkohol

 

Weitere Patienten, die wir behandelt haben, waren beispielsweise ein Mädchen mit Warzen um den Mund, die mit Nagellack betupft waren, eine Mutter, die sich mit ihrem zauberhaften Baby an der Brust die Zähne kontrollieren ließ oder ein 12-jähriger Junge, der sich, um dazuzugehören, die Abbildung eines Dolchs auf den Arm hat brennen lassen.

Wir behandelten diverse Menschen mit katastrophalen Gebissen, angegriffen und abgenutzt durch den regelmäßigen Konsum von Khat (Blätter der Khatpflanze, die zerkaut belebend wirken und das Hungergefühl betäuben) in Verbindung mit Zucker und lokal gebranntem Alkohol. Viele Patienten kamen mit einem enormen Zahnverschleiß zu uns. Die Ursache: Sie kauen den ganzen Tag Getreidekörner, zwischen denen noch Sand sitzt.

 

Unsere größte Herausforderung ist, das Projekt zusammen mit den Beteiligten vor Ort so zu gestalten, dass es nach drei bis fünf Jahren selbstständig fortgeführt werden kann. Unterstützt werden wir dabei von zwei Pflegern, die eine dreijährige Ausbildung zum „Dental Therapist“ an der Universität Addis Abeba absolviert haben. Sie erlernen einfache zahnmedizinische Behandlungen wie Betäubungen setzen, Zähne ziehen, kleinere Füllungen legen und Aufklärung leisten.

Die nationalen und lokalen Behörden beziehen wir von Anfang an in das Projekt mit ein. Dadurch erhoffen wir uns, dass die Behörden in Zukunft eine aktive Rolle im Projekt übernehmen.

 

Zusammenfassend muss ich sagen: Es waren wirklich intensive Wochen. Auch dieses Mal war ich wieder sehr beeindruckt vom Optimismus, dem Durchsetzungsvermögen und dem Erfindungsreichtum der Mitarbeiter vor Ort.“

Zahnärztlicher Hilfseinsatz in Bolivien
VOCO Dental Aid
Erst wurde die Zahnputztechnik am Modell geübt, dann an den eigenen Zähnen. Dr. Annette Schoof-Hosemann in Santa Cruz, Bolivien. Zahnmedizinstudent Tobias Kleinert fluoridierte die Zähne der kleinen Patienten Das zahnärztliche Hilfsteam: Dr. Annette Schoof-Hosemann, Tobias Kleinert, Alexa

Im August 2017 startete die Zahnärztin Dr. Annette Schoof-Hosemann bereits zum achten Mal zu ihrem inzwischen routinemäßigem zahnmedizinischen Einsatz nach Bolivien.
Begleitet wurde sie dieses Mal von den drei Studenten Tobias Kleinert, Alexandra Krumb und Stephanie Kokoschka, alle drei Zahnmediziner der Universität Gießen.
Gemeinsam reiste das Team zum ersten Mal in die Millionenmetropole Santa Cruz de la Sierra. Dort befand sich ihr Arbeitsplatz für die kommenden Wochen. Ein winziger, fensterlose Raum mit einer nicht mehr funktionierenden, alten, zahnmedizinischen Einheit in einem Kinderzentrum, im ärmsten Stadtviertel von Santa Cruz: Los Lotes. Dank der finanziellen Unterstützung des Vereins Dentists-and-Friends wurde der Raum kurz zuvor frisch renoviert und die Einheit aus ihrem Dornröschenschlaf geholt. Sie entsprach zwar nicht ganz den gewohnten deutschen Standards, aber ein Arbeiten war mit etwas Improvisationstalent schon ganz gut möglich.

 

In Los Lotes wurde kräftig Reklame gemacht, sodass die Patienten schon Schlange standen, als das Zahnärzte-Team das erste Mal zur Gratis-Behandlung eintraf. Die drei Studenten waren schockiert über die desolaten Gebisszustände der Patienten, für Dr. Annette Schoof-Hosemann war es - nach ihrem achten Aufenthalt in Bolivien – ein fast schon gewohnter Anblick. Sie kündigte schon mal an, dass noch viel, viel schlimmere Zahnruinen vorfinden würden. Denn nicht überall lassen sich Zahnbürste kaufen.

