Pressebereich

V-Print model beige und V-Print SG – Zwei neue Druckmaterialien
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V-Print model beige_V-Print SG

Das Druckmaterial V-Print model beige ist ein lichthärtender Kunststoff auf (Meth)acrylatbasis und zur additiven Fertigung präziser Bauteile des gesamten Modellspektrums in der Zahntechnik geeignet. Das Material ermöglicht eine optimale Sichtbarkeit der Präparationsgrenzen und verhindert ein Durchschimmern bei der Farbgebung von Restaurationen - speziell bei Stümpfen.

V-Print model beige überzeugt mit einer glatten und kratzfesten Oberfläche. Das Material eignet sich für DLP-Drucker mit einem UV-LED Spektrum von 385 nm.

 

Das 3D-Druckmaterial V-Print SG ist ein Medizinprodukt der Klasse IIa, das für die additive Fertigung von Bohrschablonen entwickelt wurde. Durch die hohe Präzision kann die Implantierung genauer und planbarer durchgeführt werden. Für einen optimalen klinischen Einsatz kann V-Print SG für maximal 5 Minuten bei 134 Grad Celsius dampfsterilisiert werden, ohne dass die Passgenauigkeit beeinträchtigt wird.

V-Print SG ist biokompatibel, geschmacksneutral und überzeugt in der Anwendung mit einer hohen Biegefestigkeit. Der hochwertige Kunststoff auf (Meth)acrylatbasis eignet sich für DLP-Drucker mit einem UV-LED Spektrum von 385 nm.

Meron Plus QM – Neu in der Paste-Paste Variante
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Meron Plus QM

Mit Meron Plus QM bietet VOCO einen kunststoffverstärkten Glasionomer Befestigungszement als Paste-Paste Variante in der praktischen QuickMix Spritze an – selbstverständlich mit allen Vorteile der bewährten Meron Plus Produkte – von der Selbstadhäsion über die geringe Filmdicke bis hin zur kontinuierlichen Fluoridabgabe. Hohe Haftwerte, die über denen eines konventionellen Glasionomer Befestigungszements liegen, sorgen für einen sicheren und zuverlässigen Halt, auch bei ungünstigen Bedingungen wie beispiels-weise kurze Stümpfe. Die Verarbeitungszeit von 2 Minuten (ab Mischbeginn) lässt ausreichend Zeit sowohl bei der Befestigung von Einzelrestaurationen als auch Brücken. Dabei verfügen die Produkte der Meron Plus Familie über ein sehr gutes Anfließverhalten ohne unerwünschtes Wegfließen sowie eine hohe Feuchtigkeitstoleranz.

 

Meron Plus QM härtet selbstständig aus. Mit Erreichen der Gelphase können die Überschüsse einfach und sauber entfernt werden. Zudem kann der Zeitpunkt zur Überschussentfernung durch Lichtpolymerisation individuell gesteuert werden. Einfach die Überschüsse für 5-10 s lichthärten und direkt entfernen.

Grandio disc – Nano-Hybrid-Composite in Ronden
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Grandio disc

VOCO steht insbesondere im Bereich der Composite-Materialien für exzellente Produktqualität. Deshalb wird das CAD/CAM Portfolio nach den Grandio blocs um die Grandio disc erweitert. Aus den Nano-Hybrid Composite-Discs können Inlays, Onlays, Veneers oder Kronen zur definitiven Versorgung erstellt werden. Das Besondere sind die herausragenden physikalischen Parameter von Grandio disc. So bietet das Material Zahnähnlichkeit in Perfektion.

 

Ein weiterer Vorteil ist die feine Fräsbarkeit der Composite-Disc, die wiederum für eine noch bessere Passgenauigkeit sorgt. Zudem entfällt bei Compositen der zeitintensive Brennvorgang, sie sind mit Schleifgeräten schneller zu bearbeiten und bestens polierbar.

 

Grandio disc ist in zwei Transluzenzstufen erhältlich: LT (low-translucent) besonders geeignet für Restaurationen im Frontzahnbereich und HT (high-translucent), geeignet für Restaurationen im Seitenzahnbereich.

Wie Composite-Wurzelstifte richtig gesetzt werden
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Postendodontische Versorgungen mit glasfaserverstärkten Wurzelstiften wie Rebild Dr. Peter Kopecky stellt die Vorzüge von glasfaserverstärkten Composite-Wurzelst

Postendodontische Versorgungen sind häufig eine besondere Herausforderung. Wann ist das Setzen eines Wurzelstiftes sinnvoll? Welche Art von Stift ist die richtige Wahl? Worauf kommt es bei der Befestigung im Wurzelkanal an? Und was muss beim Aufbau des Zahnstumpfes beachtet werden?

 

Wer sich intensiv mit diesen Fragen auseinandersetzen und sich einen Überblick über das Angebot an Wurzelstiften am Markt verschaffen möchte, ist herzlich eingeladen zur Fortbildung am 01. Juni 2018 bei Artident Zahntechnik in Berlin. In einem zweistündigen Training zeigt Dr. Peter Kopecky (VOCO-Wissenskommunikation), welche Vorteile es hat, bei der Postendo auf glasfaserverstärkte Composite-Wurzelstifte zu setzen. Dabei spielen sowohl die physikalischen Eigenschaften des Materials eine Rolle als auch die spezielle Beschaffenheit der Wurzelstifte zum Beispiel in Form von Glasfaserstiftbündeln für Wurzelkanäle mit besonderen Geometrien.

 

Der Kurs vermittelt materialwissenschaftliches Basiswissen, das maßgeblich zur Vermeidung von Unsicherheiten in der Anwendung von glasfaserverstärkten Wurzelstiften beiträgt. Für die Teilnahme werden 2 CME-Punkte angerechnet.

 

Termin

Freitag, 01. Juni 2018, 15.00 bis 17.00 Uhr

Referent Dr. Peter Kopecky, Diplom-Chemiker, Manager Wissenskommunikation und Referent im Dental Education Programme der VOCO GmbH
Veranstaltungsort   

Artident Zahntechnik GmbH, Hultschiner Damm 174, 12623 Berlin

Seminarbeitrag 59,00 € zzgl. 19 % MwSt./Teilnehmer
Anmeldung Bitte bis zum 10.05.2018 bei Artident unter Telefon (030) 567 523 9 oder per E-Mail unter info@artident-berlin.de
Zahnärztin reist für Hilfseinsatz nach Peru
VOCO Dental Aid
Zahnärztin reist für Hilfseinsatz nach Peru Nach anfänglicher Angst vertrauen die peruanischen Kindern Dr. Renata Messner. „Auch eine Umarmung wirkt manchmal Wunder“, sagt Zahnärtin Dr. Renata Messner. Prophylaxe ist wichtig. Deshalb lernten die Kinder, wie sie ihre Zähne putzen mü

Es ist schon fast 30 Jahre her, da reiste die damals 24-jährige Studentin Renata Messner für ihre Famulatur auf die Fidschi Inseln. Es war ihr erster Einsatz, um in einem so weit entfernten Land Bedürftigen zu helfen. „Damals habe ich in drei Monaten knapp 300 Zähne extrahiert und viele Erfahrungen gesammelt“, erinnert sich die Zahnärztin, die heute eine Praxis in der nordrhein-westfälischen Stadt Mühlheim an der Ruhr betreibt.

Jetzt flog Dr. Renata Messa für den Verein „Zahnärzte helfen“ wieder mehr als Zehntausend Kilometer, um diesmal in Südamerika, genauer in Peru, für drei Wochen freiwillig ihre zahnärztliche Hilfe anzubieten. „Nach 25 Jahren Berufs- und Lebenserfahrung dachte ich an mein früheres Ziel, anderen Menschen etwas davon zu geben. Ich wollte aber auch von ihnen was mit nach Europa zurücknehmen“, erklärt die Zahnärztin ihre Intention. Auf ihre Reise nach Südamerika begleiteten sie ihr Lebensgefährte und ihr 14-jähriger Sohn.

 

Sprachbarrieren überwinden

Zuerst ging es für die Familie nach Urubamba, ein Ort, der von Touristen meist nur auf dem Weg zu den Ruinen Machu Picchu durchreist wird. In Urubamba übernahm dann der Partner-Verein „Corazones para Peru – Herzen für eine neue Welt“ die weitere Organisation des Hilfseinsatzes. Für Dr. Messner standen zwei Einsatzorte auf dem Programm: zum einen ein Kinderdorf in Munaycha, zum anderen im Ort Hoilloc. Hierher reisten auch die Menschen aus den angrenzenden Bergdörfern an. Um sich mit ihnen verständigen zu können, benötigte die Zahnärztin allerdings Hilfe. Denn die Bewohner aus den abgelegenen Regionen sprechen Quechua. „Ich konnte mich mit ihnen leider nicht direkt unterhalten, die peruanische Zahnärztin Brikz, die für die Hilfsorganisation an Ort und Stelle arbeitet, hat freundlicherweise alles übersetzt. Sie wurde in Peru ausgebildet und kann trotz ihres jungen Alters und wenig  Berufserfahrungen perfekt Zähne extrahieren“, erklärt Renata Messner.

 

Zum Zahnarzt, wenn es fast zu spät ist

Und das war auch notwendig, denn Vorsorgeuntersuchungen kennen die Einheimischen dort nicht. „Die meisten von ihnen gehen erst dann zum Zahnarzt, wenn eine Extraktion ansteht und alles andere nicht mehr machbar ist“, so die Zahnärztin. Für die zahnärztliche Behandlung und Versorgung ohne Extraktion erhielt Renata Messner Spenden von Dentalmaterial-Herstellern: „Dafür bin ich sehr dankbar. Die Kinder werden von der Organisation zwar bestens versorgt, dennoch litten viele von ihnen unter Zahnfleischentzündungen. Bei ihnen war meine Hauptaufgabe Zahnstein zu entfernen.“ Außerdem habe sie versucht, gerade bei den älteren Kindern, die Aufmerksamkeit auf ihre Ernährungsgewohnheiten zu lenken und bat sie, öfter Obst und Gemüse zu essen.

 

Erfahrungen fürs Leben

Bei den kleineren Patienten hingegen, gestaltete sich die zahnärztliche Behandlung meist etwas schwieriger. „Sie freuen sich weniger auf die gute zahnärztliche Behandlung, die sie in dem Kinderdorf genießen, sondern auf die Aufmerksamkeit und Zeit, die man mit ihnen verbringt. Auch eine Umarmung wirkt manchmal Wunder. Die Kinder waren so unglaublich dankbar und haben meine Nähe gesucht. Das werde ich nie vergessen“, sagt die Zahnärztin rückblickend und erklärt weiter: „Meine Familie und ich haben die Zeit in Peru sehr genossen und uns immer wieder darüber gewundert, wieviel man anderen in so kurzer Zeit geben kann. Es kommt nicht immer darauf an, was man beruflich macht, denn jeder kann helfen und jeder wird gebraucht.“ Sobald es geht, möchte sie wieder einen Freiwilligendienst in Südamerika leisten.

Ionolux startet mit Produkt Award ins Jahr 2018
Produkt-News
Quelle: www.dentaladvisor.com

Das US-Testinstitut „The Dental Advisor“ hat zu Beginn des Jahres in verschiedenen Kategorien seine Produkt Awards verliehen.

 

In der Gruppe der direkten Restauration wurde VOCO‘s Ionolux als Gewinner der Glasionomerzemente ausgezeichnet. Denn Ionolux besticht nicht nur mit seinen Vorteilen eines Glasionomer-Materials, sondern auch durch die eines Composites. Es zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass der Abbindezeitpunkt durch Lichthärtung bestimmt werden kann.

 

Die Test-Zahnärzte, die vom US-Testnstitut beauftragt wurden, waren sich einig: Ionolux sei eine große Verbesserung gegenüber herkömmlicher Glasionomerzemente, es sei einfach im Gebrauch, habe ein gutes Handling und es klebe nicht am Instrument. „Mir gefällt, dass es bei Ionolux nur einen Arbeitsschritt gibt. Es ist weder ein vorheriges Bonding notwendig, noch muss anschließend ein Lack aufgetragen werden. Zudem gibt es Fluoride ab und ist röntgensichtbar.“ Viele Gründe, warum Ionolux sich den Produkt Award zu Recht verdient hat.

Spenden statt schenken: VOCO unterstützt UNICEF
Firmen-News
Spenden statt schenken: VOCO hat sich in diesem Jahr für eine Spende an UNICEF a

Hier eine Flasche Wein, dort ein edler Kugelschreiber – Weihnachten ist die Zeit der Geschenke, auch um Kunden und Geschäftspartnern Danke zu sagen. In diesem Jahr hat sich VOCO jedoch entschlossen, an Stelle materieller Geschenke auf Nachhaltigkeit zu setzen und 20.000 Euro an das Kinderhilfswerk UNICEF zu spenden.

Die Entscheidung für die Aktion „Spenden statt schenken“ fiel aus gutem Grund: „Wir engagieren uns permanent in vielen karitativen Bereichen. Zu Weihnachten auf individuelle Präsente zu verzichten und stattdessen einen Beitrag zum Wohle notleidender Kinder zu leisten, drückt unser persönliches Verständnis von Zuwendung am besten aus. Und wir sind überzeugt, dass unsere Kunden und Geschäftspartner diese Sicht gern unterstützen“, erklären Ines Plaumann-Sauerbier und Olaf Sauerbier (VOCO-Geschäftsleitung).

Die ehrenamtliche UNICEF-Mitarbeiterin Elke Schmidt (Stade) dankte im Namen der Hilfsorganisation für die großzügige Spende, die in das Programm „Kinder in Krisenregionen“ fließt. „Wir sorgen dort unter anderem für warme Winterkleidung, Decken und Heizmaterial, sauberes Trinkwasser, Medikamente und versuchen, schützende Unterkünfte zur Verfügung zu stellen“, so Elke Schmidt. Sie freut sich sehr über das Engagement von VOCO: „Für viele ist ein Weihnachtsgeschenk eine schöne, aber sicher nicht lebenswichtige Aufmerksamkeit. Mit der Spende aber wird Kindern in größter Not die Chance auf eine bessere Zukunft geschenkt.“

Kinder im „größten Kampf ihres Lebens“ unterstützen
VOCO Dental Aid
(Neu) In der Klinik bietet er eine kostenfreie Behandlung an für Kinder, die an Krebs Für die Therapie setzt Dr. Skrinjaric ausschließlich hochwertige Dentalprodukte Seine Patienten fühlen sich gut aufgehoben. Ein besonderes Highlight ist es für viele Kinder, wenn sie sich für Füllungen bu

Dr. Tomislav Skrinjaric hat seine zahnmedizinische Laufbahn an der kroatischen Universitätsklinik Zagreb begonnen. Mittlerweile ist er dort Assistenzprofessor in der Abteilung für Kinderzahnheilkunde und präventive Zahnheilkunde. Vor zwei Jahren fasste er den Entschluss, einen Teil seiner Zeit der Behandlung an Krebs erkrankter Kinder zu widmen. Wie es dazu kam und welche Bedeutung diese Arbeit für ihn hat, erklärt er im Interview.

 

1. Wie lange praktizieren Sie bereits als Zahnarzt? Können Sie uns kurz etwas über Ihren Werdegang sagen?

Ich habe meinen Abschluss 2006 an der zahnmedizinischen Fakultät der Universität Zagreb, Kroatien, erlangt. Meine berufliche Laufbahn begann ich Ende des Sommers 2007 in der Abteilung für feste Prothesen der zahnmedizinischen Fakultät der Universität Zagreb. Dort verbrachte ich anderthalb Jahre. Im Frühjahr 2009 wechselte ich dann in die Abteilung für Kinderzahnheilkunde und präventive Zahnheilkunde, wo ich mich 2012 auf dieses Gebiet spezialisierte. Meine Doktorarbeit in Zahntraumatologie habe ich 2013 verteidigt. Im Mai 2016 wurde ich Assistenzprofessor in der Abteilung für Kinderzahnheilkunde und präventive Zahnheilkunde. Meine Interessengebiete sind die Zahntraumatologie, dentale Sedierung, zahnmedizinische Materialien, orofaziale Genetik, 3-D-Bildgebung und -Diagnose und besonders die zahnärztliche Behandlung pädiatrischer Krebspatienten. Dies sind die wichtigsten Eckdaten meiner Laufbahn.

 

2. Was hat Ihr Interesse an pädiatrischen Krebspatienten geweckt? Was war der Auslöser für Ihre Entscheidung, sich besonders diesen Patienten zu widmen?

Nach meiner ersten Untersuchung eines pädiatrischen Krebspatienten war die Entscheidung gefallen. Ich war mit der Zahnbehandlung des vorherigen Zahnarztes überhaupt nicht zufrieden. Genauer gesagt war ich sehr enttäuscht, was die Qualität der Behandlung anging. Diese Kinder führen doch den schlimmsten Kampf ihres Lebens, genau wie ihre Eltern. Die medizinische Behandlung ist körperlich und seelisch sehr belastend, und die Eltern leiden mit ihren Kindern. Das Mindeste, was ein Zahnarzt für diese Patienten tun kann, ist meiner Meinung nach, eine tadellose Zahnrestauration herzustellen.

Bei vielen der Krebspatienten, die zu mir kamen, war der Zustand der Zähne bei ihrem ersten Besuch schlecht. Viele Eltern kennen sich ganz allgemein nicht gut mit einer zahngesunden Ernährung und der Bedeutung von Mundhygiene aus. Dieser Mangel an Information spiegelt sich in der Mundgesundheit ihrer Kinder wider. Bei Krebspatienten ist die Situation noch viel komplexer, da sie sich wegen des Krankenhausaufenthalts und der medizinischen Behandlung nicht so gut um die Mundhygiene kümmern können, wie sie es gerne tun würden.

Bei pädiatrischen Krebspatienten ist die Mundgesundheit für die Gesamtbehandlung äußerst wichtig. Vor allem deshalb, weil die kleinste bakterielle Infektion ihre Gesundheit während der entscheidenden medizinischen Behandlung, d. h. während der Immunsuppression, der Megatherapie und der Knochenmarktransplantation, beeinträchtigen kann. Daher erfordern die Kariesbehandlung und die endodontische Behandlung eine einwandfreie Zahnpflege.

 

3. Wie viele kranke Kinder haben Sie bisher behandelt?

In den zwei Jahren, seit ich begonnen habe, wurden etwa 40 pädiatrische Krebspatienten von mir behandelt.

 

4. Wie viel Zeit investieren Sie in Ihren zahnärztlichen Hilfseinsatz? Haben Sie einen festen Zeitplan für die zahnmedizinische Behandlung pädiatrischer Krebspatienten?

Die Behandlung pädiatrischer Krebspatienten ist schwierig zu planen. Die zahnärztlichen Termine werden nach Bedarf vereinbart. Manchmal habe ich 4 oder 5 Patienten am Tag, manchmal 3 bis 4 Wochen keinen einzigen Krebspatienten. Die Häufigkeit der Besuche hängt von der Zeit ab, die mir bis zur entscheidenden medizinischen Behandlung bleibt, ob dies eine Knochenmarktransplantation ist oder die Kinder zur Behandlung ins Ausland gehen oder ihr Immunstatus sich drastisch verschlechtert hat.

Wenn ich einen pädiatrischen Krebspatienten habe, der eine umfassende Zahnbehandlung benötigt, aber nur wenige Tage Zeit hat, widme ich mich voll und ganz diesem Patienten. Ich behandle das Kind jeden Tag und verschiebe reguläre Patiententermine ebenso wie meine anderen Verpflichtungen. Wenn es sich um ein sehr kleines oder unkooperatives Kind handelt, das dringend behandelt werden muss, tue ich dies unter Vollnarkose im OP unserer anderen Universitätsklinik. So können wir die gesamte Zahnbehandlung einzeitig durchführen.

 

5. Worauf sollte ein Zahnarzt bei der Behandlung dieser Patienten besonders achten?

Meiner Meinung nach ist die Zahnbehandlung pädiatrischer Krebspatienten das komplexeste und verantwortungsvollste Feld in der Zahnheilkunde. Eine oberflächliche Behandlung kann die Gesundheit dieser kleinen Kinder beeinträchtigen und ihr Leben gefährden. Selbst der Erfolg der medizinischen Gesamtbehandlung ist fragwürdig, und bei einer schlechten Zahnbehandlung sinkt die Überlebenschance weiter. Daher sind außerordentliche Sorgfalt und Schnelligkeit mit dem Ergebnis einer einwandfreien Zahnbehandlung unerlässlich.

Wesentliche Faktoren bei der Behandlung pädiatrischer Krebspatienten sind neben den außergewöhnlich hohen klinischen Anforderungen an die Zahnbehandlung das Verhaltensmanagement und das Einfühlungsvermögen gegenüber diesen schwer kranken Kindern. Die meisten dieser Patienten sind – ebenso wie ihre Eltern – wegen der gesamten Situation ziemlich niedergeschlagen. Ich habe viele sehr unkooperative Patienten gehabt. Manchmal musste ich enorme Anstrengungen und Geduld in das Verhaltensmanagement investieren, um die Patienten zur Kooperation zu bewegen, damit wir überhaupt erst mit der Zahnbehandlung beginnen konnten. Zuweilen kann dies psychologisch sehr schwierig für den Zahnarzt sein, vor allem wegen der Progression der Krebserkrankung bei diesen kleinen Patienten. Einige dieser Patienten, die sich der fortschreitenden Krebserkrankung und des letztlich negativen Ergebnisses voll bewusst waren, trösteten ihre Eltern, die schrecklich darunter litten, die wirkungslose Arzneimitteltherapie und das Versagen der medizinischen Behandlung ihres Kindes mitzuerleben.

Manche Patienten haben neurologische Anfälle aufgrund von Gehirntumoren. Der Zahnarzt muss in dieser bereits schwierigen Situation einen Patienten behandeln, der seinen Kopf unkontrolliert schüttelt. Stellen Sie sich vor, Sie behandeln eine kariöse Läsion direkt über der Pulpa und Sie trennt nur ein Zehntel Millimeter von einer endodontischen Behandlung, von zusätzlichen Komplikationen der Zahnbehandlung oder einer möglichen Zahnextraktion. Man kann sich keine weiteren Komplikationen leisten, weil man nur ein bestimmtes Zeitfenster für die Zahnbehandlung hat. Und man möchte diesen kleinen Patienten nicht durch eine Zahnextraktion noch zusätzlich belasten und sein Aussehen ruinieren.

Zudem haben manche der pädiatrischen Krebspatienten aufgrund ihrer Erkrankung und der medizinischen Gesamtbehandlung mitten in einer zahnmedizinischen Behandlung Gefühlsausbrüche. Daher muss man bei der Zahnrestauration sehr schnell und geschickt sein.

 

6. Welches Ziel verfolgen Sie mit dem Projekt und welche Erwartungen hegen Sie?

Neben der Erfahrung, die der Zahnarzt mitbringen muss, spielt die Wahl des Dentalmaterials für die gesamte Behandlung der Patienten eine entscheidende Rolle. Auf dem Markt gibt es ein großes Spektrum an Dentalmaterialien. Die meisten sind zuverlässig. Bei Krebspatienten reicht dies jedoch nicht aus. Diese Patienten verdienen nicht nur die bestmöglichen Dentalmaterialien, sondern sie benötigen sie auch. Die zahnärztliche Versorgung pädiatrischer Krebspatienten mit unzuverlässigen Dentalmaterialien wäre zumindest unethisch. Dentalmaterialien für besonders anspruchsvolle Anwendungsfälle und besonders schwierige Zahnbedingungen müssen beste physikalische Eigenschaften besitzen. Ein äußerst wichtiges Merkmal ist dabei die Biokompatibilität.

Die Dentalmaterialien von VOCO haben der Konkurrenz auf dem Weltmarkt etwas voraus, weil sie die absolut besten physikalischen Eigenschaften bieten, d. h. herausragende Qualität und Langlebigkeit der Zahnfüllungen.

Ein sehr wichtiges Merkmal von Dentalmaterialien ist zudem die Biokompatibilität, d. h. die Nichttoxizität. Die Serie Admira Fusion aus ORMOCER-Nanohybrid-Kompositmaterial ist dafür bekannt, keine klassischen Monomere in ihrer Zusammensetzung zu enthalten. Daher geben die Produkte keine toxischen Bestandteile an den Körper der schwer kranken und immunologisch geschwächten Kinder ab.

Ein fantastisches Produkt für das Verhaltensmanagement ist zudem das farbige Compomer Twinky Star. Damit ist es mir bei einigen unkooperativen Patienten ganz leicht gelungen, sie für die Behandlung zu gewinnen. Und das Behandlungsverfahren ist einfach beeindruckend.

In diesem Zusammenhang sind noch weitere VOCO-Dentalmaterialien zu erwähnen, z. B. Profluorid Varnish in wohlschmeckenden Geschmacksrichtungen, die einfach zu applizierenden Liner (Ionoseal, Calcimol LC) und andere mehr.

Diese Palette an Dentalmaterialien gibt mir die Gewissheit, die bestmöglichen am Markt erhältlichen Dentalmaterialien zu verwenden. Daher bin ich überzeugt, dass diese Zahnfüllungen eine tadellose Qualität aufweisen und die kleinen Krebspatienten zumindest zahnmedizinisch bestmöglich und erfolgreich behandelt werden.

Ohne das Projekt „VOCO Dental Aid“ und die umfangreiche und großzügige Spende verschiedener VOCO-Dentalmaterialien zur Behandlung dieser schwer kranken Kinder wäre all dies nicht möglich gewesen. Ich hoffe, dass das Projekt „VOCO Dental Aid“ für die Zahnbehandlung pädiatrischer Krebspatienten fortgesetzt wird und auch weiterhin hochwertige Dentalmaterialien für diese schwer kranken Kinder bereitstellt.

 

7. Welche Bedeutung hat der Hilfseinsatz für Sie?

Beim ersten Besuch waren die meisten der kleinen Krebspatienten aufgrund der allgemeinen Situation, also der Krankheit und der belastenden medizinischen Behandlung, ziemlich niedergeschlagen. Bei einigen unkooperativen Kindern waren die Eltern recht skeptisch, dass wir alle nötigen Zähne würden behandeln können, vor allem angesichts der kurzen Zeit, die uns zur Verfügung stand. Manche Eltern baten mich gleich beim ersten Besuch, ihre Kinder unter Vollnarkose zu behandeln, da sie daran zweifelten, dass ich ihre Kinder zur Kooperation würde bewegen können. Um dieses Hindernis zu überwinden, musste ich viel Energie in das Verhaltensmanagement investieren. Dabei haben mir die VOCO-Dentalmaterialien sehr geholfen, besonders das einzigartige Füllungsmaterial Twinky Star. Twinky Star hat in vielen Fällen der Kooperation Tür und Tor geöffnet.


Ich begann die Behandlung in Phasen schwerer Depression bei unkooperativen pädiatrischen Krebspatienten mit ausgedehntem Kariesbefall und einer großen Zahl geschädigter Zähne. Und am Ende der Behandlung zeigten diese schwer kranken Patienten ein glitzerndes Lächeln und freuten sich auf die nächste Behandlung in meiner Praxis. Ich erlebte, wie wichtig diesen Kindern ein schönes Lächeln ist und wie froh und freundlich sie trotz der vielen ernsten Probleme sind, mit denen sie und ihre Eltern zu kämpfen haben. Einige dieser Kinder haben mich zu ihrem Freund erklärt, mich beim Wiedersehen umarmt und wollten als Andenken ein Foto mit mir machen. Es schmerzt mich sehr, dass manche meiner Freunde nicht mehr unter uns weilen, weil die bösartige Krankheit am Ende siegte. Aber diese gemeinsamen Momente werde ich nie vergessen. Dieser Wandel ihres Gemütszustands von extrem negativ zu extrem positiv und glücklich trotz schwerer Krankheit ist für mich eine wunderbare und erfüllende Erfahrung.

Dass ich an einem sehr kleinen, aber sehr positiven Teil ihres Lebens teilhaben durfte, ist für mich eine außerordentliche Ehre und Anerkennung. Das ist so viel mehr als nur eine komplexe Zahnrestauration. Aus diesem Grund möchte ich mich in meinem weiteren Berufsleben der Behandlung pädiatrischer Krebspatienten widmen.

Vom sonnigen Neapel an die kühle Küste
Veranstaltungen-News
Mitarbeiter der Depots Dental Futura Group Srl. und Capuozzo Srl. mit Junior-Are

Ein frischer Wind wehte den italienischen Depotmitarbeitern bei ihrem Besuch des VOCO-Hauptsitzes in Cuxhaven um die Nase. Das lag aber nicht nur an der kühlen Nordsee-Brise, sondern vor allem an den fünf Neuprodukten, die VOCO den Gästen aus Neapel vorstellte. Neben BrackFix, GrandioSO x-tra, dem GIC Mixer, Meron Plus AC und V-Posil Mono Fast stand außerdem der SolFlex 3D-Drucker im Fokus der Fortbildung. CAD/CAM Development Manager Martin Göbel präsentierte die Vorteile des 3D-Druckers und überzeugte die Depotmitarbeiter mit einer optimalen Druckqualität und -geschwindigkeit sowie den abgestimmten Druckermaterialien V-Print model und V-Print ortho.

 

Den Abschluss des Deutschlandaufenthalts bildete ein Ausflug nach Hamburg. Nach einem gemeinsamen Essen mit Junior-Area-Manager Marco Döhring sowie Vincenzo Capuozzo, Vertriebsleiter Süd-Italien, und einer letzten Übernachtung in Hamburg, ging es für die Gäste wieder zurück nach Italien.

Ionolux von „The Dental Advisor“ ausgezeichnet
Produkt-News
Quelle: www.dentaladvisor.com Ionolux

Regelmäßig integrieren vom US-Testinstitut „The Dental Advisor“ beauftragte Zahnärzte Produkte in ihre tägliche Arbeitsroutine. Nach ihren objektiven und fachmännischen Urteilen werden die getesteten Produkte von unterschiedlichen Herstellern bewertet und im besten Fall ausgezeichnet. So wie jetzt VOCO’s Ionolux.

 

Die Test-Zahnärzte meinen: „Es ist einfach anzuwenden und zu applizieren. Die Handhabung ist gut und das Material bleibt nicht an den Instrumenten kleben." Ein weiterer Vorteil sei, dass kein Bonding oder zusätzlicher Lack benötigt wird. „Dieses lichthärtende Glasionomer-Füllungsmaterial ist eine große Verbesserung gegenüber herkömmlichen Glasionomerzementen." Besonders in der Kinderzahnheilkunde seien diese Produktvorteile hilfreich, denn hier ist es schwierig, ein trockenes Arbeitsfeld aufrechtzuerhalten. Die Test-Zahnärzte vergeben deshalb fünf von fünf Sternen an VOCO’s Ionolux.

 

 

Ionolux vereint Glasionomer-Material und Composite. Das Besondere daran ist nicht nur, dass Flourid freigesetzt wird und kein Bonden mehr nötig ist, sondern dass durch die Lichthärtung der Abbindezeitpunkt bestimmt werden kann.

VOCO auf der Fachmesse Krakdent
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VOCO-Area Manager Jan Ziesch (l.) mit seinem Sales-Team auf der Krakdent in Krak Das Präzisionsabformmaterial V-Posil wurde von der Krakdent-Wettbewerbskommissio

VOCO ist als stark international ausgerichtetes Unternehmen auf nahezu allen Märkten der Welt präsent und jährlich auf mehr als 200 Fachmessen und Kongressen vertreten. Erstmals auf der polnischen Fachmesse Krakdent in Krakau präsentierte VOCO seine neuen Produkte für den digitalen Workflow. Bei den Besuchern stießen besonders die SolFlex-3D-Drucker auf besonderes Interesse.

 

Doch nicht nur die Drucker sorgten für eine erfolgreich verlaufende Messe. Bereits zum dritten Mal durfte Jan Ziesch, für Polen verantwortlicher Area-Manager im VOCO-Sales Team, einen Krakdent-Preis entgegennehmen.

 

Krakdent-Award für V-Posil

Die Krakdent-Wettbewerbskommission hat das Präzisionsabformmaterial V-Posil als Material mit der höchsten Qualität ausgezeichnet. Bereits im Jahr 2016 überzeugte das erste rein keramisch basierte Füllungsmaterial Admira Fusion die Jury. Im Jahr 2017 wurde Rebilda Post GT, der erste gebündelte, glasfaserverstärkte Composite-Wurzelstift, ausgezeichnet.

Clip Flow: Ausgezeichnet in der Kategorie „Temporäre Restauration"
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Quelle: www.dentaladvisor.com Clip Flow

VOCO’s Clip Flow ist ein fließfähiges, lichthärtendes Material für alle Arten von temporären Füllungen, Verschlüssen und Versorgungen einschließlich der Onlay-/Inlay-Technik. Zudem eignet es sich als Unterfütterungsmaterial bei provisorischen Kronen und Brücken, zum Ausblocken vor einer Abdrucknahme und als reversibler Verschluss von Implantatschraubenöffnungen. Diese vielseitige Einsetzbarkeit macht Clip Flow zu den besten seines Fachs und hat dafür den „Editors‘ Choice“-Award erhalten. Der Award wird nach einer Auswertung von beauftragten Test-Zahnärzten durch das US-Testinstitut „The Dental Advisor“ verliehen.

 

Zu Clip Flows einzigartigen Merkmalen hoben die Tester besonders das einfache Dosieren, die gute Fließfähig- und Adaptierbarkeit sowie die Abbindedauer hervor.

 

Außerdem floss in die sehr gute Bewertung mit ein, dass sich Überschüsse und die temporäre Restauration sehr leicht entfernen lassen. Für all diese Pluspunkte gab es insgesamt viereinhalb von fünf Sternen.

Bundesministerin für Bildung und Forschung besucht VOCO
Firmen-News
Abb. 1) Prof. Dr. Johanna Wanka (Bundesministerin für Bildung und Forschung) mit Abb. 2) Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka appliziert das Nano-H Abb. 3) (v.l.) Prof. Dr. Reinhard Maletz (Leiter Forschung und Entwicklung, VOCO

„VOCO ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Forschungskooperationen exzellent umgesetzt werden können“, lobte Prof. Dr. Johanna Wanka das familiengeführte Unternehmen VOCO bei ihrem Besuch in Cuxhaven. Gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Thiemo Röhler und dem parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann wollte sie dem Dental-Hersteller in Sachen Forschungsförderung auf den Zahn fühlen. Für sie sei es wichtig, Forschung und Innovation in Deutschland weiter zu stärken, insbesondere im Mittelstand.  

 

Dass sich solch eine Unterstützung auszahlt und Förderungen auch in mittelständischen Unternehmen zielführend umgesetzt werden können, beweist VOCO. „All unsere Projekte waren erfolgreich“, betonte Dr. Christian Plath, Leiter Corporate Communications. Zusammen mit Manfred Thomas Plaumann, Mitglied der Geschäftsführung und für den Bereich Forschung und Entwicklung zuständig, stellte er den Gästen das Unternehmen vor. Bei einer anschließenden Führung, bei der die digitale Zahnheilkunde im Fokus stand, konnten sich die Politiker zudem einen eigenen Eindruck von dem Industrieunternehmen machen, das als eines der wenigen von der Entwicklung bis zur Produktion alle Bereiche an einem Standort hat.

 

Prof. Dr. Reinhard Maletz, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung, beantwortete Fragen rund um sein Aufgabengebiet und machte noch einmal deutlich, wie bedeutend Kooperationen für die Grundlagenforschung mit mittelständischen Industrieunternehmen seien - beispielsweise mit dem Fraunhofer-Institut –, weil hier der Fokus auf den Produkten liege. Und um die geht es bei VOCO.

Dentale Übungseinheit für British Forces Germany
Veranstaltungen-News
Die Zahnärzte der in Deutschland stationierten Britischen Streitkräfte mit den K Postendodontische Eingriffe verlangen viel Fingerspitzengefühl. Im Hands-on-Kurs konnte jeder Schritt geübt werden. Das Rebilda Post System überzeugte das Dental-Team der British Forces Germany eb

Eine Trainingseinheit ganz besonderer Art absolvierten kürzlich acht Mitglieder der „British Forces Germany“ (BFG) bei VOCO: Die Offiziere aus den zahnärztlichen Teams  der Kasernen in Paderborn, Gütersloh und Bielefeld waren nach Cuxhaven gekommen, um sich intensiver mit den Produkten auseinanderzusetzen, auf die sie auch im täglichen Dienst vertrauen. Außerdem hatten sie eine Menge Fragen zur Entwicklung und Herstellung mitgebracht, die ihnen bei einer ausführlichen Tour durch die unterschiedlichen Firmenbereiche beantwortet wurden.

 

Major Mohanad Abu-Mughaisib und sein zahnärztlicher Stab wollten aber nicht nur mehr über die Entstehung der Produkte und die Arbeit der Forscher und Entwickler erfahren. Bei ihrem Besuch in der VOCO-Firmenzentrale stand auch die Anwendung der Präparate im Fokus, die ihren Ursprung in den modernen Laboren von VOCO haben.

 

Theorie und Praxis

Und das sowohl theoretisch als auch praktisch: In spannenden Vorträgen erklärten Dr. Matthias Mehring und Dr. Peter Kopecky (VOCO-Wissenskommunikation) zum Beispiel, welche Rolle ORMOCER®e für ein erfolgreiches, innovatives Füllungsmaterial spielen. Auch die Vorteile, die glasfaserverstärkte Composite-Wurzelstifte beim postendodontischen Stumpfaufbau bieten, wurden diskutiert. Dann ging es ans Ausprobieren: Beim Hands-on-Kurs im modernen Schulungszentrum wurde schrittweise die Anwendung der Wurzelstifte durchexerziert.

 

Eine fachliche Diskussionsrunde zu den aktuellen Themen der Zahnmedizin rundete den speziellen Einsatz der BFG-Zahnärztinnen und Zahnärzte ab.

Erfolgsfaktor Forschung: So gehen innovative Restaurationen
Veranstaltungen-News
45 Studentinnen und Studenten der Zahnmedizin von der Universität Groningen stat Im Hands-on-Kurs stand nach einem kurzen theoretischen Teil die Praxis im Mittel Das Post-Endo-System Rebilda Post erforderte viel Fingerspitzengefühl. Die Arbeit mit den glasfaserverstärkten Composite-Wurzelstiften will geübt sein. Den Studenten gefiel die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema. Auch die Füllungstherapie und ihre modernen Materialien wurden ausführlich bespr In den Pausen zwischen Firmenrundgang, Vorträgen und Hands-on-Kursen hatten die

Ohne exzellentes Material keine optimale Versorgung – das steht auch für angehende Zahnärztinnen und Zahnärzte außer Frage. Eine Gruppe niederländischer Studenten der Universität Groningen hat im März die Dentalisten von VOCO besucht, um sich ihr eigenes Bild von einem der global führenden Dentalmaterialien-Hersteller zu machen.

 

Verstehen – Sehen – Anwenden

Aber ihr Ausflug nach Cuxhaven hielt weit mehr bereit als den Blick hinter die Kulissen: Neben einer Tour durchs Unternehmen, bei der in alle wichtigen Bereiche wie zum Beispiel Forschung + Entwicklung und Produktion hineingeschnuppert werden durfte, ging es für die 45 Zahnmedizin-Studenten vor allem darum, selber zu verstehen, sehen und anzuwenden. Trotz ihrer unterschiedlichen Ausbildungsstände (33 studieren im 2. bis 4. Semester, zwölf sind bereits im Masterstudium) bot das fachliche Programm allen Studenten eine gelungene Mischung aus interessanten Vorträgen und spannenden Hands-on-Kursen.

 

Geschärfter Blick

Im Fokus standen dabei u.a. die Themen Adhäsivtechnik, temporäre Kronen und Brücken und natürlich die fortschrittlichen Füllungsmaterialien. So setzten sich die Niederländer intensiv mit der Frage auseinander, warum ORMOCER®e wie in Admira Fusion der Schlüssel für erfolgreiche innovative Restaurationen sind und welche Rolle die langjährige Forschungsarbeit dabei spielt. In den praktischen Kursen war im modernen VOCO-Schulungszentrum dann besonders viel Fingerfertigkeit gefragt – zum Beispiel beim Einsatz von glasfaserverstärkten Wurzelstiften für Post-Endo-Versorgungen mit dem neuen gebündelten System Rebilda Post GT.

 

Mitgenommen haben die Studenten aus Cuxhaven nicht nur einen geschärften Blick für handwerkliche Finessen und nützliche Tipps, sondern auch einen ganz persönlichen Eindruck von VOCO, der ihr Vertrauen in die Qualitätsmarke weiter gestärkt hat.

Fernab der Zivilisation
VOCO Dental Aid
Mit dem Team von Dentaid reist die britische ZFA Louise Bambrick zum Hilfseinsat Louise und ihre Kollegen haben bei ihrem jüngsten Einsatz in Uganda mehr als 2.0 In Uganda kommen auf 10.000 Bewohner gerade einmal 0,5 Zahnärzte. Die Zähne viel Louise Bambrick plant, künftig jährlich für Hilfseinsätze nach Uganda zu reisen.

Im Februar 2012 reiste die damalige Zahnarzthelferin Louise Bambrick nach Uganda, um das Hilfsprojekt Dentaid zu unterstützen. Uganda ist dringend auf medizinische Unterstützung aus dem Ausland angewiesen - besonders in Sachen zahnmedizinische Aufklärung ist Hilfe nötig. Drei Wochen lang gaben Louise Bambrick und andere Helfer ihr Fachwissen, besonders in den ländlich gelegenen Orten, weiter. Die Familien, die dort fernab der Zivilisation und erst recht von ärztlicher Versorgung leben, besitzen weder Zahnbürsten noch Zahnpasta. An eine zahnärztliche Behandlung ist erst recht nicht zu denken - dafür gibt es einfach zu wenige Zahnärzte in Uganda. Zum Vergleich: In Großbritannien kommen auf 10 000 Menschen knapp 28 Zahnärzte. In Uganda kommen auf 10 000 Menschen gerade einmal 0,5 Zahnärzte. Man muss kein Zahnarzt sein, um zu wissen, welche Konsequenzen das hat. In welch schlechten Zustand sich die Zähne befinden, schockiert die Zahnärzte auf ihren Reisen immer wieder.

Neue Möglichkeiten als Dentalhygienikerin

Im Jahr 2017 war Louise Bambrick wieder vor Ort und unterstützte das Projekt für insgesamt elf Wochen – dieses Mal als Dentalhygienikerin. Diese Position ermöglichte ihr bei Kindern Zähne zu extrahieren, Füllungen zu legen und Zähne mit Fluoriden zu behandeln. Außerdem konnte sie Lehrer und Eltern über Präventionsmaßnahmen zu den am häufigsten in Erscheinung tretenden Mundkrankheiten aufklären und was sie präventiv dagegen tun können.

Zahnbürsten und Zahnpasta verteilt

Louise Bambrick machte all das natürlich nicht allein. Sie war mit einem Team, bestehend aus zwei Zahnärzten, drei Dentalhygienikerinnen, zwei Zahnarzthelferinnen und zwei Freiwilligen, in Uganda unterwegs, um das zahnärztliches Hilfsprojekt zu unterstützen. Auf ihrem Plan standen neun Ziele: darunter Schulen und Waisenhäuser. Alle mit dem Ziel, Kinder und auch Erwachsene von ihren Schmerzen zu befreien. Insgesamt behandelten sie 2110 Patienten. Jeder von ihnen erhielt eine Zahnbürste und Zahnpasta sowie eine intensive Mundhygiene-Aufklärung. Bei 1108 von ihnen konnten die Zähne mit der Spende von VOCO Proflourid Varnish fluoridiert werden. Eine Spende, über die die Zahnärzte sehr froh waren, denn damit können sie zur Kariesvorbeugung beitragen.

Louise Bambrick plant in Zukunft jährlich nach Uganda zu reisen, um das Hilfsprojekt mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten zu unterstützen.

Volldampf auf den Inseln über und unter dem Wind
VOCO Dental Aid
VOCO unterstützte einen zahnärztlichen Hilfseinsatz auf den Kapverdischen Inseln Die Kapverden gelten als Geheimtipp für sonnen- und erlebnishungrige Touristen. Vulkanische Berglandschaften prägen das Landschaftsbild auf der Insel Santiago. Viele Kinder wurden mit Frontzahntraumata oder -defekten vorstellig. Vor allem die Zähne von Kindern und Jugendlichen waren vielfach massiv von Karie Bei diesem kleinen Patienten waren bereits fast alle Zähne kariös zerstört. Neben der fehlenden oder unzureichenden Zahnhygiene sorgt der weit verbreitete V Am letzten Behandlungstag wurden alle Kinder einer Schule in der richtigen Zahnp Die vier Zahnmediziner aus Deutschland mit dem Klinikpersonal des „Centre de Sãu Waren für DWLF auf den Kapverden im Einsatz: Julia Reichmann, Dr. Carina Angeli,

Wie hineingeworfen in das Blau des Atlantiks liegen sie zwischen Europa, Afrika und Südamerika – die Kapverdischen Inseln. Mit ihrem konstant milden Klima, ihrer landschaftlichen Vielgestaltigkeit und ihrem besonderen kulturellen Mix und exotischen Flair  empfehlen sie sich längst als Geheimtipp für sonnen- und erlebnishungrige Touristen. Denen bleiben die Schattenseiten des malerischen Inselstaats zumeist verborgen. Andere wiederum sind dort, um ehrenamtlich gerade denjenigen eine medizinische Versorgung zukommen zu lassen, welche für gewöhnlich keinen oder nur erschwerten Zugang dazu haben.

Trügerisches Tropen-Idyll

Die Kapverden (República de Cabo Verde) zählen mit einer Landfläche von etwas mehr als 4000 Quadratkilometern und einer Bevölkerung von etwa 520.000 Einwohnern zu den kleineren Ländern der Welt. Der Archipel rund 500 Kilometer vor der Küste Westafrikas besteht aus 15 Inseln, von denen neun bewohnt sind. Man unterscheidet hier zwischen den nördlichen Inseln „über dem Wind“ und den südlichen Inseln „unter dem Wind“, also Inseln oberhalb und unterhalb der Strömung des Nordost-Passats. Die Kapverden, einst portugiesische Überseeprovinz und seit 1975 souveräner Staat, verzeichnen in den letzten Jahren einen Aufstieg im internationalen Entwicklungsranking.

Allerdings verfügt das Land weder über mineralische Ressourcen noch über natürliche Voraussetzungen für eine einträgliche exportorientierte Landwirtschaft. Neben ausländischer Wirtschaftshilfe sind es die Ausfuhr von Fischereiprodukten, Textilien und Halbfertigwaren sowie der sich langsam entwickelnde Tourismus, welche dem Land Einnahmen bescheren. Bei einer Arbeitslosenquote von 21 Prozent sind es gerade auch die Geldsendungen von Angehörigen im Ausland, welche rund zwei Drittel der kapverdischen Familien erhalten und zu deren Lebensunterhalt beitragen.