 

Eine Woche arbeitete das vierköpfige Team in Santa Cruz im Akkord: Bei 88 Patienten wurden 35 Zähne gezogen und 75 Füllungen gelegt. Nach diesem schweißtreibenden, aber erfolgreichem Einsatz in Santa Cruz, ging es dann hoch hinauf ins Altiplano, in fast 4000m Höhe.

In La Paz, auf der Durchreise zum Titicacasee, kauften die Reisenden für die Praxis in Challa fehlende zahnmedizinische Gebrauchsgegenstände, wie zum Beispiel Handschuhe, Mundschutz, Desinfektionsmittel, Schmerzmittel und Antibiotika. Natürlich durfte der Einkauf von Zahnputzutensilien für die Mundhygiene-Instruktionen in den Schulen nicht  fehlen. Insgesamt landeten 500 Zahnbürsten und Zahnpasten in der Reisetasche. Nach dem Einkauf ging es dann etwa 140 km zum Titicacasee und anschließend weiter mit dem Fährboot hinüber zur winzigen Gemeinde Challa. Während in Santa Cruz bei tropischer Hitze heftige, laute Betriebsamkeit einer typischen Millionen- Metropole vorherrscht, kann man sich auf der Insel von dem Anblick der spektakulären Naturschönheiten kaum lösen.

 

In Challa hat das Ärzte-Team in zwei der drei Schulen, und im noch höher gelegenen Yumani, die mehr als 500 Schüler über die notwendige tägliche Mundhygiene unterrichtet. Dabei haben sie versucht die Ursachen der Entstehung einer Karies zu erklären, Zahnbürsten verteilt, gemeinsam Zähne geputzt und anschließend mit Voco Fluoridin N5 fluoriert.

 

Da Dr. Annette Schoof-Hosemann seit 2013 diese Schulen regelmäßig aufsucht, genossen die Schüler nun schon zum fünften Mal die Präventionsmaßnahmen. Die Wiedersehensfreude mit der „Doctora“ ist immer riesig und die Zahnputzmaterialien werden ihnen aus den Händen gerissen. Leider befinden sich die Zähne nach wie vor in einem schlechten Zustand. Es gibt kaum ein kreisfreies Gebiss, dagegen aber viele Kinder und Jugendliche, die keinen einzigen gesunden Zahn vorweisen können. Für die mitgereisten Studenten ist dieser Anblick ein regelrechter Schock. Dass desolate, total zerstörte Gebisse hier eher der Normalzustand bei den Jugendlichen ist, ist für sie eine erschreckende und sehr prägende Erkenntnis.

Doch man sieht auch kleine Fortschritte, die sich vor allem im Interesse, sich die Zähne untersuchen und reinigen zu lassen, zeigten. So wurde das Team von den Schulkindern regelrecht überrannt. Damit sie aber zu den dringend notwendigen Behandlungen – den Extraktionen - Zugang fanden, haben sich die Behandler etwas ausgedacht. Es gab ein Geschenk aus der Belohnungsbox. Die Aussicht auf ein Geschenk aus dieser Box führte zum Massenandrang bei den Kindern.

So konnte das Team am Ende des Einsatzes stolz verzeichnen, dass sie 88 Patienten mit Füllungen und Extraktionen erfolgreich versorgt und nicht nur die gewünschten Reinigungen vorgenommen hatten.

Liebevoll wird Dr. Annette Schoof-Hosemann auf der Insel: la Doctorita (= Dökterchen) genannt. Bei all der mühsamen Arbeit ist der große der Dank der Patienten für sie ein unbeschreibliches Geschenk und Lohn für alle widrigen Umstände.

 

VOCO unterstützte diesen Hilfseinsatz mit der Spende diverser Dentalmaterialien, wie etwa den Füllungsmaterialien Grandio und Grandio Flow, dem Adhäsiv Futurabond DC und dem Calciumhydroxid-Präparat Calcicur. Interessant ist, dass in Bolivien die gängigste Zahnfarbe A2 ist.