Gesundheitssystem leistet nur Basisversorgung

Das öffentliche Gesundheitssystem der Kapverden kann mit 50 Ärzten pro 100.000 Einwohner lediglich eine Grundversorgung leisten, wobei die Ausstattung der Krankenhäuser und Arztpraxen weit unter OECD-Standard liegt. Es gibt lediglich 20 Zahnärzte, davon ist die Hälfte privat niedergelassen. Eine Behandlung in den Privatpraxen kann sich die Mehrheit der Bevölkerung ohnehin nicht leisten, was zum einen an den Behandlungskosten und zum anderen an den verhältnismäßig hohen Transportkosten liegt.

Denn die Zahnarztpraxen, ob öffentlich oder privat, sind nicht gleichmäßig auf den Inseln verteilt, sodass man für eine Behandlung den Flug oder Fährtransfer zu einer der größeren Inseln oder gleich zur Hauptstadt Praia in Kauf nehmen müsste. Viele Bewohner der Kapverden waren deshalb noch nie bei einem Zahnarzt. Auch die zahnmedizinische Versorgung bewegt sich auf niedrigem Niveau. Kariesprophylaxe, Fluoridierung, Versiegelungen, Wurzel- und KFO-Behandlungen sowie Parodontitistherapien sind hier unbekannt und statt einer Restauration erfolgt aufgrund von Materialmangel häufig gleich die Extraktion.

Mit DWLF zum Hilfseinsatz nach São Domingos

Damit zumindest einigen Menschen geholfen werden kann, organisiert die Hilfsorganisation „Zahnärzte ohne Grenzen“ (Dentists Without Limits Foundation, DWLF) regelmäßig Einsätze, wie etwa denjenigen im April 2016 auf der Insel Santiago, an dem sich Dr. Carina Angeli (33) aus dem nordhessischen Sontra gemeinsam mit drei weiteren Kollegen aus Deutschland beteiligte. Einsatzort war das Krankenhaus „Centre de Sãude“ in dem Ort São Domingos, etwa 20 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Praia im Süden der größten und bevölkerungsreichsten Kapverdeninsel. Die vier Zahnmediziner behandelten zwei Wochen lang in einem provisorisch eingerichteten Krankenzimmer insgesamt 299 Patienten im Alter zwischen zwei und 83 Jahren, wobei zwei Drittel der Patienten Kinder und Jugendliche waren.

Massive Karies bei der jüngeren Bevölkerung

Es zeigte sich, dass vor allem die Zähne von Kindern und Jugendlichen vielfach massiv von Karies befallen waren. Das liegt einerseits am mangelnden Bewusstsein für eine hinreichende Zahnpflege und andererseits an den vielen Süßigkeiten und zuckerhaltigen Getränken, welche überall in der Stadt und auch vor den Schulen an einfachen Verkaufsständen feilgeboten werden und reißenden Absatz finden. Ältere Patienten wiesen deutlich weniger Karies auf, dafür aber massiv Zahnstein und unversorgte Zahnlücken. Bei ganz alten Patienten, hauptsächlich Frauen, konnte bei vielen ein noch vollständiges Gebiss festgestellt werden, allerdings mit stark abradierten Zähnen. Etliche Kinder im Alter von etwa zehn Jahren erschienen zudem mit Frontzahntraumata zur Behandlung.

Angesichts der Befunde zeigte sich Angeli schon erschüttert: „Bei vielen Kindern und Jugendlichen waren die Zahnreste bis aufs Zahnfleisch heruntergefault. Solche Zustände sehen wir bei unserer täglichen Arbeit in Deutschland eher selten. Unter den gezogenen Zähnen befanden sich leider auch viele Milchzähne. Keines der Kinder war jemals in seinem Leben bei einem Zahnarzt gewesen und Vorsorge gibt es hier einfach nicht. Stattdessen isst ein Großteil der Kinder ständig Süßigkeiten, die es an jeder Ecke gibt. Bei einem Zweijährigen waren sogar alle Milchzähne von Karies befallen.“

Bilanz nach zwei Wochen Einsatz

Die vier deutschen Zahnmediziner mussten innerhalb des zweiwöchigen Behandlungszeitraums 267 Zähne extrahieren, legten 144 Füllungen, entfernten bei 49 Patienten Zahnstein, bauten 12 Frontzähne wieder auf, führten zwei Wurzelbehandlungen und zahlreiche lokale Fluoridierungen durch. Berechnet nach dem günstigsten Satz einer deutschen gesetzlichen Krankenkasse hatte die Arbeit ein Gesamtvolumen von circa 25.000 Euro. Um die richtige und kontinuierliche Zahnpflege in den Köpfen der Kinder zu verankern, besuchten die Zahnmediziner am letzten Behandlungstag eine Schule in einem abseits gelegenen Dorf. Dort zeigten sie 80 Kindern der 1. bis 7. Klasse, wie man seine Zähne richtig pflegt, und übten mit ihnen den Umgang  mit eigens verteilten Zahnbürsten. Angeli ist froh, dass sie in São Domingos helfen und dabei auch wichtige Erfahrungen machen konnte. „Die Arbeit auf den Kapverden und in Deutschland sind allerdings zwei komplett verschiedene Welten. Daran musste ich mich erst mal wieder gewöhnen“, so die junge Zahnärztin.

 

Fotos: Carina Angeli

Erhellender VOCOday: Lichthärtung und Firmengeschichte im Fokus
Veranstaltungen-News
Der erste  VOCOday 2018 hielt viele spannende Einblicke für die ganze Praxis ber 2018 laden die Dentalisten noch zu fünf weiteren VOCOdays ein.

Der VOCOday in Cuxhaven vereint Theorie, Praxis und einen exklusiven Einblick in die Arbeitsprozesse eines der weltweit führenden Dental-Unternehmen. Eine Mischung, die auf großes Interesse in den Zahnarztpraxen stößt. Beim ersten VOCOday in diesem Jahr haben deshalb wieder viele Zahnärztinnen, Zahnärzte und Praxis-MitarbeiterInnen die Gelegenheit für einen Praxisausflug der besonderen Art genutzt.

 

Wie wird eigentlich das Composite hergestellt, mit dem in der Praxis täglich so viele Füllungen gelegt werden? Wo entstehen die Ideen für neue Produkte? Wer sorgt dafür, dass das Material auch in die Praxen am anderen Ende der Welt gelangt? Beim Firmenrundgang lernten die Besucher den Hersteller „ihrer“ vertrauten Dental-Materialien aus nächster Nähe kennen.

 

Das wissenschaftliche Programm lenkte die Aufmerksamkeit dann abschließend auf die Lichthärtung. Das daueraktuelle Praxis-Thema wurde in zwei Vorträgen –  einmal speziell ausgerichtet auf die Interessen des Fachpersonals und einmal auf die der Zahnärztinnen und Zahnärzte – beleuchtet. Für die Teilnahme daran gab es 2 CME-Punkte.

 

Der nächste VOCOday findet am Freitag, 13. April, statt. Nähere Infos zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier.

Admira Fusion Flow: Testurteil „sehr gut“ in acht von acht Kategorien
Produkt-News
"The Dental Advisor" zeichnet Admira Fusion Flow mit "Editors' Choice"-Award aus

Nachdem bereits Admira Fusion und Admira Fusion x-tra mit dem „Editors‘ Choice“- Award ausgezeichnet wurden, wurde nun auch Admira Fusion Flow ausgezeichnet.

Das weltweit erste rein keramisch basierte Füllungsmaterial  Admira Fusion hat mit seiner fließfähigen Variante Admira Fusion Flow in acht von acht getesteten Kategorien das Urteil „sehr gut“ erhalten und wurde mit dem „Editors‘ Choice“-Award ausgezeichnet – verliehen unabhängigen vom US-Testinstitut „The Dental Advisor“.

Die vom Institut befragten Zahnärzte attestierten dem fließfähigen, lichthärtenden Nano-Hybrid-ORMOCER® Füllungsmaterial eine einfache Handhabung sowie eine sehr gute Dosier-, Applizier- und Modellierbarkeit. Zudem lässt sich Admira Fusion flow exzellent polieren und passt sich farblich optimal an. Deshalb gab es in der Kategorie „Fließfähiges Composite-Material“, mit fünf von fünf Punkten, die höchste Punktzahl und den „Editors‘ Choise“-Award.

Provicol QM Plus mit Höchstwertung ausgezeichnet
Produkt-News
Quelle: www.dentaladvisor.com Provicol QM Plus

Wer einen eugenolfreien, temporären Befestigungszement benötigt, ist mit Provicol QM Plus sehr gut beraten. Zu diesem Entschluss sind jedenfalls die Zahnärzte gekommen, die für das unabhängige US-Testinstitut „The Dental Advisor“ den Befestigungszement  getestet haben. Ihr einstimmiges Urteil: Das Material ist einfach in der Handhabung, gut zu dosieren und überzeugt mit seinem besonders starken Halt. Provicol QM Plus hat unter anderem in den Bewertungskategorien Dosierung, Viskosität, Retention und Randdichte das Urteil „sehr gut“ erhalten.

„Das Material hat eine tolle Konsistenz und bleibt dort, wo man es appliziert hat.“ Als „einzigartig“ hebt „The Dental Advisor“ außerdem die einfache Entfernung der Zementreste hervor.

 Mit fünf von fünf Punkten erreicht Provicol QM Plus die maximal zu erreichende Punktzahl und erhält in der Kategorie „temporärer Befestigungszement“ den „Editors‘ Choice“-Award.

Raus aus dem Produkte-Labyrinth
Veranstaltungen-News
Am 28.11.2018 findet der Prophylaxe-Workshop bei VOCO in Cuxhaven statt. Praxishygienikerin und Praxiscoach Sona Alkozei verrät Tricks und Kniffe für den

Wer in der Zahnarztpraxis für den Bereich Prophylaxe verantwortlich ist, der weiß, in welchem Produkte-Dschungel man sich schnell wiederfinden kann: Verschiedenste Polierpasten, Versiegeler, Schutzlacke, Mundspüllösungen etc. ringen um die Gunst des Fachpersonals. Aber wie trifft man die richtige Wahl? Worauf kommt es bei welcher Indikation an? Wie verschafft man sich einen Überblick und behält diesen auch?

 

Diese Fragen beantwortet am 28.11.2018 die erfahrene Dentalhygienikerin Sona Alkozei beim Prophylaxe-Workshop in VOCO’s Schulungszentrum in Cuxhaven. Sie lädt PraxismitarbeiterInnen dazu ein, sich gemeinsam einen Weg durch das Produkte-Labyrinth zu bahnen und so individuelle Prophylaxe-Strategien für jeden Patienten zu entwickeln.

 

Was:             Prophylaxe-Workshop
Wo:              VOCO-Schulungszentrum, Cuxhaven
Wann:           Mittwoch, 28. November 2018, 9.30 – ca. 16 Uhr
Referentin:   Sona Alkozei, Dentalhygienikerin und Praxiscoach

 

Zu mehr Infos zum Workshop und zur Anmeldung geht es hier.

Erneute Auszeichnung in den USA
Produkt-News
„The Dental Advisor“ zeichnet Admira® Fusion mit dem Produkt-Award aus. Quelle:

„Admira Fusion lässt sich einfach applizieren und modellieren.“ „Dank der festen Konsistenz, lässt sich Admira Fusion gut verarbeiten.“ „Admira Fusion ist in seiner Zusammensetzung einzigartig. Es ist toll im Handling und einfach zu polieren.“ Ein durchweg positives Resümee, das US-Zahnärzte nach ihrem Test von Admira Fusion zogen.

Das unabhängige Institut „The Dental Advisor“ hatte den Test in Auftrag gegeben und zeichnete Admira Fusion, das weltweit erste rein keramisch basierte Füllungsmaterial von VOCO, wiederholt aus. 2016 erhielten Admira Fusion mit viereinhalb und Admira Fusion x-tra mit fünf von fünf Wertungspunkten bereits den „Editors‘ Choice-Award“. 2017 wurde Admira Fusion mit dem „Top Award“ zum Gewinner in der Kategorie „Innovative Restaurative Material“ ausgezeichnet. Damit erzielt Admira Fusion nach etwa 700 klinischen Anwendungen durch US-Zahnärzte eine herausragende Bewertung.

Admira Fusion ist ein lichthärtendes Nano-Hybrid-ORMOCER® Füllungsmaterial, welches über einen Füllstoffgehalt von 84 Gew.-% verfügt, wobei Siliziumoxid sowohl für die Füllstoffe als auch die Harzmatrix die chemische Basis bildet. Diese einzigartige „Pure Silicate Technology“ bringt gleich mehrere Vorteile mit sich: So weist Admira Fusion eine sehr niedrige Polymerisationsschrumpfung von 1,25 Vol.-% und einen extrem niedrigen Schrumpfungsstress auf. Admira Fusion ist durch die eingesetzten ORMOCER®e hoch biokompatibel, da keine klassischen Monomere enthalten sind.

Das Material eignet sich für Füllungen von Kavitäten der Klassen I bis V, die Rekonstruktion von traumatisch beschädigten Frontzähnen, Verblendung von verfärbten Frontzähnen, Verblockung und Schienung von gelockerten Zähnen, die erweiterte Fissurenversiegelung, die Restauration von Milchzähnen und den Stumpfaufbau.

Die von “The Dental Advisor” befragten Zahnärzte attestieren Admira Fusion hinsichtlich Einfachheit der Dosierung und Applikation, Modellierbarkeit sowie Einfachheit und Qualität der Politur durchweg sehr gute Eigenschaften. Neben den Materialeigenschaften wird auch das einfache Handling ausdrücklich gelobt.

Fellowship Symposium mit Partnern aus 21 Nationen
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40 Zahnärzte kamen zum „International Fellowship Symposium“ – organsiert von der Auch in den Pausen tauschten sich die Kollegen untereinander aus. Auch wenn es das Vortragsprogramm in sich hatte: Vor, während und nach den Vortr Die Zahnärzte konnten sich von Dentalisten beraten lassen.

„Es war eine tolle Zeit mit Kollegen und Freunden“, „Danke für die großartigen und inspirierenden Erlebnisse“, „Einer der wichtigsten Tage in meinem Leben“ oder „Ich bin immer wieder gerne hier“ – so und so ähnlich lautete das Fazit von 40 Zahnärzten, die zum viertägigen „International Fellowship Symposium“ in der VOCO-Firmenzentrale in Cuxhaven zusammenkamen. Dafür nahmen sie auch gerne eine teilweise sehr weite Anreise in Kauf. Schließlich kommen nicht alle Tage Zahnärzte aus Europa, Nord- und Südamerika, Asien und sogar Australien zusammen, um Vorträge zu halten, sich mit Kollegen auszutauschen oder um einfach mal mit den „Dentalisten“ von VOCO ein persönliches Wort zu wechseln.

 

Gleich zu Beginn des ersten Veranstaltungstages stand ein ganz besonderer Programmpunkt auf der Agenda. Denn nach den Begrüßungsworten von Geschäftsführer Olaf Sauerbier übernahm Prof. Dr. Richard Price das Mikrofon. Der Kanadier leitet an der „Dalhousie University“ in Halifax die Abteilungen „Zahnklinische Wissenschaften“ und „Biomedizinische Technik“. In seinem dortigen Labor untersucht er die Langlebigkeit von Kompositfüllungen im Seitenzahnbereich, die Lichtintensität von dentalen Polymerisationslampen sowie die Vorteile einer schnellen gegenüber einer langsamen Lichtaushärtung bei Zahnrestaurationen. Einige seiner Ergebnisse stellte er den Symposiumsteilnehmern in seinem Vortrag „Der Wert einer guten Polymerisationslampe“ vor.

 

Anschließend wechselten sich die Referierenden im 15-Minuten-Takt auf der Bühne ab. Sie präsentierten eine breite Themenvielfalt, unter anderem mit Vorträgen wie „Ästhetische Eigenschaften von Admira Fusion“, „Composite-Workflow in der täglichen Arbeit“, „Fissurenversiegelung“, „Die Verwendung von gebündelten glasfaserverstärkten Wurzelstiften“ oder „Silikonmaterialien für Bissregistrate“. Wer nicht gerade selbst auf der Bühne stand und seinen Vortrag hielt, zückte sein Smartphone oder seine Kamera, um Informationen im Bild festzuhalten.

 

Doch nicht nur die angereisten Zahnärzte hielten Fachvorträge, sondern auch VOCO’s Leiter der Forschung und Entwicklung Prof. Dr. Reinhard Maletz. Er stellte den Gästen mit den Grandio blocs die jüngsten Ergebnisse der Composite-Forschung für die CAD/CAM-Technologie vor. Darüber, und über die vielen anderen zahnmedizinischen Themen, diskutierten die Kollegen nicht nur im Anschluss der Vorträge, sondern nutzten auch ihre Pausen, um sich auszutauschen.

 

Nach den intensiven Veranstaltungstagen mit jeder Menge Vorträgen schlossen die Zahnärzte ihren Deutschlandaufenthalt mit einemgemeinsamen Ausflug nach Hamburg ab.

Besuch aus dem nördlichsten Land des Baltikums
Veranstaltungen-News
Sowohl innerhalb der Fortbildung als auch beim Firmenrundgang konnten die estlän

VOCO-Produkte gehören zur täglichen Arbeit in Zahnarztpraxen – und das in aller Welt. Auch in Estland sind innovative Materialien mit dem Qualitätssiegel „Made in Germany“ besonders gefragt. Deshalb machten sich zwölf Zahnärztinnen aus dem etwa 1000 Kilometer Luftlinie entfernten Estland auf den Weg nach Cuxhaven, um sich selbst ein Bild von der Firmenzentrale, den Produkten und deren Herstellung zu machen.

 

Auf die Estländerinnen wartete ein abwechslungsreiches Schulungsprogramm, bei dem drei Produkte im Fokus standen. Zum einen das weltweit erste rein keramisch basierte Universal-Füllungsmaterial Admira Fusion, zum anderen das dualhärtende Universal-Adhäsiv Futurabond U. Außerdem konnten die Zahnärztinnen sich ausgiebig mit dem Produkt Rebilda Post GT, den glasfaserverstärkten Composite-Wurzelstiften, beschäftigen. Hierzu erhielten die Zahnärztinnen nicht nur ausführliche Informationen aus erster Hand und praxisnahe Tipps von den Cuxhavener Dentalisten, sondern konnten sich bei einem Hands-on-Kurs selbst von dem Material überzeugen lassen.

 

Darüber hinaus lud VOCO die Gäste zu einem Blick hinter die Kulissen ein: Bei einem ausführlichen Firmenrundgang nutzten sie die Gelegenheit, sich selbst einen Eindruck von der Forschung und Entwicklung sowie der Produktion im Hause VOCO zu machen.

 

Zum Abschluss ihres Deutschland-Aufenthaltes ging es für die Zahnärztinnen auf die Hochseeinsel Helgoland, anschließend verbrachten sie zwei Nächte in Bremen und traten dann gut erholt ihre Heimreise an.

Sales Team aus USA und Kanada trifft sich in Cuxhaven
Veranstaltungen-News
Das Sales Team Nordamerika zu Gast im Headquarter: VOCO-Geschäftsführer Olaf Sau

Die Marke VOCO spielt auf dem amerikanischen Dentalmarkt eine immer größere Rolle. Daran hat das Sales Team USA/Kanada enormen Anteil. Jetzt trafen sich die Verkaufsexperten von VOCO America Inc. und VOCO Canada Inc. in Cuxhaven, um gemeinsam über die nächsten Schritte des wachsenden Dental-Spezialisten zu sprechen und ihr Produktwissen zu vertiefen.

 

Die Ausweitung des Produkt-Portfolios von VOCO in den digitalen Bereich hat nicht nur in Europa ein großes Echo ausgelöst. Auch in den Staaten und in Kanada hat die Ankündigung des neuen Produktzweiges bereits für Aufsehen gesorgt. Grund genug, die fast 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von VOCO America Inc. und VOCO Canada Inc. nach Cuxhaven einzuladen, um im Headquarter alle wichtige Informationen rund um die neuen 3D-Drucker, die Composite-Blöcke und den Intraoralscanner zu teilen. Diese gab es aus erster Hand vom Leiter der Forschung + Entwicklung, Prof. Dr. Reinhard Maletz, vom Leiter der Wissenskommunikation Klaus Peter Hoffmann (Zahnarzt und Zahntechniker) sowie aus dem Marketing und natürlich der VOCO-Geschäftsleitung. Olaf Sauerbier (Geschäftsführer Marketing/Vertrieb) dankte den nordamerikanischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und Beitrag zum Geschäftserfolg des Unternehmens.

 

Der nordamerikanische Markt ist nämlich mittlerweile einer der umsatzstärksten Märkte für VOCO. Olaf Sauerbier und Leif Ebert, der die Geschäfte von VOCO America lenkt, freuen sich über das anhaltend starke Wachstum auf dem umkämpften Markt: „Mit dem erweiterten Produktangebot erreicht VOCO 2017 einen neuen Meilenstein. Darauf konnte sich unser Sales Team hier optimal vorbereiten und nimmt viel Fachwissen mit zurück nach Amerika.“

Mehr Platz für die Herstellung: Neues VOCO-Produktionsgebäude fertiggestellt
Firmen-News
Einweihung nach einjähriger Bauzeit: Die VOCO-Geschäftsleitung mit Olaf Sauerbie Das doppelstöckige neue Produktionsgebäude schafft 9.000 Quadratmeter zusätzlich

In über 100 Länder liefert VOCO seine Produkte. Zahnärzte rund um die Welt nutzen die hochqualitativen Dentalmaterialien mit dem Gütesiegel „Made in Germany“ – mit weiterhin steigender Tendenz. Das stetige Firmenwachstum erfordert allerdings auch große Produktionsressourcen: Mit dem Bau des neuen Produktionsgebäudes hat VOCO in Cuxhaven jetzt den dafür notwendigen Platz geschaffen.

 

Die Kapazitäten wurden allmählich knapp in den Produktionsräumen: Zwar waren diese bereits mehrfach vergrößert worden, doch das beständige Wachstum von VOCO und die entsprechende Auftragslage hatten den Bereich Herstellung in den vergangenen Jahren an die Grenzen seiner Kapazität gebracht. Darauf reagierte die VOCO-Geschäftsleitung mit dem Neubau eines doppelstöckigen zusätzlichen Produktionsgebäudes.

 

Vor einem Jahr erfolgte der erste Spatenstich, im Sommer 2016 konnte zusammen mit vielen Gästen das Richtfest gefeiert werden. Jetzt ist nach rund zwölfmonatiger Bauzeit das neue Produktionsgebäude plangemäß fertiggestellt. Die VOCO-Geschäftsleitung mit Ines Plaumann-Sauerbier, Manfred Thomas Plaumann und Olaf Sauerbier freut sich über den reibungslosen Verlauf der Bauarbeiten, die von den Firmen Lüdke Stahlbeton-, Hoch- und Tiefbau (Cuxhaven) sowie D. Schröder (Bremervörde) in einer Arbeitsgemeinschaft als Generalunternehmer geleitet wurden.

 

Mit der Fertigstellung der Produktionserweiterung erreicht VOCO einen weiteren wichtigen Meilenstein. „Das moderne neue Produktionsgebäude verschafft uns 9.000 Quadratmeter zusätzliche Nutzungsfläche, die für unsere weitere positive Entwicklung und den Ausbau der Marke VOCO in der Dental-Branche weltweit bedeutend sind“, so die Geschäftsleitung.
VOCO hatte in den frühen 80er-Jahren in Cuxhaven die Entwicklung und Produktion von Dentalmaterialien aufgenommen. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen über 400 Mitarbeiter in Deutschland – davon 350 in Cuxhaven – sowie 390 länderspezifisch angebundene Vertriebsmitarbeiter im Ausland. 1992 erfolgte der Neubau des Firmengebäudes an der Anton-Flettner-Straße. Der Bau des jüngsten Produktionsgebäudes ist nach verschiedenen Baumaßnahmen 1997, 2005 und 2013 bereits die insgesamt vierte Erweiterung.

 

Die Kosten für die Produktionserweiterung beliefen sich auf rund 10 Millionen Euro. Für die VOCO-Geschäftsleitung steht fest: „Es ist eine lohnende Investition, die den Weg ebnet für die weitere erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens und natürlich auch für die Schaffung weiterer Arbeitsplätze.“

10 Jahre Amaris – 10 Jahre perfekte Zahnästhetik
Produkt-News
Amaris, das hochästhetische Composite von VOCO, hatte auf der IDS 2007 Premiere. Ausgangssituation: Inzisalfrakturen an den Zähnen 11 und 21 Mit Amaris gefertigte Frontzahnrestaurationen. Wer schöne Zähne hat, hat gut lachen. Perfekte Zahnästhetik mit Amaris (klinisch

Das Bewusstsein für gesunde wie schöne Zähne wächst. Zahnästhetik ist heute für viele ein wichtiger Aspekt der Lebensqualität. Immer mehr Patienten wünschen daher nicht-sichtbare, natürlich anmutende High-End-Versorgungen, vor allem im Frontzahnbereich. Damit steigt auch die Nachfrage nach leistungsstarken Restaurationsmaterialien. Diese sollen nicht nur mit ihren physikalischen Eigenschaften, sondern gerade auch im Handling überzeugen. Amaris, von VOCO 2007 auf der IDS präsentiert, ist ein speziell für hochästhetische Versorgungen entwickeltes Composite mit innovativem Farbsystem. Dieses ermöglicht jedem Anwender ein besonders einfaches und komfortables Farbmanagement, das mit wenigen Farben auskommt. Insbesondere hierfür ist Amaris mehrfach ausgezeichnet worden, etwa vom renommierten US-Testinstitut „The Dental Advisor“.

11 statt 32 Farben

Dentin und Schmelz definieren gemeinsam das optische Erscheinungsbild eines Zahnes. Das Farbsystem von Amaris folgt genau diesem natürlichen Prinzip. Verschiedenste Formen, Farben und Oberflächen lassen sich im Zweischichtverfahren mit jeweils nur einer opaken Grundfarbe (Opaque) und einer transluzenten Schmelzfarbe (Translucent) zügig modellieren. Im Gegensatz zu anderen Systemen mit über 20 oder sogar 30 Farben umfasst das Amaris-Farbsystem lediglich 11 Farben: sechs Grundfarben (O1, O2, O3, O4, O5, O Bleach), drei Schmelzfarben (Neutral, TN; Light, TL; Dark, TD) und zwei Individualfarben (Amaris Flow High Translucent, HT; Amaris Flow High Opaque, HO). Grund- und Schmelzfarben können vielfältig miteinander kombiniert werden und erlauben damit eine hohe Flexibilität bei der Farbzusammenstellung. Mit den optional einzusetzenden Individualfarben Amaris Flow HT (High Translucent) und Amaris Flow HO (High Opaque) lassen sich zudem weitere individuelle Strukturen und spezielle Akzentuierungen realisieren. So eignet sich HT optimal zur Gestaltung von hochtransluzenten Inzisalkanten und HO zum Abdecken verfärbter Bereiche.

Einfaches Farbmanagement

In der Anwendung wird zunächst der Kern aus einer opaken Grundfarbe aufgebaut. Anschließend wird eine abdeckende Schicht transluzente Schmelzfarbe appliziert, wobei dies bei optimalem Farbeindruck Amaris Translucent Neutral (TN) ist. Erscheint der Farbeindruck zu hell, wird in der Deckschicht mit Amaris Translucent Dark (TD) abgedunkelt. Ist der Farbeindruck zu dunkel, wird mit Amaris Translucent Light (TL) aufgehellt. Die definitive Zahnfarbe lässt sich hier also während des Schichtens entwickeln, wobei Optimierungen auch während der Restauration möglich sind. Zuvor applizierte Schichten müssen hierfür nicht entfernt werden. Durch die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten der im Vergleich zu anderen Systemen überschaubaren Anzahl von Grund- und Schmelzfarben wird das gesamte zahnmedizinisch relevante Farbspektrum abgedeckt. Folglich lässt sich jede Restauration selbst in kleinsten Nuancen zum gewünschten Ergebnis bringen.

Natürlicher Zahn als Maßstab

Die größtmögliche Ausrichtung am natürlichen Vorbild war das erklärte Ziel der Entwickler von Amaris. Dr. Reinhard Maletz, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung: „Das Konzept von Amaris orientiert sich an natürlicher Schichtung und Farbgebung, nicht an einem vorgegebenen Industriestandard. Amaris ermöglicht fließende Farbübergänge und eine harmonische Anpassung an die umgebende Zahnhartsubstanz. Mit Amaris gefertigte Restaurationen weisen ein naturangepasstes Verhältnis von Opazität und Transluzenz sowie eine hervorragende Lichtdynamik und Fluoreszenz auf. Damit sind sie von natürlichen Zähnen nicht zu unterscheiden.“

Exzellente physikalische Parameter

Amaris verfügt zugleich über exzellente physikalische Parameter. Das Material hat einen hohen Füllstoffgehalt (80 Gew.-%) und zeigt eine nur geringe Polymerisationsschrumpfung (2,0 Vol.-%). Mit seiner hohen Oberflächenhärte (99 MHV) und Druckhärte (375 MPa), seiner hohen Biegefestigkeit (120 MPa) und diametralen Zugfestigkeit (51 MPa) sowie seiner ausgeprägten Abrasionsresistenz (48 µm, 3-Medien-Abrasion) und geringen Wasserlöslichkeit (< 1 µg/mm3) sorgt Amaris für dauerhaft stabile Restaurationen. Primär für den Frontzahnbereich gedacht, eignet es sich dank seiner physikalischen Eigenschaften auch für den Seitenzahnbereich. Amaris weist ein breites Einsatzspektrum auf. Zu den Indikationen zählen ästhetische Frontzahnrestaurationen der Klassen III, IV und V, ästhetische Seitenzahnrestaurationen der Klassen I, II und V, die Rekonstruktion von traumatisch beschädigten Frontzähnen, direkte und indirekte Composite-Veneers, die Verblendung von verfärbten Frontzähnen, Form- und Farbkorrekturen zur Verbesserung der Ästhetik, die Reparatur hochästhetischer Keramik (z. B. Facettenreparaturen) sowie die Verblockung von Frontzähnen.

Optimale Handlingeigenschaften

Amaris zeichnet sich neben seinem innovativen Farbsystem auch durch weitere optimale Handlingeigenschaften aus. Das Material hat eine nicht-klebrige, geschmeidige Konsistenz und ist damit gut zu adaptieren und angenehm zu modellieren. Mit Amaris lassen sich auch sehr dünne Schichten applizieren und ausarbeiten, was etwa die Gestaltung feinster Inzisalkanten ermöglicht. Das Material ist bei einer Umgebungs- und OP-Lichtbeständigkeit von bis zu fünf Minuten ausreichend lange zu verarbeiten, die Aushärtungszeiten betragen indes, je nach Farbe und Schichtstärke, nur zwischen zehn und vierzig Sekunden. Amaris erlaubt mit seiner ausgeklügelten Materialzusammensetzung eine einfache Politur und verleiht der Restauration einen hohen, beständigen Glanz. Das Material ist universell verwendbar mit allen Dentinadhäsiven.

Handelsformen mit Einstiegsset

Amaris ist in verschiedenen Handelsformen erhältlich, so etwa in Sets und Refills mit Spritzen und Caps. Zum Kennenlernen dieses intelligenten Farbsystems bietet VOCO ein Einstiegsset an. Es enthält jeweils vier Caps in den Opakfarben O1, O2, O3, O4, O5 und in den Transluzentfarben Light (TL), Neutral (TN) und Dark (TD). Außerdem umfasst das Set zwei Spritzen mit den Individualfarben HT und HO sowie die Amaris-Farbskala. Amaris lässt sich zudem ideal kombinieren mit Amaris Gingiva, dem hochästhetischen Füllungsmaterial in Gingivafarben. Damit sind perfekte Resultate auch im Indikationsbereich der rot-weißen Ästhetik möglich.

Dentists and friends: Zahnärztlicher Einsatz in Bolivien
VOCO Dental Aid
Die deutsche Organisation Dentists and Friends ist seit vielen Jahren in Bolivie Bolivien zählt nach wie vor zu den ärmsten Ländern Südamerikas. Auf der Isla del Zahnarztbesuche sind für viele Familien kaum möglich. Fehlende Pflege und zucker Um dem entgegenzuwirken hörten die Kinder zuerst einiges über die richtige Zahnp … und durften das Gelernte dann gleich ausprobieren. Jedes Kind wurde mit den no Tierischer Besuch im Wartezimmer: Das Team von Dentists and Friends lernte nicht Erfolgreicher Einsatz in Bolivien: Das Team von Dentists and Friends um Koordina

Bolivien stellt für viele Touristen, die Südamerika kennen lernen und erleben möchten, ein attraktives Reiseziel dar. Der Binnenstaat im Herzen Südamerikas bietet eine reizvolle Natur und durch seine enormen Höhenunterschiede eine vielseitige Landschaft und ein abwechslungsreiches Klima. Jedoch erschweren viele Aspekte eine Reise nach Bolivien, dazu zählen u.a. die schlechte Infrastruktur sowie hohe Kriminalitätsraten in dem Land, das in vielen Teilen von Armut geprägt ist. Für die Menschen gibt es häufig nur eine äußerst bescheidene medizinische Versorgung.

Noch dramatischer ist es in den entlegenen Ecken des Landes wie z. B. auf La Isla del Sol, der Sonneninsel im Titicacasee, die zu den beliebtesten Destinationen im Land gehört. Auf der kaum vorstellbaren Höhe von bis zu 4.000 Metern leben etwa 3.000 Menschen. Trotz der vergleichsweise hohen Einwohnerzahl existierte dort bis 2013 keine zahnmedizinische und kaum medizinische Versorgung. Ein Besuch beim Zahnarzt ist für viele daher mit großen Schwierigkeiten verbunden, da die Reise zum Festland einen großen Zeitaufwand und hohe Kosten mit sich bringt.

 

Unterstützung durch „Dentists and friends“

Bei solchen Bedingungen ist die Unterstützung von internationalen Hilfsorganisationen wichtig, um wenigstens einige Einheimische mit grundlegenden Informationen zur Mundhygiene und Kariesvorbeugung auszurüsten und um zahnärztliche Behandlungen durchzuführen. Die deutsche Hilfsorganisation „Dentists and friends“ bietet weltweit bedürftigen Menschen in den unentwickelten Gebieten medizinische Hilfe an. Dies erfolgt in Zusammenarbeit sowohl mit den Organisationen und Regierungen vor Ort als auch mit Dental-Unternehmen wie VOCO, die die Einsatzteams mit Dentalmaterialien versorgen. Auch für das Hilfsprojekt auf der Isla del Sol hatte VOCO wieder Materialien bereitgestellt, um zu einem erfolgreichen Einsatz beizutragen.

 

Österreichischer Zahnarzt im Einsatz

Zum Einsatz-Team gehörte bei diesem Projekt u.a. der junge Zahnarzt Dr. Tobias Pichler aus Linz (Österreich). Er verbrachte zwei Monaten auf der Isla del Sol, wo er zusammen mit der Projekt-Koordinatorin Dr. Annette Schoof-Hosemann sowie weiteren Kolleginnen und Kollegen zahlreiche Erwachsene, aber auch viele Kinder behandelte.

Die niedrige Lebensqualität der bolivianischen Bevölkerung erschütterte den Zahnarzt: „Armut und Aussichtlosigkeit konnte man auf den Straßen und in den Gesichtern der Menschen sehen. Hagere Lebensumstände, fragliche Hygiene und dritte Welt-Komfort erwarteten uns. Die Bewohner, meist Hirten, beäugten uns meist etwas skeptisch, waren dennoch freundlich und manchmal auch interessiert an unserer „Idee von Mundgesundheit.“

Das erste Ziel des Projektes war die Aufklärung der Schüler auf der Isla del Sol über wichtige Aspekte der Zahnhygiene. Obwohl die Mitarbeiter der Hilfsorganisation die Schulen seit mehreren Jahren besuchten, gab es immer noch zahlreiche Kinder, die „offensichtlich zum ersten Mal so eine ,Bürste für die Zähne‘ erblickten und weder mit deren Handhabung noch den kreisenden Bewegungen vertraut waren“, so Dr. Pichler. Das Team übte gemeinsam mit den Kindern das Zähneputzen und nahm zahlreiche Fluoridierungen vor. Neben dem mangelnden Bewusstsein für Zahnpflege stellt die ungesunde Ernährung in den Schulen ein weiteres Problem dar. Es sei traurig anzusehen gewesen wie „die frisch geputzten, fluoridierten Zähne der Kinder mit Kakao und süßem Popcorn bedient wurden“, so Dr. Pichler.

Der zweite Einsatzort befand sich in „consultorio“, der Arztpraxis, die dank der Spenden sehr gut mit Material ausgestattet war. In vielen Fällen blieb leider die Extraktion die einzig mögliche Therapie. Allerdings konnten auch manche noch zu erhaltenden Zähne mit Füllungen versorgt werden.

 

Projektbilanz

Die zwei Zahnmedizin-Teams (Dr. Tobias Pichler, Dr. Annette Schoof-Hosemann und die Zahnmedizinstudentinnen Tanas Mastani und Diva Nang aus Bonn sowie Zahnärztin Carina Baumgart und die Studenten Lena Spangler und Leonard Heym) haben während ihres Aufenthaltes insgesamt fast 150 Patienten behandelt. Außerdem wurden mehr als 400 Kinder mit Zahnbürsten und Zahnpasten ausgestattet sowie deren Zähne fluoridiert. Das Mitwirken an dem Projekt hat ihnen wertvolle Erfahrungen und persönliche Begegnungen ermöglicht. Die Dankbarkeit der Patienten sowie die Neugier der Kinder hinterließen einen starken Eindruck auf das gesamte Team. Für Dr. Tobias Pichler steht bereits fest, dass dieses Projekt für ihn mit Sicherheit nicht das letzte gewesen ist, da „es noch unzählbar viele hilfsbedürftige Orte und Menschen auf der Erde gibt“.

 

Quelle: Dr. Tobias Pichler, Dr. Annette Schoof-Hosemann / Dentists and Friends

VOCO Dental Challenge 2018 – jetzt bewerben!
Veranstaltungen-News
Zum 16. Mal wird im September in Cuxhaven die begehrte VOCO Dental Challenge-Tro Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Chance, ihre Arbeit mit Die Preisträgerinnen des Vorjahres: Franziska Beck (Mitte), Sina Luisa Broscheit

Sie sind jung, ambitioniert – und haben den Mut, Ihre fachlichen Ansichten mit einem Fachpublikum zu teilen? Dann wartet in Cuxhaven eine echte Herausforderung auf Sie: Bei der VOCO Dental Challenge haben junge Zahnmediziner und Naturwissenschaftler die Chance, ihre Forschungsarbeiten einem exklusiven Auditorium zu präsentieren. In diesem Jahr findet der renommierte Wettbewerb am 21. September statt – wer die Challenge annehmen möchte, kann sich ab sofort bewerben.

Zum 16. Mal lädt der dentale Wettstreit den wissenschaftlichen Nachwuchs dazu ein, Erfahrungen in der Diskussion zu sammeln, die eigene Arbeit in den Fokus zu rücken und fast nebenbei wertvolle Kontakte zu knüpfen. Die Teilnehmer präsentieren ihre Forschungsergebnisse zu einem Thema mit dentalem Schwerpunkt in Form eines ca. 10-minütigen Kurzvortrags, der von drei unabhängigen Wissenschaftlern bewertet wird. Im Anschluss gibt es eine kurze Diskussionsrunde.

Die Preisträger erhalten attraktive Geldpreise  in Höhe von 6.000, 4.000 bzw. 2.000 Euro (die eine Hälfte ist jeweils für den Vortragenden und die andere Hälfte für die Arbeitsgruppe bestimmt). Hinzu kommt für jeden Preisträger ein zusätzlicher Publikationszuschuss von jeweils 2.000 Euro.

Teilnahmebedingungen für die VOCO Dental Challenge 2018

Teilnehmen können Studenten sowie Absolventen, die ihr Studium 2013 oder später beendet haben. Eine weitere Teilnahmevoraussetzung ist die Präsentation einer Studie, an der zumindest ein VOCO-Präparat beteiligt ist. Außerdem dürfen die Untersuchungsergebnisse vor dem 30.04.2018 noch nicht öffentlich präsentiert worden sein.

Die Anmeldung und Abgabe der einzureichenden Unterlagen (Abstract von ca. einer A4-Seite, Lebenslauf, ausgefülltes Anmeldeformular) hat spätestens bis zum 30.04.2018 (es gilt das Datum des Poststempels) zu erfolgen.

 

Anmeldung für Bewerber:

VOCO GmbH
Dr. Martin Danebrock
Anton-Flettner-Straße 1-3
27472 Cuxhaven
Tel.: (04721) 719 - 209
E-Mail: m.danebrock@voco.de

Von der Idee zum Produkt: Zahnarztpraxen lernen VOCO kennen
Veranstaltungen-News
Zum fünften Mal lud VOCO in diesem Jahr zum VOCOday ein. 2018 öffnen die Dentali

In jeder Praxis ist täglich eine Vielzahl von Produkten im Einsatz. Manche gehören längst selbstverständlich zur Tagesroutine. Aber was ist eigentlich deren Geschichte? Wie ist wohl die Idee für das bevorzugte Füllungsmaterial entstanden, wer hat die Rezeptur des Lieblingsfluoridlacks entwickelt? Einen Tag lang ganz nah dran an der Entstehung von Produkten waren jetzt über 50 Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie Praxis-MitarbeiterInnen, die den VOCOday in Cuxhaven besuchten.

Fünfmal jährlich öffnet VOCO seine Türen, um den Praxis-Teams einen persönlichen Blick ins Firmeninnere zu ermöglichen. Die Mitarbeiter der VOCO-Wissenskommunikation zeigten den Teilnehmern u.a. die Abteilung Forschung und Entwicklung, wo alle Produkte ihren Ursprung haben, und natürlich auch die Produktion, in der über 100 Präparate und Geräte hergestellt und konfektioniert werden. 

„Eine ganz neue Sicht auf die Produkte, die wir täglich nutzen“ habe der VOCOday geschaffen, lautete ein Fazit der Besucher. Das war aber nicht alles, was aus Cuxhaven „mitgenommen“ werden konnte. Nach der Besichtigung des Unternehmens wurde in zwei Fachvorträgen das Thema Lichthärtung beleuchtet. Einmal speziell auf die Interessen der Zahnärztinnen und Zahnärzte und einmal auf die der Praxis-MitarbeiterInnen zugeschnitten. Die Fortbildung inklusive CME-Punkten rundete den besonderen „Praxisausflug“ ab.

Auch im kommenden Jahr laden die Dentalisten wieder zum VOCOday ein. Die Termine und Anmeldebedingungen werden rechtzeitig an dieser Stelle bekannt gegeben.

Pfiffige Lösungen für komplexe Fragestellungen
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Die drei Preisträgerinnen der diesjährigen VOCO Dental Challenge – Franziska Bec Zum 15. Mal trafen sich junge Forscherinnen und Forscher in Cuxhaven zur VOCO De 1. Platz: Franziska Beck (Universität München). 2. Platz: Sina Luisa Broscheit (Universität Hallen-Wittenberg). 3. Platz: Viktoria Varga (Universität Jena).

Können Antioxidantien langfristig die Bonding-Haftkraft verbessern? Wie ist es um die hydrolytische Degradation von dentalen CAD/CAM-Materialien bestellt? Die Forschungsarbeiten, die die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der 15. VOCO Dental Challenge präsentierten, zeigten nicht nur eine große thematische Bandbreite.  Auch die Intensität, mit der sich die Teilnehmer komplexen Fragestellungen widmeten, beeindruckte die Jury des renommierten Forschungswettbewerbs.

 

Den kritischen Ohren der Jurymitglieder entging nichts. Und so fühlten Prof. Dr. Stefan Rüttermann (Universität Frankfurt), PD Dr. Christian Meller (Universität Tübingen) sowie Prof. Dr. Dr. Andree Piwowarczyk (Universität Witten/Herdecke) den sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor einem großen Fachpublikum mit hartnäckigen Fragen zu deren Vortragsthemen auf den Zahn. Eine echte Herausforderung, bei der fachliche Sicherheit und ein souveräner Umgang mit Kritik gefragt waren. Die Teilnehmer nahmen sie gerne an: „Das ist eine gute Vorbereitung für die Zukunft, zum Beispiel mit Blick auf die Promotionsverteidigung“, hieß es aus dem Teilnehmerfeld.

 

Kontakte knüpfen

 

Aber nicht nur das Liebäugeln mit einer Laufbahn in der Forschung hatte die jungen Zahnmediziner und Naturwissenschaftler zur Teilnahme motiviert. Schon lange gilt die VOCO Dental Challenge als Plattform, bei der wichtige Erfahrungen gesammelt und auch wichtige Kontakte geknüpft werden können. „Hier treffen sich aufstrebende, sehr talentierte Nachwuchskräfte von Universitäten aus ganz Deutschland. Das ist natürlich für jeden eine tolle Gelegenheit für einen Austausch über alles, was junge Wissenschaftler bewegt“, sagt Dr. Martin Danebrock, der mit seinem Team vom Wissenschaftlichen Service die Veranstaltung bereits zum 15. Mal organisiert hat.

 

Nachwuchs stärken

 

Nah dran zu sein an den zukünftigen Zahnärztinnen und Zahnärzten sowie Materialwissenschaftlern ist auch dem VOCO-Geschäftsführer Olaf Sauerbier ein besonderes Anliegen.  „Uns ist wichtig zu wissen, wie sie die Entwicklungen in der Zahnmedizin sehen, und auch, was ihre Ansprüche an uns als forschendes Dental-Unternehmen sind.“ Darüber hinaus verstehe er es als Pflichtaufgabe, mit der VOCO Dental Challenge die Aufmerksamkeit der Dental-Branche auf den Nachwuchs zu lenken: „Sie hinterfragen Dinge und gehen mit großer Leidenschaft und Kompetenz an Ihre Arbeit heran – das ist genau der Geist, der gebraucht wird.“

 

Preisträgerinnen 2017

 

Tatsächlich zeigten sich sowohl Jury als auch Fachpublikum von dem fachlichen Können der Teilnehmer beeindruckt. „Das waren durchweg starke Leistungen“, beglückwünschte Dr. Martin Danebrock die Teilnehmer. Durchsetzen konnte sich in diesem Jahr Franziska Beck (Universität München) mit dem Thema „Antioxdants: can they improve long-term bond strength?”. Den zweiten Platz belegte Sina Luisa Broscheit (Universität Halle-Wittenberg) mit dem Thema „Der Einfluss einer tumortherapeutischen Bestrahlung auf die Dentinhaftung von Universaladhäsiven“. Platz drei ging an Viktoria Varga (Universität Jena) mit dem Thema „Evaluation eines neuen experimentellen selbstkonditionierenden Primers auf die Bondingqualität orthodontischer Attachments“.  

 

Die Preisträgerinnen und ihr unterstützendes Team erhalten Preisgelder in Höhe von 6.000, 4.000 bzw. 2.000 Euro. Zudem gibt es Publikationszuschüsse von jeweils 2.000 Euro zur Unterstützung ihrer weiteren Arbeit.

 

 

Die weiteren Finalisten und ihre Themen:

 

Darja Karol (Universität Marburg): „Entwicklung eines Messverfahrens für die Beobachtung von poymerisationsbedingten Scherspannungen“

 

Thomas Martin Strasser (Universität Regensburg): „Effects of surface on CAD/CAM materials“

 

Timo-Sebastian Syväri (Medizinische Hochschule Hannover): „Experimentelle in-vitro Untersuchung zum Einfluss von Plasmaaktivierung auf die Verbundfestigkeit von Zirkonimedioxidkeramik-Komposit Verbindungen“

 

Anja Stenger (Universität Erlangen-Nürnberg): „Hydrolytische Degradation von dentalen CAD/CAM Kompositen“

Dem Hersteller auf den Zahn gefühlt: vierter VOCOday 2017
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Der vierte VOCOday 2017 hielt viele spannende Einblicke für die ganze Praxis ber

Im Praxisalltag bleibt meistens kaum Zeit, sich mit der Herkunft eines Produktes näher zu beschäftigen. Aber welche Entstehungsgeschichte hat eigentlich das Adhäsiv, mit dem täglich „geklebt“ wird? Wie wurde das Composite entwickelt, mit dem täglich zahlreiche Kavitäten gefüllt werden? Antworten aus erster Hand gab es jetzt für mehr als 50 Zahnärztinnen, Zahnärzte und Praxis-MitarbeiterInnen beim VOCOday. Zum vierten Mal in diesem Jahr hatte VOCO seine Türen geöffnet, um den Gästen einen Blick ins Firmeninnere zu ermöglichen.

Nach der Vorstellung des Unternehmens wurden verschiedene Bereiche besichtigt. Die Mitarbeiter der VOCO-Wissenskommunikation zeigten den Teilnehmern u.a. die Abteilung Forschung und Entwicklung, wo alle Produkte ihren Ursprung haben, und natürlich auch die Produktion, in der über 100 Präparate und Geräte hergestellt und konfektioniert werden.  

Im Anschluss stand Fachliches im Fokus: In zwei spannenden Vorträgen wurde das Dauerbrenner-Thema „Lichthärtung“ beleuchtet – jeweils speziell auf die Interessen der Zahnärztinnen und Zahnärzte bzw. des Fachpersonals zugeschnitten. Ein lebhafter Austausch zu Erfahrungen aus dem Praxisalltag rundete den „Teamausflug der besonderen Art“ ab.

Theorie, Praxis und Firmenluft: dritter VOCOday 2017
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Firmenluft schnuppern und Fachwissen vertiefen: Beim dritten VOCOday 2017 waren

Das Konzept des VOCOdays kommt an: In der Firmenzentrale in Cuxhaven bietet VOCO den Zahnärztinnen, Zahnärzten und Praxis-MitarbeiterInnen nicht nur Einblicke in das Unternehmensleben, sondern vermittelt auch praxisgerechtes Fachwissen und macht aktuelle Themen greifbar und erlebbar.

Zum dritten Mal hat VOCO nun in diesem Jahr seine Unternehmenstüren geöffnet. Über 60 Teilnehmer aus ganz Deutschland nutzten die Gelegenheit, Arbeitsabläufe in den unterschiedlichen Bereichen, vor allem Forschung und Entwicklung, auf einer spannenden Tour kennenzulernen und sich einen eigenen Eindruck von VOCO zu machen.

Im Anschluss bot das VOCOday-Programm eine anspruchsvolle wissenschaftliche Ausrichtung mit einem spannenden Vortrag zum Dauerbrenner-Thema Lichthärtung für Zahnärztinnen und Zahnärzte. Ein weiterer Vortrag beleuchtete das Thema ebenso für das Praxispersonal. Weitere Höhepunkte der Veranstaltung waren natürlich ein Hands-on-Kurs und die Möglichkeit zum intensiven Austausch mit Kolleginnen und Kollegen.

VOCO empfängt Besuch aus dem Reich der Mitte
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Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie Depotmitarbeiter/innen vom Festland Chinas und

Zwölf Flugstunden und sechs Stunden Zeitunterschied nahmen 26 Zahnärzte und Zahnärztinnen sowie Depotmitarbeiter/innen vom Festland Chinas und Taiwan auf sich, um den VOCO-Firmenhauptsitz in Cuxhaven zu besuchen.

„Viele von ihnen waren zum ersten Mal in Deutschland“, weiß Area-Manager Dr. Chuanhao Luo. Gemeinsam mit Qingyuan Shi hatte er die weit angereisten Gäste betreut.

Neben einem Firmenrundgang, bei dem die Besuchergruppe unter anderem einen Einblick in die Produktionsabläufe bekam, erhielt sie wissenswerte Informationen zu den Composite- und Bonding-Produkten von VOCO. Insbesondere Admira Fusion und Futurabond U standen hier im Fokus. Der späte Nachmittag des Schulungstages stand dann im Zeichen des Ausprobierens. In einem Hands-on-Kurs erprobten die Kursteilnehmer das praktische Handling des GrandioSO Inlay Systems und des Füllungsmaterials Admira Fusion aus.

„Die Stimmung untereinander war sehr gut. Genauso wie die aktive Beteiligung an der Schulung“, resümiert Dr. Chuanhao Luo. Das lag unter anderem auch daran, dass er die jeweiligen Vortragsabschnitte immer wieder auf Chinesisch zusammenfasste, so für eine optimale Verständigung sorgte und keine Fragen offen blieben.

Mit vielen typisch deutschen Eindrücken und jeder Menge Fotos von der Nordsee ging es für die Gäste zurück in ihre Heimat. Einige von ihnen nutzten die Gelegenheit und verlängerten ihren Europaaufenthalt, um weitere Länder zu bereisen.

Zusammenspiel von Theorie und Praxis: erster VOCOday 2017
Veranstaltungen-News
Den ersten VOCOday des Jahres erlebten zahlreiche Zahnärztinnen und Zahnärzte so

Die VOCOdays bieten den Zahnärztinnen und Zahnärzten Einblicke in das Unternehmensleben, vermitteln praxisgerechtes Fachwissen und machen aktuelle Themen greifbar und erlebbar. Die starke Nachfrage und hohen Teilnehmerzahlen zeigen, dass sich das Konzept bestens bewährt hat.

 

Jetzt erneut öffnete VOCO seine Unternehmenstüren für zahlreiche Teilnehmer am ersten VOCOday 2017. Wieder einmal ergriffen Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie Praxis-MitarbeiterInnen aus ganz Deutschland die Gelegenheit, Arbeitsabläufe in unterschiedlichen Bereichen, vor allem Forschung und Entwicklung, auf einer spannenden Tour kennenzulernen und sich einen eigenen Eindruck von VOCO zu verschaffen.

 

Im Anschluss an den Rundgang bot das VOCOday-Programm eine anspruchsvolle wissenschaftliche Ausrichtung mit einem spannenden Vortrag zum Dauerbrenner-Thema Lichthärtung für Zahnärztinnen und Zahnärzte. Ein weiterer Vortrag beleuchtete das Thema ebenso für das Praxispersonal. Weitere Höhepunkte der Veranstaltung waren natürlich ein Hands-on-Kurs und die Möglichkeit zum intensiven Austausch mit Kolleginnen und

Kollegen.

Ebendiese Kombination aus dem Blick hinter die Kulissen in lockerer Atmosphäre und der anspruchsvollen Fortbildung sowie das Zusammenspiel von Theorie und Praxis machten auch diesen VOCOday für die Teilnehmer zu einem wertvollen „Praxisausflug der besonderen Art“.

VOCO als „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ geehrt
Firmen-News
Ausbildungsbetrieb des Jahres: Für die VOCO GmbH nahmen Personalleiterin Britta

Jedes Jahr bildet VOCO junge Menschen in den unterschiedlichsten Bereichen aus – mit großem Erfolg. Als „herausragend“ würdigt die Industrie- und Handelskammer (IHK) im Elbe-Weser-Raum die Leistungen des Cuxhavener Dental-Unternehmens in der Ausbildung und zeichnete VOCO jetzt als „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ im IHK-Bezirk aus. Ob Industriekauffrau/-mann, Chemielaborant/-in, Fachlagerist/-in, Produktionsfachkraft Chemie oder duales Studium mit Fachrichtung BWL: Mit der Ausbildung bei VOCO wird ein breites und stabiles Fundament für die berufliche Zukunft gelegt und jedem Azubi eine Perspektive in einem beständig wachsenden, internationalen Unternehmen geschaffen.

 

„Der Bereich Ausbildung ist von enormer Bedeutung für uns und wird entsprechend mit größter Sorgfalt und großem Engagement betreut“, so VOCO-Gesellschafterin Ines Plaumann-Sauerbier, die gemeinsam mit VOCO-Geschäftsführer Olaf Sauerbier und Personalleiterin Britta Nell die Auszeichnung auf dem Neujahrsempfang der IHK in Stade vor über 800 Gästen aus Politik und Wirtschaft entgegennahm.

 

Das besondere Engagement für den Bereich Ausbildung spiegelt sich sowohl in den erfolgreichen Abschlüssen der Auszubildenden, die immer wieder zu den Besten ihres Jahrgangs zählen, als auch in den zahlreichen Übernahmen wider. Ines Plaumann-Sauerbier: „Wir bilden stark für unseren eigenen Bedarf aus und freuen uns, jungen und ambitionierten Menschen spannende Aufgaben in unserem international agierenden Unternehmen und dazu langfristige Perspektiven bieten zu können.“

 

Die Auszeichnung der IHK bestärkt sie, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. „Wir sind stolz auf diese Bestätigung unserer Arbeit und werden uns weiterhin mit voller Kraft und Herzblut dafür einsetzen, dass unsere Qualitäts-Ausbildung und ein modernes, weltoffenes Arbeitsumfeld junge Fachkräfte für die vielfältigen Aufgaben in unserem Unternehmen begeistern.“

Lunch & Learn mit VOCO: Die fundierte Fortbildung für zwischendurch
Veranstaltungen-News
Lernen in den eigenen Praxisräumen und in entspannter Atmosphäre – das bieten di

Eine Fortbildung „auf die Schnelle“, aber fundiert und effektiv. Gibt es das? Ohne komplizierte Terminabstimmung, ohne An- und Abreisestress? Das geht tatsächlich: Das „Lunch & Learn“-Konzept von VOCO ermöglicht es allen Teilnehmern, sich bequem in den eigenen Praxisräumen weiterzubilden.

 

Zu drei verschiedenen Themenkomplexen bieten wir einen Workshop an, bei dem Sie nicht nur direkt bei sich in der Praxis alle Fragen zu Produktanwendungen stellen können, sondern auch Uhrzeit und Tag selbst bestimmen. Sie brauchen lediglich Ihren Wunschtermin mit unserem Kundenservice oder Ihrem VOCO-Dentalfachberater abzusprechen. Um alles weitere kümmern wir uns. Neben zahlreichen Produkten zum Ausprobieren bringen wir auch einen Snack Ihrer Wahl mit.

 

Zu folgenden Fokusthemen bieten wir Ihnen Lunch & Learn-Workshops an:

  • Prophylaxe – „Wellness für die Zähne“
    Fragen & Antworten
    Praxistipps
    „Hands-on“ zum Ausprobieren und Anfassen
  • „Herstellung von provisorischen Kronen und Brücken“
    Praxistipps und -tricks
    „Hands-on“ zum Ausprobieren und Anfassen
    Fragen & Antworten
    Workshop-Ziel: eigenständige Herstellung eines Provisoriums
  • „Erfolgreiches Abformen – leicht gemacht“
    Do’s und Don’ts bei der Abformnahme
    Welche Eigenschaften sind bei welchem Arbeitsschritt wichtig?
    Hands-on – einfach mal ausprobieren
    Fragen & Antworten

 

Sie möchten mehr zu den Workshop-Inhalten erfahren? Dann ist unser Kundernservice gerne für Sie da:
Freecall: 00 800 44 444 555
Fax: +49 (0) 4721-719-2931
service@voco.de

 

Oder sprechen Sie direkt Ihren VOCO-Dentalfachberater an. Wir freuen uns auf den Workshop mit Ihnen!

V-Print model beige und V-Print SG – Zwei neue Druckmaterialien
Produkt-News
V-Print model beige_V-Print SG

Das Druckmaterial V-Print model beige ist ein lichthärtender Kunststoff auf (Meth)acrylatbasis und zur additiven Fertigung präziser Bauteile des gesamten Modellspektrums in der Zahntechnik geeignet. Das Material ermöglicht eine optimale Sichtbarkeit der Präparationsgrenzen und verhindert ein Durchschimmern bei der Farbgebung von Restaurationen - speziell bei Stümpfen.

V-Print model beige überzeugt mit einer glatten und kratzfesten Oberfläche. Das Material eignet sich für DLP-Drucker mit einem UV-LED Spektrum von 385 nm.

 

Das 3D-Druckmaterial V-Print SG ist ein Medizinprodukt der Klasse IIa, das für die additive Fertigung von Bohrschablonen entwickelt wurde. Durch die hohe Präzision kann die Implantierung genauer und planbarer durchgeführt werden. Für einen optimalen klinischen Einsatz kann V-Print SG für maximal 5 Minuten bei 134 Grad Celsius dampfsterilisiert werden, ohne dass die Passgenauigkeit beeinträchtigt wird.

V-Print SG ist biokompatibel, geschmacksneutral und überzeugt in der Anwendung mit einer hohen Biegefestigkeit. Der hochwertige Kunststoff auf (Meth)acrylatbasis eignet sich für DLP-Drucker mit einem UV-LED Spektrum von 385 nm.

Meron Plus QM – Neu in der Paste-Paste Variante
Produkt-News
Meron Plus QM

Mit Meron Plus QM bietet VOCO einen kunststoffverstärkten Glasionomer Befestigungszement als Paste-Paste Variante in der praktischen QuickMix Spritze an – selbstverständlich mit allen Vorteile der bewährten Meron Plus Produkte – von der Selbstadhäsion über die geringe Filmdicke bis hin zur kontinuierlichen Fluoridabgabe. Hohe Haftwerte, die über denen eines konventionellen Glasionomer Befestigungszements liegen, sorgen für einen sicheren und zuverlässigen Halt, auch bei ungünstigen Bedingungen wie beispiels-weise kurze Stümpfe. Die Verarbeitungszeit von 2 Minuten (ab Mischbeginn) lässt ausreichend Zeit sowohl bei der Befestigung von Einzelrestaurationen als auch Brücken. Dabei verfügen die Produkte der Meron Plus Familie über ein sehr gutes Anfließverhalten ohne unerwünschtes Wegfließen sowie eine hohe Feuchtigkeitstoleranz.

 

Meron Plus QM härtet selbstständig aus. Mit Erreichen der Gelphase können die Überschüsse einfach und sauber entfernt werden. Zudem kann der Zeitpunkt zur Überschussentfernung durch Lichtpolymerisation individuell gesteuert werden. Einfach die Überschüsse für 5-10 s lichthärten und direkt entfernen.

Grandio disc – Nano-Hybrid-Composite in Ronden
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Grandio disc

VOCO steht insbesondere im Bereich der Composite-Materialien für exzellente Produktqualität. Deshalb wird das CAD/CAM Portfolio nach den Grandio blocs um die Grandio disc erweitert. Aus den Nano-Hybrid Composite-Discs können Inlays, Onlays, Veneers oder Kronen zur definitiven Versorgung erstellt werden. Das Besondere sind die herausragenden physikalischen Parameter von Grandio disc. So bietet das Material Zahnähnlichkeit in Perfektion.

 

Ein weiterer Vorteil ist die feine Fräsbarkeit der Composite-Disc, die wiederum für eine noch bessere Passgenauigkeit sorgt. Zudem entfällt bei Compositen der zeitintensive Brennvorgang, sie sind mit Schleifgeräten schneller zu bearbeiten und bestens polierbar.

 

Grandio disc ist in zwei Transluzenzstufen erhältlich: LT (low-translucent) besonders geeignet für Restaurationen im Frontzahnbereich und HT (high-translucent), geeignet für Restaurationen im Seitenzahnbereich.

Ionolux startet mit Produkt Award ins Jahr 2018
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Quelle: www.dentaladvisor.com

Das US-Testinstitut „The Dental Advisor“ hat zu Beginn des Jahres in verschiedenen Kategorien seine Produkt Awards verliehen.

 

In der Gruppe der direkten Restauration wurde VOCO‘s Ionolux als Gewinner der Glasionomerzemente ausgezeichnet. Denn Ionolux besticht nicht nur mit seinen Vorteilen eines Glasionomer-Materials, sondern auch durch die eines Composites. Es zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass der Abbindezeitpunkt durch Lichthärtung bestimmt werden kann.

 

Die Test-Zahnärzte, die vom US-Testnstitut beauftragt wurden, waren sich einig: Ionolux sei eine große Verbesserung gegenüber herkömmlicher Glasionomerzemente, es sei einfach im Gebrauch, habe ein gutes Handling und es klebe nicht am Instrument. „Mir gefällt, dass es bei Ionolux nur einen Arbeitsschritt gibt. Es ist weder ein vorheriges Bonding notwendig, noch muss anschließend ein Lack aufgetragen werden. Zudem gibt es Fluoride ab und ist röntgensichtbar.“ Viele Gründe, warum Ionolux sich den Produkt Award zu Recht verdient hat.

Ionolux von „The Dental Advisor“ ausgezeichnet
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Quelle: www.dentaladvisor.com Ionolux

Regelmäßig integrieren vom US-Testinstitut „The Dental Advisor“ beauftragte Zahnärzte Produkte in ihre tägliche Arbeitsroutine. Nach ihren objektiven und fachmännischen Urteilen werden die getesteten Produkte von unterschiedlichen Herstellern bewertet und im besten Fall ausgezeichnet. So wie jetzt VOCO’s Ionolux.

 

Die Test-Zahnärzte meinen: „Es ist einfach anzuwenden und zu applizieren. Die Handhabung ist gut und das Material bleibt nicht an den Instrumenten kleben." Ein weiterer Vorteil sei, dass kein Bonding oder zusätzlicher Lack benötigt wird. „Dieses lichthärtende Glasionomer-Füllungsmaterial ist eine große Verbesserung gegenüber herkömmlichen Glasionomerzementen." Besonders in der Kinderzahnheilkunde seien diese Produktvorteile hilfreich, denn hier ist es schwierig, ein trockenes Arbeitsfeld aufrechtzuerhalten. Die Test-Zahnärzte vergeben deshalb fünf von fünf Sternen an VOCO’s Ionolux.

 

 

Ionolux vereint Glasionomer-Material und Composite. Das Besondere daran ist nicht nur, dass Flourid freigesetzt wird und kein Bonden mehr nötig ist, sondern dass durch die Lichthärtung der Abbindezeitpunkt bestimmt werden kann.

Clip Flow: Ausgezeichnet in der Kategorie „Temporäre Restauration"
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Quelle: www.dentaladvisor.com Clip Flow

VOCO’s Clip Flow ist ein fließfähiges, lichthärtendes Material für alle Arten von temporären Füllungen, Verschlüssen und Versorgungen einschließlich der Onlay-/Inlay-Technik. Zudem eignet es sich als Unterfütterungsmaterial bei provisorischen Kronen und Brücken, zum Ausblocken vor einer Abdrucknahme und als reversibler Verschluss von Implantatschraubenöffnungen. Diese vielseitige Einsetzbarkeit macht Clip Flow zu den besten seines Fachs und hat dafür den „Editors‘ Choice“-Award erhalten. Der Award wird nach einer Auswertung von beauftragten Test-Zahnärzten durch das US-Testinstitut „The Dental Advisor“ verliehen.

 

Zu Clip Flows einzigartigen Merkmalen hoben die Tester besonders das einfache Dosieren, die gute Fließfähig- und Adaptierbarkeit sowie die Abbindedauer hervor.

 

Außerdem floss in die sehr gute Bewertung mit ein, dass sich Überschüsse und die temporäre Restauration sehr leicht entfernen lassen. Für all diese Pluspunkte gab es insgesamt viereinhalb von fünf Sternen.

Provicol QM Plus mit Höchstwertung ausgezeichnet
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Quelle: www.dentaladvisor.com Provicol QM Plus

Wer einen eugenolfreien, temporären Befestigungszement benötigt, ist mit Provicol QM Plus sehr gut beraten. Zu diesem Entschluss sind jedenfalls die Zahnärzte gekommen, die für das unabhängige US-Testinstitut „The Dental Advisor“ den Befestigungszement  getestet haben. Ihr einstimmiges Urteil: Das Material ist einfach in der Handhabung, gut zu dosieren und überzeugt mit seinem besonders starken Halt. Provicol QM Plus hat unter anderem in den Bewertungskategorien Dosierung, Viskosität, Retention und Randdichte das Urteil „sehr gut“ erhalten.

„Das Material hat eine tolle Konsistenz und bleibt dort, wo man es appliziert hat.“ Als „einzigartig“ hebt „The Dental Advisor“ außerdem die einfache Entfernung der Zementreste hervor.

 Mit fünf von fünf Punkten erreicht Provicol QM Plus die maximal zu erreichende Punktzahl und erhält in der Kategorie „temporärer Befestigungszement“ den „Editors‘ Choice“-Award.

Admira Fusion Flow: Testurteil „sehr gut“ in acht von acht Kategorien
Produkt-News
"The Dental Advisor" zeichnet Admira Fusion Flow mit "Editors' Choice"-Award aus

Nachdem bereits Admira Fusion und Admira Fusion x-tra mit dem „Editors‘ Choice“- Award ausgezeichnet wurden, wurde nun auch Admira Fusion Flow ausgezeichnet.

Das weltweit erste rein keramisch basierte Füllungsmaterial  Admira Fusion hat mit seiner fließfähigen Variante Admira Fusion Flow in acht von acht getesteten Kategorien das Urteil „sehr gut“ erhalten und wurde mit dem „Editors‘ Choice“-Award ausgezeichnet – verliehen unabhängigen vom US-Testinstitut „The Dental Advisor“.

Die vom Institut befragten Zahnärzte attestierten dem fließfähigen, lichthärtenden Nano-Hybrid-ORMOCER® Füllungsmaterial eine einfache Handhabung sowie eine sehr gute Dosier-, Applizier- und Modellierbarkeit. Zudem lässt sich Admira Fusion flow exzellent polieren und passt sich farblich optimal an. Deshalb gab es in der Kategorie „Fließfähiges Composite-Material“, mit fünf von fünf Punkten, die höchste Punktzahl und den „Editors‘ Choise“-Award.

Erneute Auszeichnung in den USA
Produkt-News
„The Dental Advisor“ zeichnet Admira® Fusion mit dem Produkt-Award aus. Quelle:

„Admira Fusion lässt sich einfach applizieren und modellieren.“ „Dank der festen Konsistenz, lässt sich Admira Fusion gut verarbeiten.“ „Admira Fusion ist in seiner Zusammensetzung einzigartig. Es ist toll im Handling und einfach zu polieren.“ Ein durchweg positives Resümee, das US-Zahnärzte nach ihrem Test von Admira Fusion zogen.

Das unabhängige Institut „The Dental Advisor“ hatte den Test in Auftrag gegeben und zeichnete Admira Fusion, das weltweit erste rein keramisch basierte Füllungsmaterial von VOCO, wiederholt aus. 2016 erhielten Admira Fusion mit viereinhalb und Admira Fusion x-tra mit fünf von fünf Wertungspunkten bereits den „Editors‘ Choice-Award“. 2017 wurde Admira Fusion mit dem „Top Award“ zum Gewinner in der Kategorie „Innovative Restaurative Material“ ausgezeichnet. Damit erzielt Admira Fusion nach etwa 700 klinischen Anwendungen durch US-Zahnärzte eine herausragende Bewertung.

Admira Fusion ist ein lichthärtendes Nano-Hybrid-ORMOCER® Füllungsmaterial, welches über einen Füllstoffgehalt von 84 Gew.-% verfügt, wobei Siliziumoxid sowohl für die Füllstoffe als auch die Harzmatrix die chemische Basis bildet. Diese einzigartige „Pure Silicate Technology“ bringt gleich mehrere Vorteile mit sich: So weist Admira Fusion eine sehr niedrige Polymerisationsschrumpfung von 1,25 Vol.-% und einen extrem niedrigen Schrumpfungsstress auf. Admira Fusion ist durch die eingesetzten ORMOCER®e hoch biokompatibel, da keine klassischen Monomere enthalten sind.

Das Material eignet sich für Füllungen von Kavitäten der Klassen I bis V, die Rekonstruktion von traumatisch beschädigten Frontzähnen, Verblendung von verfärbten Frontzähnen, Verblockung und Schienung von gelockerten Zähnen, die erweiterte Fissurenversiegelung, die Restauration von Milchzähnen und den Stumpfaufbau.

Die von “The Dental Advisor” befragten Zahnärzte attestieren Admira Fusion hinsichtlich Einfachheit der Dosierung und Applikation, Modellierbarkeit sowie Einfachheit und Qualität der Politur durchweg sehr gute Eigenschaften. Neben den Materialeigenschaften wird auch das einfache Handling ausdrücklich gelobt.

10 Jahre Amaris – 10 Jahre perfekte Zahnästhetik
Produkt-News
Amaris, das hochästhetische Composite von VOCO, hatte auf der IDS 2007 Premiere. Ausgangssituation: Inzisalfrakturen an den Zähnen 11 und 21 Mit Amaris gefertigte Frontzahnrestaurationen. Wer schöne Zähne hat, hat gut lachen. Perfekte Zahnästhetik mit Amaris (klinisch

Das Bewusstsein für gesunde wie schöne Zähne wächst. Zahnästhetik ist heute für viele ein wichtiger Aspekt der Lebensqualität. Immer mehr Patienten wünschen daher nicht-sichtbare, natürlich anmutende High-End-Versorgungen, vor allem im Frontzahnbereich. Damit steigt auch die Nachfrage nach leistungsstarken Restaurationsmaterialien. Diese sollen nicht nur mit ihren physikalischen Eigenschaften, sondern gerade auch im Handling überzeugen. Amaris, von VOCO 2007 auf der IDS präsentiert, ist ein speziell für hochästhetische Versorgungen entwickeltes Composite mit innovativem Farbsystem. Dieses ermöglicht jedem Anwender ein besonders einfaches und komfortables Farbmanagement, das mit wenigen Farben auskommt. Insbesondere hierfür ist Amaris mehrfach ausgezeichnet worden, etwa vom renommierten US-Testinstitut „The Dental Advisor“.

11 statt 32 Farben

Dentin und Schmelz definieren gemeinsam das optische Erscheinungsbild eines Zahnes. Das Farbsystem von Amaris folgt genau diesem natürlichen Prinzip. Verschiedenste Formen, Farben und Oberflächen lassen sich im Zweischichtverfahren mit jeweils nur einer opaken Grundfarbe (Opaque) und einer transluzenten Schmelzfarbe (Translucent) zügig modellieren. Im Gegensatz zu anderen Systemen mit über 20 oder sogar 30 Farben umfasst das Amaris-Farbsystem lediglich 11 Farben: sechs Grundfarben (O1, O2, O3, O4, O5, O Bleach), drei Schmelzfarben (Neutral, TN; Light, TL; Dark, TD) und zwei Individualfarben (Amaris Flow High Translucent, HT; Amaris Flow High Opaque, HO). Grund- und Schmelzfarben können vielfältig miteinander kombiniert werden und erlauben damit eine hohe Flexibilität bei der Farbzusammenstellung. Mit den optional einzusetzenden Individualfarben Amaris Flow HT (High Translucent) und Amaris Flow HO (High Opaque) lassen sich zudem weitere individuelle Strukturen und spezielle Akzentuierungen realisieren. So eignet sich HT optimal zur Gestaltung von hochtransluzenten Inzisalkanten und HO zum Abdecken verfärbter Bereiche.

Einfaches Farbmanagement

In der Anwendung wird zunächst der Kern aus einer opaken Grundfarbe aufgebaut. Anschließend wird eine abdeckende Schicht transluzente Schmelzfarbe appliziert, wobei dies bei optimalem Farbeindruck Amaris Translucent Neutral (TN) ist. Erscheint der Farbeindruck zu hell, wird in der Deckschicht mit Amaris Translucent Dark (TD) abgedunkelt. Ist der Farbeindruck zu dunkel, wird mit Amaris Translucent Light (TL) aufgehellt. Die definitive Zahnfarbe lässt sich hier also während des Schichtens entwickeln, wobei Optimierungen auch während der Restauration möglich sind. Zuvor applizierte Schichten müssen hierfür nicht entfernt werden. Durch die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten der im Vergleich zu anderen Systemen überschaubaren Anzahl von Grund- und Schmelzfarben wird das gesamte zahnmedizinisch relevante Farbspektrum abgedeckt. Folglich lässt sich jede Restauration selbst in kleinsten Nuancen zum gewünschten Ergebnis bringen.

Natürlicher Zahn als Maßstab

Die größtmögliche Ausrichtung am natürlichen Vorbild war das erklärte Ziel der Entwickler von Amaris. Dr. Reinhard Maletz, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung: „Das Konzept von Amaris orientiert sich an natürlicher Schichtung und Farbgebung, nicht an einem vorgegebenen Industriestandard. Amaris ermöglicht fließende Farbübergänge und eine harmonische Anpassung an die umgebende Zahnhartsubstanz. Mit Amaris gefertigte Restaurationen weisen ein naturangepasstes Verhältnis von Opazität und Transluzenz sowie eine hervorragende Lichtdynamik und Fluoreszenz auf. Damit sind sie von natürlichen Zähnen nicht zu unterscheiden.“

Exzellente physikalische Parameter

Amaris verfügt zugleich über exzellente physikalische Parameter. Das Material hat einen hohen Füllstoffgehalt (80 Gew.-%) und zeigt eine nur geringe Polymerisationsschrumpfung (2,0 Vol.-%). Mit seiner hohen Oberflächenhärte (99 MHV) und Druckhärte (375 MPa), seiner hohen Biegefestigkeit (120 MPa) und diametralen Zugfestigkeit (51 MPa) sowie seiner ausgeprägten Abrasionsresistenz (48 µm, 3-Medien-Abrasion) und geringen Wasserlöslichkeit (< 1 µg/mm3) sorgt Amaris für dauerhaft stabile Restaurationen. Primär für den Frontzahnbereich gedacht, eignet es sich dank seiner physikalischen Eigenschaften auch für den Seitenzahnbereich. Amaris weist ein breites Einsatzspektrum auf. Zu den Indikationen zählen ästhetische Frontzahnrestaurationen der Klassen III, IV und V, ästhetische Seitenzahnrestaurationen der Klassen I, II und V, die Rekonstruktion von traumatisch beschädigten Frontzähnen, direkte und indirekte Composite-Veneers, die Verblendung von verfärbten Frontzähnen, Form- und Farbkorrekturen zur Verbesserung der Ästhetik, die Reparatur hochästhetischer Keramik (z. B. Facettenreparaturen) sowie die Verblockung von Frontzähnen.

Optimale Handlingeigenschaften

Amaris zeichnet sich neben seinem innovativen Farbsystem auch durch weitere optimale Handlingeigenschaften aus. Das Material hat eine nicht-klebrige, geschmeidige Konsistenz und ist damit gut zu adaptieren und angenehm zu modellieren. Mit Amaris lassen sich auch sehr dünne Schichten applizieren und ausarbeiten, was etwa die Gestaltung feinster Inzisalkanten ermöglicht. Das Material ist bei einer Umgebungs- und OP-Lichtbeständigkeit von bis zu fünf Minuten ausreichend lange zu verarbeiten, die Aushärtungszeiten betragen indes, je nach Farbe und Schichtstärke, nur zwischen zehn und vierzig Sekunden. Amaris erlaubt mit seiner ausgeklügelten Materialzusammensetzung eine einfache Politur und verleiht der Restauration einen hohen, beständigen Glanz. Das Material ist universell verwendbar mit allen Dentinadhäsiven.

Handelsformen mit Einstiegsset

Amaris ist in verschiedenen Handelsformen erhältlich, so etwa in Sets und Refills mit Spritzen und Caps. Zum Kennenlernen dieses intelligenten Farbsystems bietet VOCO ein Einstiegsset an. Es enthält jeweils vier Caps in den Opakfarben O1, O2, O3, O4, O5 und in den Transluzentfarben Light (TL), Neutral (TN) und Dark (TD). Außerdem umfasst das Set zwei Spritzen mit den Individualfarben HT und HO sowie die Amaris-Farbskala. Amaris lässt sich zudem ideal kombinieren mit Amaris Gingiva, dem hochästhetischen Füllungsmaterial in Gingivafarben. Damit sind perfekte Resultate auch im Indikationsbereich der rot-weißen Ästhetik möglich.

Spenden statt schenken: VOCO unterstützt UNICEF
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Spenden statt schenken: VOCO hat sich in diesem Jahr für eine Spende an UNICEF a

Hier eine Flasche Wein, dort ein edler Kugelschreiber – Weihnachten ist die Zeit der Geschenke, auch um Kunden und Geschäftspartnern Danke zu sagen. In diesem Jahr hat sich VOCO jedoch entschlossen, an Stelle materieller Geschenke auf Nachhaltigkeit zu setzen und 20.000 Euro an das Kinderhilfswerk UNICEF zu spenden.

Die Entscheidung für die Aktion „Spenden statt schenken“ fiel aus gutem Grund: „Wir engagieren uns permanent in vielen karitativen Bereichen. Zu Weihnachten auf individuelle Präsente zu verzichten und stattdessen einen Beitrag zum Wohle notleidender Kinder zu leisten, drückt unser persönliches Verständnis von Zuwendung am besten aus. Und wir sind überzeugt, dass unsere Kunden und Geschäftspartner diese Sicht gern unterstützen“, erklären Ines Plaumann-Sauerbier und Olaf Sauerbier (VOCO-Geschäftsleitung).

Die ehrenamtliche UNICEF-Mitarbeiterin Elke Schmidt (Stade) dankte im Namen der Hilfsorganisation für die großzügige Spende, die in das Programm „Kinder in Krisenregionen“ fließt. „Wir sorgen dort unter anderem für warme Winterkleidung, Decken und Heizmaterial, sauberes Trinkwasser, Medikamente und versuchen, schützende Unterkünfte zur Verfügung zu stellen“, so Elke Schmidt. Sie freut sich sehr über das Engagement von VOCO: „Für viele ist ein Weihnachtsgeschenk eine schöne, aber sicher nicht lebenswichtige Aufmerksamkeit. Mit der Spende aber wird Kindern in größter Not die Chance auf eine bessere Zukunft geschenkt.“

Bundesministerin für Bildung und Forschung besucht VOCO
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Abb. 1) Prof. Dr. Johanna Wanka (Bundesministerin für Bildung und Forschung) mit Abb. 2) Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka appliziert das Nano-H Abb. 3) (v.l.) Prof. Dr. Reinhard Maletz (Leiter Forschung und Entwicklung, VOCO

„VOCO ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Forschungskooperationen exzellent umgesetzt werden können“, lobte Prof. Dr. Johanna Wanka das familiengeführte Unternehmen VOCO bei ihrem Besuch in Cuxhaven. Gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Thiemo Röhler und dem parlamentarischen Staatssekretär Enak Ferlemann wollte sie dem Dental-Hersteller in Sachen Forschungsförderung auf den Zahn fühlen. Für sie sei es wichtig, Forschung und Innovation in Deutschland weiter zu stärken, insbesondere im Mittelstand.  

 

Dass sich solch eine Unterstützung auszahlt und Förderungen auch in mittelständischen Unternehmen zielführend umgesetzt werden können, beweist VOCO. „All unsere Projekte waren erfolgreich“, betonte Dr. Christian Plath, Leiter Corporate Communications. Zusammen mit Manfred Thomas Plaumann, Mitglied der Geschäftsführung und für den Bereich Forschung und Entwicklung zuständig, stellte er den Gästen das Unternehmen vor. Bei einer anschließenden Führung, bei der die digitale Zahnheilkunde im Fokus stand, konnten sich die Politiker zudem einen eigenen Eindruck von dem Industrieunternehmen machen, das als eines der wenigen von der Entwicklung bis zur Produktion alle Bereiche an einem Standort hat.

 

Prof. Dr. Reinhard Maletz, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung, beantwortete Fragen rund um sein Aufgabengebiet und machte noch einmal deutlich, wie bedeutend Kooperationen für die Grundlagenforschung mit mittelständischen Industrieunternehmen seien - beispielsweise mit dem Fraunhofer-Institut –, weil hier der Fokus auf den Produkten liege. Und um die geht es bei VOCO.

VOCO als „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ geehrt
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Ausbildungsbetrieb des Jahres: Für die VOCO GmbH nahmen Personalleiterin Britta

Jedes Jahr bildet VOCO junge Menschen in den unterschiedlichsten Bereichen aus – mit großem Erfolg. Als „herausragend“ würdigt die Industrie- und Handelskammer (IHK) im Elbe-Weser-Raum die Leistungen des Cuxhavener Dental-Unternehmens in der Ausbildung und zeichnete VOCO jetzt als „Ausbildungsbetrieb des Jahres“ im IHK-Bezirk aus. Ob Industriekauffrau/-mann, Chemielaborant/-in, Fachlagerist/-in, Produktionsfachkraft Chemie oder duales Studium mit Fachrichtung BWL: Mit der Ausbildung bei VOCO wird ein breites und stabiles Fundament für die berufliche Zukunft gelegt und jedem Azubi eine Perspektive in einem beständig wachsenden, internationalen Unternehmen geschaffen.

 

„Der Bereich Ausbildung ist von enormer Bedeutung für uns und wird entsprechend mit größter Sorgfalt und großem Engagement betreut“, so VOCO-Gesellschafterin Ines Plaumann-Sauerbier, die gemeinsam mit VOCO-Geschäftsführer Olaf Sauerbier und Personalleiterin Britta Nell die Auszeichnung auf dem Neujahrsempfang der IHK in Stade vor über 800 Gästen aus Politik und Wirtschaft entgegennahm.

 

Das besondere Engagement für den Bereich Ausbildung spiegelt sich sowohl in den erfolgreichen Abschlüssen der Auszubildenden, die immer wieder zu den Besten ihres Jahrgangs zählen, als auch in den zahlreichen Übernahmen wider. Ines Plaumann-Sauerbier: „Wir bilden stark für unseren eigenen Bedarf aus und freuen uns, jungen und ambitionierten Menschen spannende Aufgaben in unserem international agierenden Unternehmen und dazu langfristige Perspektiven bieten zu können.“

 

Die Auszeichnung der IHK bestärkt sie, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. „Wir sind stolz auf diese Bestätigung unserer Arbeit und werden uns weiterhin mit voller Kraft und Herzblut dafür einsetzen, dass unsere Qualitäts-Ausbildung und ein modernes, weltoffenes Arbeitsumfeld junge Fachkräfte für die vielfältigen Aufgaben in unserem Unternehmen begeistern.“

Mehr Platz für die Herstellung: Neues VOCO-Produktionsgebäude fertiggestellt
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Einweihung nach einjähriger Bauzeit: Die VOCO-Geschäftsleitung mit Olaf Sauerbie Das doppelstöckige neue Produktionsgebäude schafft 9.000 Quadratmeter zusätzlich

In über 100 Länder liefert VOCO seine Produkte. Zahnärzte rund um die Welt nutzen die hochqualitativen Dentalmaterialien mit dem Gütesiegel „Made in Germany“ – mit weiterhin steigender Tendenz. Das stetige Firmenwachstum erfordert allerdings auch große Produktionsressourcen: Mit dem Bau des neuen Produktionsgebäudes hat VOCO in Cuxhaven jetzt den dafür notwendigen Platz geschaffen.

 

Die Kapazitäten wurden allmählich knapp in den Produktionsräumen: Zwar waren diese bereits mehrfach vergrößert worden, doch das beständige Wachstum von VOCO und die entsprechende Auftragslage hatten den Bereich Herstellung in den vergangenen Jahren an die Grenzen seiner Kapazität gebracht. Darauf reagierte die VOCO-Geschäftsleitung mit dem Neubau eines doppelstöckigen zusätzlichen Produktionsgebäudes.

 

Vor einem Jahr erfolgte der erste Spatenstich, im Sommer 2016 konnte zusammen mit vielen Gästen das Richtfest gefeiert werden. Jetzt ist nach rund zwölfmonatiger Bauzeit das neue Produktionsgebäude plangemäß fertiggestellt. Die VOCO-Geschäftsleitung mit Ines Plaumann-Sauerbier, Manfred Thomas Plaumann und Olaf Sauerbier freut sich über den reibungslosen Verlauf der Bauarbeiten, die von den Firmen Lüdke Stahlbeton-, Hoch- und Tiefbau (Cuxhaven) sowie D. Schröder (Bremervörde) in einer Arbeitsgemeinschaft als Generalunternehmer geleitet wurden.

 

Mit der Fertigstellung der Produktionserweiterung erreicht VOCO einen weiteren wichtigen Meilenstein. „Das moderne neue Produktionsgebäude verschafft uns 9.000 Quadratmeter zusätzliche Nutzungsfläche, die für unsere weitere positive Entwicklung und den Ausbau der Marke VOCO in der Dental-Branche weltweit bedeutend sind“, so die Geschäftsleitung.
VOCO hatte in den frühen 80er-Jahren in Cuxhaven die Entwicklung und Produktion von Dentalmaterialien aufgenommen. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen über 400 Mitarbeiter in Deutschland – davon 350 in Cuxhaven – sowie 390 länderspezifisch angebundene Vertriebsmitarbeiter im Ausland. 1992 erfolgte der Neubau des Firmengebäudes an der Anton-Flettner-Straße. Der Bau des jüngsten Produktionsgebäudes ist nach verschiedenen Baumaßnahmen 1997, 2005 und 2013 bereits die insgesamt vierte Erweiterung.

 

Die Kosten für die Produktionserweiterung beliefen sich auf rund 10 Millionen Euro. Für die VOCO-Geschäftsleitung steht fest: „Es ist eine lohnende Investition, die den Weg ebnet für die weitere erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens und natürlich auch für die Schaffung weiterer Arbeitsplätze.“

Wie Composite-Wurzelstifte richtig gesetzt werden
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Postendodontische Versorgungen mit glasfaserverstärkten Wurzelstiften wie Rebild Dr. Peter Kopecky stellt die Vorzüge von glasfaserverstärkten Composite-Wurzelst

Postendodontische Versorgungen sind häufig eine besondere Herausforderung. Wann ist das Setzen eines Wurzelstiftes sinnvoll? Welche Art von Stift ist die richtige Wahl? Worauf kommt es bei der Befestigung im Wurzelkanal an? Und was muss beim Aufbau des Zahnstumpfes beachtet werden?

 

Wer sich intensiv mit diesen Fragen auseinandersetzen und sich einen Überblick über das Angebot an Wurzelstiften am Markt verschaffen möchte, ist herzlich eingeladen zur Fortbildung am 01. Juni 2018 bei Artident Zahntechnik in Berlin. In einem zweistündigen Training zeigt Dr. Peter Kopecky (VOCO-Wissenskommunikation), welche Vorteile es hat, bei der Postendo auf glasfaserverstärkte Composite-Wurzelstifte zu setzen. Dabei spielen sowohl die physikalischen Eigenschaften des Materials eine Rolle als auch die spezielle Beschaffenheit der Wurzelstifte zum Beispiel in Form von Glasfaserstiftbündeln für Wurzelkanäle mit besonderen Geometrien.

 

Der Kurs vermittelt materialwissenschaftliches Basiswissen, das maßgeblich zur Vermeidung von Unsicherheiten in der Anwendung von glasfaserverstärkten Wurzelstiften beiträgt. Für die Teilnahme werden 2 CME-Punkte angerechnet.

 

Termin

Freitag, 01. Juni 2018, 15.00 bis 17.00 Uhr

Referent Dr. Peter Kopecky, Diplom-Chemiker, Manager Wissenskommunikation und Referent im Dental Education Programme der VOCO GmbH
Veranstaltungsort   

Artident Zahntechnik GmbH, Hultschiner Damm 174, 12623 Berlin

Seminarbeitrag 59,00 € zzgl. 19 % MwSt./Teilnehmer
Anmeldung Bitte bis zum 10.05.2018 bei Artident unter Telefon (030) 567 523 9 oder per E-Mail unter info@artident-berlin.de
Vom sonnigen Neapel an die kühle Küste
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Mitarbeiter der Depots Dental Futura Group Srl. und Capuozzo Srl. mit Junior-Are

Ein frischer Wind wehte den italienischen Depotmitarbeitern bei ihrem Besuch des VOCO-Hauptsitzes in Cuxhaven um die Nase. Das lag aber nicht nur an der kühlen Nordsee-Brise, sondern vor allem an den fünf Neuprodukten, die VOCO den Gästen aus Neapel vorstellte. Neben BrackFix, GrandioSO x-tra, dem GIC Mixer, Meron Plus AC und V-Posil Mono Fast stand außerdem der SolFlex 3D-Drucker im Fokus der Fortbildung. CAD/CAM Development Manager Martin Göbel präsentierte die Vorteile des 3D-Druckers und überzeugte die Depotmitarbeiter mit einer optimalen Druckqualität und -geschwindigkeit sowie den abgestimmten Druckermaterialien V-Print model und V-Print ortho.

 

Den Abschluss des Deutschlandaufenthalts bildete ein Ausflug nach Hamburg. Nach einem gemeinsamen Essen mit Junior-Area-Manager Marco Döhring sowie Vincenzo Capuozzo, Vertriebsleiter Süd-Italien, und einer letzten Übernachtung in Hamburg, ging es für die Gäste wieder zurück nach Italien.

Fellowship Symposium mit Partnern aus 21 Nationen
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40 Zahnärzte kamen zum „International Fellowship Symposium“ – organsiert von der Auch in den Pausen tauschten sich die Kollegen untereinander aus. Auch wenn es das Vortragsprogramm in sich hatte: Vor, während und nach den Vortr Die Zahnärzte konnten sich von Dentalisten beraten lassen.

„Es war eine tolle Zeit mit Kollegen und Freunden“, „Danke für die großartigen und inspirierenden Erlebnisse“, „Einer der wichtigsten Tage in meinem Leben“ oder „Ich bin immer wieder gerne hier“ – so und so ähnlich lautete das Fazit von 40 Zahnärzten, die zum viertägigen „International Fellowship Symposium“ in der VOCO-Firmenzentrale in Cuxhaven zusammenkamen. Dafür nahmen sie auch gerne eine teilweise sehr weite Anreise in Kauf. Schließlich kommen nicht alle Tage Zahnärzte aus Europa, Nord- und Südamerika, Asien und sogar Australien zusammen, um Vorträge zu halten, sich mit Kollegen auszutauschen oder um einfach mal mit den „Dentalisten“ von VOCO ein persönliches Wort zu wechseln.

 

Gleich zu Beginn des ersten Veranstaltungstages stand ein ganz besonderer Programmpunkt auf der Agenda. Denn nach den Begrüßungsworten von Geschäftsführer Olaf Sauerbier übernahm Prof. Dr. Richard Price das Mikrofon. Der Kanadier leitet an der „Dalhousie University“ in Halifax die Abteilungen „Zahnklinische Wissenschaften“ und „Biomedizinische Technik“. In seinem dortigen Labor untersucht er die Langlebigkeit von Kompositfüllungen im Seitenzahnbereich, die Lichtintensität von dentalen Polymerisationslampen sowie die Vorteile einer schnellen gegenüber einer langsamen Lichtaushärtung bei Zahnrestaurationen. Einige seiner Ergebnisse stellte er den Symposiumsteilnehmern in seinem Vortrag „Der Wert einer guten Polymerisationslampe“ vor.

 

Anschließend wechselten sich die Referierenden im 15-Minuten-Takt auf der Bühne ab. Sie präsentierten eine breite Themenvielfalt, unter anderem mit Vorträgen wie „Ästhetische Eigenschaften von Admira Fusion“, „Composite-Workflow in der täglichen Arbeit“, „Fissurenversiegelung“, „Die Verwendung von gebündelten glasfaserverstärkten Wurzelstiften“ oder „Silikonmaterialien für Bissregistrate“. Wer nicht gerade selbst auf der Bühne stand und seinen Vortrag hielt, zückte sein Smartphone oder seine Kamera, um Informationen im Bild festzuhalten.

 

Doch nicht nur die angereisten Zahnärzte hielten Fachvorträge, sondern auch VOCO’s Leiter der Forschung und Entwicklung Prof. Dr. Reinhard Maletz. Er stellte den Gästen mit den Grandio blocs die jüngsten Ergebnisse der Composite-Forschung für die CAD/CAM-Technologie vor. Darüber, und über die vielen anderen zahnmedizinischen Themen, diskutierten die Kollegen nicht nur im Anschluss der Vorträge, sondern nutzten auch ihre Pausen, um sich auszutauschen.

 

Nach den intensiven Veranstaltungstagen mit jeder Menge Vorträgen schlossen die Zahnärzte ihren Deutschlandaufenthalt mit einemgemeinsamen Ausflug nach Hamburg ab.

Besuch aus dem nördlichsten Land des Baltikums
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Sowohl innerhalb der Fortbildung als auch beim Firmenrundgang konnten die estlän

VOCO-Produkte gehören zur täglichen Arbeit in Zahnarztpraxen – und das in aller Welt. Auch in Estland sind innovative Materialien mit dem Qualitätssiegel „Made in Germany“ besonders gefragt. Deshalb machten sich zwölf Zahnärztinnen aus dem etwa 1000 Kilometer Luftlinie entfernten Estland auf den Weg nach Cuxhaven, um sich selbst ein Bild von der Firmenzentrale, den Produkten und deren Herstellung zu machen.

 

Auf die Estländerinnen wartete ein abwechslungsreiches Schulungsprogramm, bei dem drei Produkte im Fokus standen. Zum einen das weltweit erste rein keramisch basierte Universal-Füllungsmaterial Admira Fusion, zum anderen das dualhärtende Universal-Adhäsiv Futurabond U. Außerdem konnten die Zahnärztinnen sich ausgiebig mit dem Produkt Rebilda Post GT, den glasfaserverstärkten Composite-Wurzelstiften, beschäftigen. Hierzu erhielten die Zahnärztinnen nicht nur ausführliche Informationen aus erster Hand und praxisnahe Tipps von den Cuxhavener Dentalisten, sondern konnten sich bei einem Hands-on-Kurs selbst von dem Material überzeugen lassen.

 

Darüber hinaus lud VOCO die Gäste zu einem Blick hinter die Kulissen ein: Bei einem ausführlichen Firmenrundgang nutzten sie die Gelegenheit, sich selbst einen Eindruck von der Forschung und Entwicklung sowie der Produktion im Hause VOCO zu machen.

 

Zum Abschluss ihres Deutschland-Aufenthaltes ging es für die Zahnärztinnen auf die Hochseeinsel Helgoland, anschließend verbrachten sie zwei Nächte in Bremen und traten dann gut erholt ihre Heimreise an.

Sales Team aus USA und Kanada trifft sich in Cuxhaven
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Das Sales Team Nordamerika zu Gast im Headquarter: VOCO-Geschäftsführer Olaf Sau

Die Marke VOCO spielt auf dem amerikanischen Dentalmarkt eine immer größere Rolle. Daran hat das Sales Team USA/Kanada enormen Anteil. Jetzt trafen sich die Verkaufsexperten von VOCO America Inc. und VOCO Canada Inc. in Cuxhaven, um gemeinsam über die nächsten Schritte des wachsenden Dental-Spezialisten zu sprechen und ihr Produktwissen zu vertiefen.

 

Die Ausweitung des Produkt-Portfolios von VOCO in den digitalen Bereich hat nicht nur in Europa ein großes Echo ausgelöst. Auch in den Staaten und in Kanada hat die Ankündigung des neuen Produktzweiges bereits für Aufsehen gesorgt. Grund genug, die fast 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von VOCO America Inc. und VOCO Canada Inc. nach Cuxhaven einzuladen, um im Headquarter alle wichtige Informationen rund um die neuen 3D-Drucker, die Composite-Blöcke und den Intraoralscanner zu teilen. Diese gab es aus erster Hand vom Leiter der Forschung + Entwicklung, Prof. Dr. Reinhard Maletz, vom Leiter der Wissenskommunikation Klaus Peter Hoffmann (Zahnarzt und Zahntechniker) sowie aus dem Marketing und natürlich der VOCO-Geschäftsleitung. Olaf Sauerbier (Geschäftsführer Marketing/Vertrieb) dankte den nordamerikanischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und Beitrag zum Geschäftserfolg des Unternehmens.

 

Der nordamerikanische Markt ist nämlich mittlerweile einer der umsatzstärksten Märkte für VOCO. Olaf Sauerbier und Leif Ebert, der die Geschäfte von VOCO America lenkt, freuen sich über das anhaltend starke Wachstum auf dem umkämpften Markt: „Mit dem erweiterten Produktangebot erreicht VOCO 2017 einen neuen Meilenstein. Darauf konnte sich unser Sales Team hier optimal vorbereiten und nimmt viel Fachwissen mit zurück nach Amerika.“

VOCO auf der Fachmesse Krakdent
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VOCO-Area Manager Jan Ziesch (l.) mit seinem Sales-Team auf der Krakdent in Krak Das Präzisionsabformmaterial V-Posil wurde von der Krakdent-Wettbewerbskommissio

VOCO ist als stark international ausgerichtetes Unternehmen auf nahezu allen Märkten der Welt präsent und jährlich auf mehr als 200 Fachmessen und Kongressen vertreten. Erstmals auf der polnischen Fachmesse Krakdent in Krakau präsentierte VOCO seine neuen Produkte für den digitalen Workflow. Bei den Besuchern stießen besonders die SolFlex-3D-Drucker auf besonderes Interesse.

 

Doch nicht nur die Drucker sorgten für eine erfolgreich verlaufende Messe. Bereits zum dritten Mal durfte Jan Ziesch, für Polen verantwortlicher Area-Manager im VOCO-Sales Team, einen Krakdent-Preis entgegennehmen.

 

Krakdent-Award für V-Posil

Die Krakdent-Wettbewerbskommission hat das Präzisionsabformmaterial V-Posil als Material mit der höchsten Qualität ausgezeichnet. Bereits im Jahr 2016 überzeugte das erste rein keramisch basierte Füllungsmaterial Admira Fusion die Jury. Im Jahr 2017 wurde Rebilda Post GT, der erste gebündelte, glasfaserverstärkte Composite-Wurzelstift, ausgezeichnet.

Erfolgsfaktor Forschung: So gehen innovative Restaurationen
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45 Studentinnen und Studenten der Zahnmedizin von der Universität Groningen stat Im Hands-on-Kurs stand nach einem kurzen theoretischen Teil die Praxis im Mittel Das Post-Endo-System Rebilda Post erforderte viel Fingerspitzengefühl. Die Arbeit mit den glasfaserverstärkten Composite-Wurzelstiften will geübt sein. Den Studenten gefiel die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema. Auch die Füllungstherapie und ihre modernen Materialien wurden ausführlich bespr In den Pausen zwischen Firmenrundgang, Vorträgen und Hands-on-Kursen hatten die

Ohne exzellentes Material keine optimale Versorgung – das steht auch für angehende Zahnärztinnen und Zahnärzte außer Frage. Eine Gruppe niederländischer Studenten der Universität Groningen hat im März die Dentalisten von VOCO besucht, um sich ihr eigenes Bild von einem der global führenden Dentalmaterialien-Hersteller zu machen.

 

Verstehen – Sehen – Anwenden

Aber ihr Ausflug nach Cuxhaven hielt weit mehr bereit als den Blick hinter die Kulissen: Neben einer Tour durchs Unternehmen, bei der in alle wichtigen Bereiche wie zum Beispiel Forschung + Entwicklung und Produktion hineingeschnuppert werden durfte, ging es für die 45 Zahnmedizin-Studenten vor allem darum, selber zu verstehen, sehen und anzuwenden. Trotz ihrer unterschiedlichen Ausbildungsstände (33 studieren im 2. bis 4. Semester, zwölf sind bereits im Masterstudium) bot das fachliche Programm allen Studenten eine gelungene Mischung aus interessanten Vorträgen und spannenden Hands-on-Kursen.

 

Geschärfter Blick

Im Fokus standen dabei u.a. die Themen Adhäsivtechnik, temporäre Kronen und Brücken und natürlich die fortschrittlichen Füllungsmaterialien. So setzten sich die Niederländer intensiv mit der Frage auseinander, warum ORMOCER®e wie in Admira Fusion der Schlüssel für erfolgreiche innovative Restaurationen sind und welche Rolle die langjährige Forschungsarbeit dabei spielt. In den praktischen Kursen war im modernen VOCO-Schulungszentrum dann besonders viel Fingerfertigkeit gefragt – zum Beispiel beim Einsatz von glasfaserverstärkten Wurzelstiften für Post-Endo-Versorgungen mit dem neuen gebündelten System Rebilda Post GT.

 

Mitgenommen haben die Studenten aus Cuxhaven nicht nur einen geschärften Blick für handwerkliche Finessen und nützliche Tipps, sondern auch einen ganz persönlichen Eindruck von VOCO, der ihr Vertrauen in die Qualitätsmarke weiter gestärkt hat.

Dentale Übungseinheit für British Forces Germany
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Die Zahnärzte der in Deutschland stationierten Britischen Streitkräfte mit den K Postendodontische Eingriffe verlangen viel Fingerspitzengefühl. Im Hands-on-Kurs konnte jeder Schritt geübt werden. Das Rebilda Post System überzeugte das Dental-Team der British Forces Germany eb

Eine Trainingseinheit ganz besonderer Art absolvierten kürzlich acht Mitglieder der „British Forces Germany“ (BFG) bei VOCO: Die Offiziere aus den zahnärztlichen Teams  der Kasernen in Paderborn, Gütersloh und Bielefeld waren nach Cuxhaven gekommen, um sich intensiver mit den Produkten auseinanderzusetzen, auf die sie auch im täglichen Dienst vertrauen. Außerdem hatten sie eine Menge Fragen zur Entwicklung und Herstellung mitgebracht, die ihnen bei einer ausführlichen Tour durch die unterschiedlichen Firmenbereiche beantwortet wurden.

 

Major Mohanad Abu-Mughaisib und sein zahnärztlicher Stab wollten aber nicht nur mehr über die Entstehung der Produkte und die Arbeit der Forscher und Entwickler erfahren. Bei ihrem Besuch in der VOCO-Firmenzentrale stand auch die Anwendung der Präparate im Fokus, die ihren Ursprung in den modernen Laboren von VOCO haben.

 

Theorie und Praxis

Und das sowohl theoretisch als auch praktisch: In spannenden Vorträgen erklärten Dr. Matthias Mehring und Dr. Peter Kopecky (VOCO-Wissenskommunikation) zum Beispiel, welche Rolle ORMOCER®e für ein erfolgreiches, innovatives Füllungsmaterial spielen. Auch die Vorteile, die glasfaserverstärkte Composite-Wurzelstifte beim postendodontischen Stumpfaufbau bieten, wurden diskutiert. Dann ging es ans Ausprobieren: Beim Hands-on-Kurs im modernen Schulungszentrum wurde schrittweise die Anwendung der Wurzelstifte durchexerziert.

 

Eine fachliche Diskussionsrunde zu den aktuellen Themen der Zahnmedizin rundete den speziellen Einsatz der BFG-Zahnärztinnen und Zahnärzte ab.

Erhellender VOCOday: Lichthärtung und Firmengeschichte im Fokus
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Der erste  VOCOday 2018 hielt viele spannende Einblicke für die ganze Praxis ber 2018 laden die Dentalisten noch zu fünf weiteren VOCOdays ein.

Der VOCOday in Cuxhaven vereint Theorie, Praxis und einen exklusiven Einblick in die Arbeitsprozesse eines der weltweit führenden Dental-Unternehmen. Eine Mischung, die auf großes Interesse in den Zahnarztpraxen stößt. Beim ersten VOCOday in diesem Jahr haben deshalb wieder viele Zahnärztinnen, Zahnärzte und Praxis-MitarbeiterInnen die Gelegenheit für einen Praxisausflug der besonderen Art genutzt.

 

Wie wird eigentlich das Composite hergestellt, mit dem in der Praxis täglich so viele Füllungen gelegt werden? Wo entstehen die Ideen für neue Produkte? Wer sorgt dafür, dass das Material auch in die Praxen am anderen Ende der Welt gelangt? Beim Firmenrundgang lernten die Besucher den Hersteller „ihrer“ vertrauten Dental-Materialien aus nächster Nähe kennen.

 

Das wissenschaftliche Programm lenkte die Aufmerksamkeit dann abschließend auf die Lichthärtung. Das daueraktuelle Praxis-Thema wurde in zwei Vorträgen –  einmal speziell ausgerichtet auf die Interessen des Fachpersonals und einmal auf die der Zahnärztinnen und Zahnärzte – beleuchtet. Für die Teilnahme daran gab es 2 CME-Punkte.

 

Der nächste VOCOday findet am Freitag, 13. April, statt. Nähere Infos zur Veranstaltung und Anmeldung finden Sie hier.

Raus aus dem Produkte-Labyrinth
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Am 28.11.2018 findet der Prophylaxe-Workshop bei VOCO in Cuxhaven statt. Praxishygienikerin und Praxiscoach Sona Alkozei verrät Tricks und Kniffe für den

Wer in der Zahnarztpraxis für den Bereich Prophylaxe verantwortlich ist, der weiß, in welchem Produkte-Dschungel man sich schnell wiederfinden kann: Verschiedenste Polierpasten, Versiegeler, Schutzlacke, Mundspüllösungen etc. ringen um die Gunst des Fachpersonals. Aber wie trifft man die richtige Wahl? Worauf kommt es bei welcher Indikation an? Wie verschafft man sich einen Überblick und behält diesen auch?

 

Diese Fragen beantwortet am 28.11.2018 die erfahrene Dentalhygienikerin Sona Alkozei beim Prophylaxe-Workshop in VOCO’s Schulungszentrum in Cuxhaven. Sie lädt PraxismitarbeiterInnen dazu ein, sich gemeinsam einen Weg durch das Produkte-Labyrinth zu bahnen und so individuelle Prophylaxe-Strategien für jeden Patienten zu entwickeln.

 

Was:             Prophylaxe-Workshop
Wo:              VOCO-Schulungszentrum, Cuxhaven
Wann:           Mittwoch, 28. November 2018, 9.30 – ca. 16 Uhr
Referentin:   Sona Alkozei, Dentalhygienikerin und Praxiscoach

 

Zu mehr Infos zum Workshop und zur Anmeldung geht es hier.

VOCO Dental Challenge 2018 – jetzt bewerben!
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Zum 16. Mal wird im September in Cuxhaven die begehrte VOCO Dental Challenge-Tro Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Chance, ihre Arbeit mit Die Preisträgerinnen des Vorjahres: Franziska Beck (Mitte), Sina Luisa Broscheit

Sie sind jung, ambitioniert – und haben den Mut, Ihre fachlichen Ansichten mit einem Fachpublikum zu teilen? Dann wartet in Cuxhaven eine echte Herausforderung auf Sie: Bei der VOCO Dental Challenge haben junge Zahnmediziner und Naturwissenschaftler die Chance, ihre Forschungsarbeiten einem exklusiven Auditorium zu präsentieren. In diesem Jahr findet der renommierte Wettbewerb am 21. September statt – wer die Challenge annehmen möchte, kann sich ab sofort bewerben.

Zum 16. Mal lädt der dentale Wettstreit den wissenschaftlichen Nachwuchs dazu ein, Erfahrungen in der Diskussion zu sammeln, die eigene Arbeit in den Fokus zu rücken und fast nebenbei wertvolle Kontakte zu knüpfen. Die Teilnehmer präsentieren ihre Forschungsergebnisse zu einem Thema mit dentalem Schwerpunkt in Form eines ca. 10-minütigen Kurzvortrags, der von drei unabhängigen Wissenschaftlern bewertet wird. Im Anschluss gibt es eine kurze Diskussionsrunde.

Die Preisträger erhalten attraktive Geldpreise  in Höhe von 6.000, 4.000 bzw. 2.000 Euro (die eine Hälfte ist jeweils für den Vortragenden und die andere Hälfte für die Arbeitsgruppe bestimmt). Hinzu kommt für jeden Preisträger ein zusätzlicher Publikationszuschuss von jeweils 2.000 Euro.

Teilnahmebedingungen für die VOCO Dental Challenge 2018

Teilnehmen können Studenten sowie Absolventen, die ihr Studium 2013 oder später beendet haben. Eine weitere Teilnahmevoraussetzung ist die Präsentation einer Studie, an der zumindest ein VOCO-Präparat beteiligt ist. Außerdem dürfen die Untersuchungsergebnisse vor dem 30.04.2018 noch nicht öffentlich präsentiert worden sein.

Die Anmeldung und Abgabe der einzureichenden Unterlagen (Abstract von ca. einer A4-Seite, Lebenslauf, ausgefülltes Anmeldeformular) hat spätestens bis zum 30.04.2018 (es gilt das Datum des Poststempels) zu erfolgen.

 

Anmeldung für Bewerber:

VOCO GmbH
Dr. Martin Danebrock
Anton-Flettner-Straße 1-3
27472 Cuxhaven
Tel.: (04721) 719 - 209
E-Mail: m.danebrock@voco.de

Von der Idee zum Produkt: Zahnarztpraxen lernen VOCO kennen
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Zum fünften Mal lud VOCO in diesem Jahr zum VOCOday ein. 2018 öffnen die Dentali

In jeder Praxis ist täglich eine Vielzahl von Produkten im Einsatz. Manche gehören längst selbstverständlich zur Tagesroutine. Aber was ist eigentlich deren Geschichte? Wie ist wohl die Idee für das bevorzugte Füllungsmaterial entstanden, wer hat die Rezeptur des Lieblingsfluoridlacks entwickelt? Einen Tag lang ganz nah dran an der Entstehung von Produkten waren jetzt über 50 Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie Praxis-MitarbeiterInnen, die den VOCOday in Cuxhaven besuchten.

Fünfmal jährlich öffnet VOCO seine Türen, um den Praxis-Teams einen persönlichen Blick ins Firmeninnere zu ermöglichen. Die Mitarbeiter der VOCO-Wissenskommunikation zeigten den Teilnehmern u.a. die Abteilung Forschung und Entwicklung, wo alle Produkte ihren Ursprung haben, und natürlich auch die Produktion, in der über 100 Präparate und Geräte hergestellt und konfektioniert werden. 

„Eine ganz neue Sicht auf die Produkte, die wir täglich nutzen“ habe der VOCOday geschaffen, lautete ein Fazit der Besucher. Das war aber nicht alles, was aus Cuxhaven „mitgenommen“ werden konnte. Nach der Besichtigung des Unternehmens wurde in zwei Fachvorträgen das Thema Lichthärtung beleuchtet. Einmal speziell auf die Interessen der Zahnärztinnen und Zahnärzte und einmal auf die der Praxis-MitarbeiterInnen zugeschnitten. Die Fortbildung inklusive CME-Punkten rundete den besonderen „Praxisausflug“ ab.

Auch im kommenden Jahr laden die Dentalisten wieder zum VOCOday ein. Die Termine und Anmeldebedingungen werden rechtzeitig an dieser Stelle bekannt gegeben.

Pfiffige Lösungen für komplexe Fragestellungen
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Die drei Preisträgerinnen der diesjährigen VOCO Dental Challenge – Franziska Bec Zum 15. Mal trafen sich junge Forscherinnen und Forscher in Cuxhaven zur VOCO De 1. Platz: Franziska Beck (Universität München). 2. Platz: Sina Luisa Broscheit (Universität Hallen-Wittenberg). 3. Platz: Viktoria Varga (Universität Jena).

Können Antioxidantien langfristig die Bonding-Haftkraft verbessern? Wie ist es um die hydrolytische Degradation von dentalen CAD/CAM-Materialien bestellt? Die Forschungsarbeiten, die die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der 15. VOCO Dental Challenge präsentierten, zeigten nicht nur eine große thematische Bandbreite.  Auch die Intensität, mit der sich die Teilnehmer komplexen Fragestellungen widmeten, beeindruckte die Jury des renommierten Forschungswettbewerbs.

 

Den kritischen Ohren der Jurymitglieder entging nichts. Und so fühlten Prof. Dr. Stefan Rüttermann (Universität Frankfurt), PD Dr. Christian Meller (Universität Tübingen) sowie Prof. Dr. Dr. Andree Piwowarczyk (Universität Witten/Herdecke) den sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor einem großen Fachpublikum mit hartnäckigen Fragen zu deren Vortragsthemen auf den Zahn. Eine echte Herausforderung, bei der fachliche Sicherheit und ein souveräner Umgang mit Kritik gefragt waren. Die Teilnehmer nahmen sie gerne an: „Das ist eine gute Vorbereitung für die Zukunft, zum Beispiel mit Blick auf die Promotionsverteidigung“, hieß es aus dem Teilnehmerfeld.

 

Kontakte knüpfen

 

Aber nicht nur das Liebäugeln mit einer Laufbahn in der Forschung hatte die jungen Zahnmediziner und Naturwissenschaftler zur Teilnahme motiviert. Schon lange gilt die VOCO Dental Challenge als Plattform, bei der wichtige Erfahrungen gesammelt und auch wichtige Kontakte geknüpft werden können. „Hier treffen sich aufstrebende, sehr talentierte Nachwuchskräfte von Universitäten aus ganz Deutschland. Das ist natürlich für jeden eine tolle Gelegenheit für einen Austausch über alles, was junge Wissenschaftler bewegt“, sagt Dr. Martin Danebrock, der mit seinem Team vom Wissenschaftlichen Service die Veranstaltung bereits zum 15. Mal organisiert hat.

 

Nachwuchs stärken

 

Nah dran zu sein an den zukünftigen Zahnärztinnen und Zahnärzten sowie Materialwissenschaftlern ist auch dem VOCO-Geschäftsführer Olaf Sauerbier ein besonderes Anliegen.  „Uns ist wichtig zu wissen, wie sie die Entwicklungen in der Zahnmedizin sehen, und auch, was ihre Ansprüche an uns als forschendes Dental-Unternehmen sind.“ Darüber hinaus verstehe er es als Pflichtaufgabe, mit der VOCO Dental Challenge die Aufmerksamkeit der Dental-Branche auf den Nachwuchs zu lenken: „Sie hinterfragen Dinge und gehen mit großer Leidenschaft und Kompetenz an Ihre Arbeit heran – das ist genau der Geist, der gebraucht wird.“

 

Preisträgerinnen 2017

 

Tatsächlich zeigten sich sowohl Jury als auch Fachpublikum von dem fachlichen Können der Teilnehmer beeindruckt. „Das waren durchweg starke Leistungen“, beglückwünschte Dr. Martin Danebrock die Teilnehmer. Durchsetzen konnte sich in diesem Jahr Franziska Beck (Universität München) mit dem Thema „Antioxdants: can they improve long-term bond strength?”. Den zweiten Platz belegte Sina Luisa Broscheit (Universität Halle-Wittenberg) mit dem Thema „Der Einfluss einer tumortherapeutischen Bestrahlung auf die Dentinhaftung von Universaladhäsiven“. Platz drei ging an Viktoria Varga (Universität Jena) mit dem Thema „Evaluation eines neuen experimentellen selbstkonditionierenden Primers auf die Bondingqualität orthodontischer Attachments“.  

 

Die Preisträgerinnen und ihr unterstützendes Team erhalten Preisgelder in Höhe von 6.000, 4.000 bzw. 2.000 Euro. Zudem gibt es Publikationszuschüsse von jeweils 2.000 Euro zur Unterstützung ihrer weiteren Arbeit.

 

 

Die weiteren Finalisten und ihre Themen:

 

Darja Karol (Universität Marburg): „Entwicklung eines Messverfahrens für die Beobachtung von poymerisationsbedingten Scherspannungen“

 

Thomas Martin Strasser (Universität Regensburg): „Effects of surface on CAD/CAM materials“

 

Timo-Sebastian Syväri (Medizinische Hochschule Hannover): „Experimentelle in-vitro Untersuchung zum Einfluss von Plasmaaktivierung auf die Verbundfestigkeit von Zirkonimedioxidkeramik-Komposit Verbindungen“

 

Anja Stenger (Universität Erlangen-Nürnberg): „Hydrolytische Degradation von dentalen CAD/CAM Kompositen“

Dem Hersteller auf den Zahn gefühlt: vierter VOCOday 2017
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Der vierte VOCOday 2017 hielt viele spannende Einblicke für die ganze Praxis ber

Im Praxisalltag bleibt meistens kaum Zeit, sich mit der Herkunft eines Produktes näher zu beschäftigen. Aber welche Entstehungsgeschichte hat eigentlich das Adhäsiv, mit dem täglich „geklebt“ wird? Wie wurde das Composite entwickelt, mit dem täglich zahlreiche Kavitäten gefüllt werden? Antworten aus erster Hand gab es jetzt für mehr als 50 Zahnärztinnen, Zahnärzte und Praxis-MitarbeiterInnen beim VOCOday. Zum vierten Mal in diesem Jahr hatte VOCO seine Türen geöffnet, um den Gästen einen Blick ins Firmeninnere zu ermöglichen.

Nach der Vorstellung des Unternehmens wurden verschiedene Bereiche besichtigt. Die Mitarbeiter der VOCO-Wissenskommunikation zeigten den Teilnehmern u.a. die Abteilung Forschung und Entwicklung, wo alle Produkte ihren Ursprung haben, und natürlich auch die Produktion, in der über 100 Präparate und Geräte hergestellt und konfektioniert werden.  

Im Anschluss stand Fachliches im Fokus: In zwei spannenden Vorträgen wurde das Dauerbrenner-Thema „Lichthärtung“ beleuchtet – jeweils speziell auf die Interessen der Zahnärztinnen und Zahnärzte bzw. des Fachpersonals zugeschnitten. Ein lebhafter Austausch zu Erfahrungen aus dem Praxisalltag rundete den „Teamausflug der besonderen Art“ ab.

Theorie, Praxis und Firmenluft: dritter VOCOday 2017
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Firmenluft schnuppern und Fachwissen vertiefen: Beim dritten VOCOday 2017 waren

Das Konzept des VOCOdays kommt an: In der Firmenzentrale in Cuxhaven bietet VOCO den Zahnärztinnen, Zahnärzten und Praxis-MitarbeiterInnen nicht nur Einblicke in das Unternehmensleben, sondern vermittelt auch praxisgerechtes Fachwissen und macht aktuelle Themen greifbar und erlebbar.

Zum dritten Mal hat VOCO nun in diesem Jahr seine Unternehmenstüren geöffnet. Über 60 Teilnehmer aus ganz Deutschland nutzten die Gelegenheit, Arbeitsabläufe in den unterschiedlichen Bereichen, vor allem Forschung und Entwicklung, auf einer spannenden Tour kennenzulernen und sich einen eigenen Eindruck von VOCO zu machen.

Im Anschluss bot das VOCOday-Programm eine anspruchsvolle wissenschaftliche Ausrichtung mit einem spannenden Vortrag zum Dauerbrenner-Thema Lichthärtung für Zahnärztinnen und Zahnärzte. Ein weiterer Vortrag beleuchtete das Thema ebenso für das Praxispersonal. Weitere Höhepunkte der Veranstaltung waren natürlich ein Hands-on-Kurs und die Möglichkeit zum intensiven Austausch mit Kolleginnen und Kollegen.

VOCO empfängt Besuch aus dem Reich der Mitte
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Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie Depotmitarbeiter/innen vom Festland Chinas und

Zwölf Flugstunden und sechs Stunden Zeitunterschied nahmen 26 Zahnärzte und Zahnärztinnen sowie Depotmitarbeiter/innen vom Festland Chinas und Taiwan auf sich, um den VOCO-Firmenhauptsitz in Cuxhaven zu besuchen.

„Viele von ihnen waren zum ersten Mal in Deutschland“, weiß Area-Manager Dr. Chuanhao Luo. Gemeinsam mit Qingyuan Shi hatte er die weit angereisten Gäste betreut.

Neben einem Firmenrundgang, bei dem die Besuchergruppe unter anderem einen Einblick in die Produktionsabläufe bekam, erhielt sie wissenswerte Informationen zu den Composite- und Bonding-Produkten von VOCO. Insbesondere Admira Fusion und Futurabond U standen hier im Fokus. Der späte Nachmittag des Schulungstages stand dann im Zeichen des Ausprobierens. In einem Hands-on-Kurs erprobten die Kursteilnehmer das praktische Handling des GrandioSO Inlay Systems und des Füllungsmaterials Admira Fusion aus.

„Die Stimmung untereinander war sehr gut. Genauso wie die aktive Beteiligung an der Schulung“, resümiert Dr. Chuanhao Luo. Das lag unter anderem auch daran, dass er die jeweiligen Vortragsabschnitte immer wieder auf Chinesisch zusammenfasste, so für eine optimale Verständigung sorgte und keine Fragen offen blieben.

Mit vielen typisch deutschen Eindrücken und jeder Menge Fotos von der Nordsee ging es für die Gäste zurück in ihre Heimat. Einige von ihnen nutzten die Gelegenheit und verlängerten ihren Europaaufenthalt, um weitere Länder zu bereisen.

Zusammenspiel von Theorie und Praxis: erster VOCOday 2017
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Den ersten VOCOday des Jahres erlebten zahlreiche Zahnärztinnen und Zahnärzte so

Die VOCOdays bieten den Zahnärztinnen und Zahnärzten Einblicke in das Unternehmensleben, vermitteln praxisgerechtes Fachwissen und machen aktuelle Themen greifbar und erlebbar. Die starke Nachfrage und hohen Teilnehmerzahlen zeigen, dass sich das Konzept bestens bewährt hat.

 

Jetzt erneut öffnete VOCO seine Unternehmenstüren für zahlreiche Teilnehmer am ersten VOCOday 2017. Wieder einmal ergriffen Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie Praxis-MitarbeiterInnen aus ganz Deutschland die Gelegenheit, Arbeitsabläufe in unterschiedlichen Bereichen, vor allem Forschung und Entwicklung, auf einer spannenden Tour kennenzulernen und sich einen eigenen Eindruck von VOCO zu verschaffen.

 

Im Anschluss an den Rundgang bot das VOCOday-Programm eine anspruchsvolle wissenschaftliche Ausrichtung mit einem spannenden Vortrag zum Dauerbrenner-Thema Lichthärtung für Zahnärztinnen und Zahnärzte. Ein weiterer Vortrag beleuchtete das Thema ebenso für das Praxispersonal. Weitere Höhepunkte der Veranstaltung waren natürlich ein Hands-on-Kurs und die Möglichkeit zum intensiven Austausch mit Kolleginnen und

Kollegen.

Ebendiese Kombination aus dem Blick hinter die Kulissen in lockerer Atmosphäre und der anspruchsvollen Fortbildung sowie das Zusammenspiel von Theorie und Praxis machten auch diesen VOCOday für die Teilnehmer zu einem wertvollen „Praxisausflug der besonderen Art“.

Lunch & Learn mit VOCO: Die fundierte Fortbildung für zwischendurch
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Lernen in den eigenen Praxisräumen und in entspannter Atmosphäre – das bieten di

Eine Fortbildung „auf die Schnelle“, aber fundiert und effektiv. Gibt es das? Ohne komplizierte Terminabstimmung, ohne An- und Abreisestress? Das geht tatsächlich: Das „Lunch & Learn“-Konzept von VOCO ermöglicht es allen Teilnehmern, sich bequem in den eigenen Praxisräumen weiterzubilden.

 

Zu drei verschiedenen Themenkomplexen bieten wir einen Workshop an, bei dem Sie nicht nur direkt bei sich in der Praxis alle Fragen zu Produktanwendungen stellen können, sondern auch Uhrzeit und Tag selbst bestimmen. Sie brauchen lediglich Ihren Wunschtermin mit unserem Kundenservice oder Ihrem VOCO-Dentalfachberater abzusprechen. Um alles weitere kümmern wir uns. Neben zahlreichen Produkten zum Ausprobieren bringen wir auch einen Snack Ihrer Wahl mit.

 

Zu folgenden Fokusthemen bieten wir Ihnen Lunch & Learn-Workshops an:

  • Prophylaxe – „Wellness für die Zähne“
    Fragen & Antworten
    Praxistipps
    „Hands-on“ zum Ausprobieren und Anfassen
  • „Herstellung von provisorischen Kronen und Brücken“
    Praxistipps und -tricks
    „Hands-on“ zum Ausprobieren und Anfassen
    Fragen & Antworten
    Workshop-Ziel: eigenständige Herstellung eines Provisoriums
  • „Erfolgreiches Abformen – leicht gemacht“
    Do’s und Don’ts bei der Abformnahme
    Welche Eigenschaften sind bei welchem Arbeitsschritt wichtig?
    Hands-on – einfach mal ausprobieren
    Fragen & Antworten

 

Sie möchten mehr zu den Workshop-Inhalten erfahren? Dann ist unser Kundernservice gerne für Sie da:
Freecall: 00 800 44 444 555
Fax: +49 (0) 4721-719-2931
service@voco.de

 

Oder sprechen Sie direkt Ihren VOCO-Dentalfachberater an. Wir freuen uns auf den Workshop mit Ihnen!

Zahnärztin reist für Hilfseinsatz nach Peru
VOCO Dental Aid
Zahnärztin reist für Hilfseinsatz nach Peru Nach anfänglicher Angst vertrauen die peruanischen Kindern Dr. Renata Messner. „Auch eine Umarmung wirkt manchmal Wunder“, sagt Zahnärtin Dr. Renata Messner. Prophylaxe ist wichtig. Deshalb lernten die Kinder, wie sie ihre Zähne putzen mü

Es ist schon fast 30 Jahre her, da reiste die damals 24-jährige Studentin Renata Messner für ihre Famulatur auf die Fidschi Inseln. Es war ihr erster Einsatz, um in einem so weit entfernten Land Bedürftigen zu helfen. „Damals habe ich in drei Monaten knapp 300 Zähne extrahiert und viele Erfahrungen gesammelt“, erinnert sich die Zahnärztin, die heute eine Praxis in der nordrhein-westfälischen Stadt Mühlheim an der Ruhr betreibt.

Jetzt flog Dr. Renata Messa für den Verein „Zahnärzte helfen“ wieder mehr als Zehntausend Kilometer, um diesmal in Südamerika, genauer in Peru, für drei Wochen freiwillig ihre zahnärztliche Hilfe anzubieten. „Nach 25 Jahren Berufs- und Lebenserfahrung dachte ich an mein früheres Ziel, anderen Menschen etwas davon zu geben. Ich wollte aber auch von ihnen was mit nach Europa zurücknehmen“, erklärt die Zahnärztin ihre Intention. Auf ihre Reise nach Südamerika begleiteten sie ihr Lebensgefährte und ihr 14-jähriger Sohn.

 

Sprachbarrieren überwinden

Zuerst ging es für die Familie nach Urubamba, ein Ort, der von Touristen meist nur auf dem Weg zu den Ruinen Machu Picchu durchreist wird. In Urubamba übernahm dann der Partner-Verein „Corazones para Peru – Herzen für eine neue Welt“ die weitere Organisation des Hilfseinsatzes. Für Dr. Messner standen zwei Einsatzorte auf dem Programm: zum einen ein Kinderdorf in Munaycha, zum anderen im Ort Hoilloc. Hierher reisten auch die Menschen aus den angrenzenden Bergdörfern an. Um sich mit ihnen verständigen zu können, benötigte die Zahnärztin allerdings Hilfe. Denn die Bewohner aus den abgelegenen Regionen sprechen Quechua. „Ich konnte mich mit ihnen leider nicht direkt unterhalten, die peruanische Zahnärztin Brikz, die für die Hilfsorganisation an Ort und Stelle arbeitet, hat freundlicherweise alles übersetzt. Sie wurde in Peru ausgebildet und kann trotz ihres jungen Alters und wenig  Berufserfahrungen perfekt Zähne extrahieren“, erklärt Renata Messner.

 

Zum Zahnarzt, wenn es fast zu spät ist

Und das war auch notwendig, denn Vorsorgeuntersuchungen kennen die Einheimischen dort nicht. „Die meisten von ihnen gehen erst dann zum Zahnarzt, wenn eine Extraktion ansteht und alles andere nicht mehr machbar ist“, so die Zahnärztin. Für die zahnärztliche Behandlung und Versorgung ohne Extraktion erhielt Renata Messner Spenden von Dentalmaterial-Herstellern: „Dafür bin ich sehr dankbar. Die Kinder werden von der Organisation zwar bestens versorgt, dennoch litten viele von ihnen unter Zahnfleischentzündungen. Bei ihnen war meine Hauptaufgabe Zahnstein zu entfernen.“ Außerdem habe sie versucht, gerade bei den älteren Kindern, die Aufmerksamkeit auf ihre Ernährungsgewohnheiten zu lenken und bat sie, öfter Obst und Gemüse zu essen.

 

Erfahrungen fürs Leben

Bei den kleineren Patienten hingegen, gestaltete sich die zahnärztliche Behandlung meist etwas schwieriger. „Sie freuen sich weniger auf die gute zahnärztliche Behandlung, die sie in dem Kinderdorf genießen, sondern auf die Aufmerksamkeit und Zeit, die man mit ihnen verbringt. Auch eine Umarmung wirkt manchmal Wunder. Die Kinder waren so unglaublich dankbar und haben meine Nähe gesucht. Das werde ich nie vergessen“, sagt die Zahnärztin rückblickend und erklärt weiter: „Meine Familie und ich haben die Zeit in Peru sehr genossen und uns immer wieder darüber gewundert, wieviel man anderen in so kurzer Zeit geben kann. Es kommt nicht immer darauf an, was man beruflich macht, denn jeder kann helfen und jeder wird gebraucht.“ Sobald es geht, möchte sie wieder einen Freiwilligendienst in Südamerika leisten.

Kinder im „größten Kampf ihres Lebens“ unterstützen
VOCO Dental Aid
(Neu) In der Klinik bietet er eine kostenfreie Behandlung an für Kinder, die an Krebs Für die Therapie setzt Dr. Skrinjaric ausschließlich hochwertige Dentalprodukte Seine Patienten fühlen sich gut aufgehoben. Ein besonderes Highlight ist es für viele Kinder, wenn sie sich für Füllungen bu

Dr. Tomislav Skrinjaric hat seine zahnmedizinische Laufbahn an der kroatischen Universitätsklinik Zagreb begonnen. Mittlerweile ist er dort Assistenzprofessor in der Abteilung für Kinderzahnheilkunde und präventive Zahnheilkunde. Vor zwei Jahren fasste er den Entschluss, einen Teil seiner Zeit der Behandlung an Krebs erkrankter Kinder zu widmen. Wie es dazu kam und welche Bedeutung diese Arbeit für ihn hat, erklärt er im Interview.

 

1. Wie lange praktizieren Sie bereits als Zahnarzt? Können Sie uns kurz etwas über Ihren Werdegang sagen?

Ich habe meinen Abschluss 2006 an der zahnmedizinischen Fakultät der Universität Zagreb, Kroatien, erlangt. Meine berufliche Laufbahn begann ich Ende des Sommers 2007 in der Abteilung für feste Prothesen der zahnmedizinischen Fakultät der Universität Zagreb. Dort verbrachte ich anderthalb Jahre. Im Frühjahr 2009 wechselte ich dann in die Abteilung für Kinderzahnheilkunde und präventive Zahnheilkunde, wo ich mich 2012 auf dieses Gebiet spezialisierte. Meine Doktorarbeit in Zahntraumatologie habe ich 2013 verteidigt. Im Mai 2016 wurde ich Assistenzprofessor in der Abteilung für Kinderzahnheilkunde und präventive Zahnheilkunde. Meine Interessengebiete sind die Zahntraumatologie, dentale Sedierung, zahnmedizinische Materialien, orofaziale Genetik, 3-D-Bildgebung und -Diagnose und besonders die zahnärztliche Behandlung pädiatrischer Krebspatienten. Dies sind die wichtigsten Eckdaten meiner Laufbahn.

 

2. Was hat Ihr Interesse an pädiatrischen Krebspatienten geweckt? Was war der Auslöser für Ihre Entscheidung, sich besonders diesen Patienten zu widmen?

Nach meiner ersten Untersuchung eines pädiatrischen Krebspatienten war die Entscheidung gefallen. Ich war mit der Zahnbehandlung des vorherigen Zahnarztes überhaupt nicht zufrieden. Genauer gesagt war ich sehr enttäuscht, was die Qualität der Behandlung anging. Diese Kinder führen doch den schlimmsten Kampf ihres Lebens, genau wie ihre Eltern. Die medizinische Behandlung ist körperlich und seelisch sehr belastend, und die Eltern leiden mit ihren Kindern. Das Mindeste, was ein Zahnarzt für diese Patienten tun kann, ist meiner Meinung nach, eine tadellose Zahnrestauration herzustellen.

Bei vielen der Krebspatienten, die zu mir kamen, war der Zustand der Zähne bei ihrem ersten Besuch schlecht. Viele Eltern kennen sich ganz allgemein nicht gut mit einer zahngesunden Ernährung und der Bedeutung von Mundhygiene aus. Dieser Mangel an Information spiegelt sich in der Mundgesundheit ihrer Kinder wider. Bei Krebspatienten ist die Situation noch viel komplexer, da sie sich wegen des Krankenhausaufenthalts und der medizinischen Behandlung nicht so gut um die Mundhygiene kümmern können, wie sie es gerne tun würden.

Bei pädiatrischen Krebspatienten ist die Mundgesundheit für die Gesamtbehandlung äußerst wichtig. Vor allem deshalb, weil die kleinste bakterielle Infektion ihre Gesundheit während der entscheidenden medizinischen Behandlung, d. h. während der Immunsuppression, der Megatherapie und der Knochenmarktransplantation, beeinträchtigen kann. Daher erfordern die Kariesbehandlung und die endodontische Behandlung eine einwandfreie Zahnpflege.

 

3. Wie viele kranke Kinder haben Sie bisher behandelt?

In den zwei Jahren, seit ich begonnen habe, wurden etwa 40 pädiatrische Krebspatienten von mir behandelt.

 

4. Wie viel Zeit investieren Sie in Ihren zahnärztlichen Hilfseinsatz? Haben Sie einen festen Zeitplan für die zahnmedizinische Behandlung pädiatrischer Krebspatienten?

Die Behandlung pädiatrischer Krebspatienten ist schwierig zu planen. Die zahnärztlichen Termine werden nach Bedarf vereinbart. Manchmal habe ich 4 oder 5 Patienten am Tag, manchmal 3 bis 4 Wochen keinen einzigen Krebspatienten. Die Häufigkeit der Besuche hängt von der Zeit ab, die mir bis zur entscheidenden medizinischen Behandlung bleibt, ob dies eine Knochenmarktransplantation ist oder die Kinder zur Behandlung ins Ausland gehen oder ihr Immunstatus sich drastisch verschlechtert hat.

Wenn ich einen pädiatrischen Krebspatienten habe, der eine umfassende Zahnbehandlung benötigt, aber nur wenige Tage Zeit hat, widme ich mich voll und ganz diesem Patienten. Ich behandle das Kind jeden Tag und verschiebe reguläre Patiententermine ebenso wie meine anderen Verpflichtungen. Wenn es sich um ein sehr kleines oder unkooperatives Kind handelt, das dringend behandelt werden muss, tue ich dies unter Vollnarkose im OP unserer anderen Universitätsklinik. So können wir die gesamte Zahnbehandlung einzeitig durchführen.

 

5. Worauf sollte ein Zahnarzt bei der Behandlung dieser Patienten besonders achten?

Meiner Meinung nach ist die Zahnbehandlung pädiatrischer Krebspatienten das komplexeste und verantwortungsvollste Feld in der Zahnheilkunde. Eine oberflächliche Behandlung kann die Gesundheit dieser kleinen Kinder beeinträchtigen und ihr Leben gefährden. Selbst der Erfolg der medizinischen Gesamtbehandlung ist fragwürdig, und bei einer schlechten Zahnbehandlung sinkt die Überlebenschance weiter. Daher sind außerordentliche Sorgfalt und Schnelligkeit mit dem Ergebnis einer einwandfreien Zahnbehandlung unerlässlich.

Wesentliche Faktoren bei der Behandlung pädiatrischer Krebspatienten sind neben den außergewöhnlich hohen klinischen Anforderungen an die Zahnbehandlung das Verhaltensmanagement und das Einfühlungsvermögen gegenüber diesen schwer kranken Kindern. Die meisten dieser Patienten sind – ebenso wie ihre Eltern – wegen der gesamten Situation ziemlich niedergeschlagen. Ich habe viele sehr unkooperative Patienten gehabt. Manchmal musste ich enorme Anstrengungen und Geduld in das Verhaltensmanagement investieren, um die Patienten zur Kooperation zu bewegen, damit wir überhaupt erst mit der Zahnbehandlung beginnen konnten. Zuweilen kann dies psychologisch sehr schwierig für den Zahnarzt sein, vor allem wegen der Progression der Krebserkrankung bei diesen kleinen Patienten. Einige dieser Patienten, die sich der fortschreitenden Krebserkrankung und des letztlich negativen Ergebnisses voll bewusst waren, trösteten ihre Eltern, die schrecklich darunter litten, die wirkungslose Arzneimitteltherapie und das Versagen der medizinischen Behandlung ihres Kindes mitzuerleben.

Manche Patienten haben neurologische Anfälle aufgrund von Gehirntumoren. Der Zahnarzt muss in dieser bereits schwierigen Situation einen Patienten behandeln, der seinen Kopf unkontrolliert schüttelt. Stellen Sie sich vor, Sie behandeln eine kariöse Läsion direkt über der Pulpa und Sie trennt nur ein Zehntel Millimeter von einer endodontischen Behandlung, von zusätzlichen Komplikationen der Zahnbehandlung oder einer möglichen Zahnextraktion. Man kann sich keine weiteren Komplikationen leisten, weil man nur ein bestimmtes Zeitfenster für die Zahnbehandlung hat. Und man möchte diesen kleinen Patienten nicht durch eine Zahnextraktion noch zusätzlich belasten und sein Aussehen ruinieren.

Zudem haben manche der pädiatrischen Krebspatienten aufgrund ihrer Erkrankung und der medizinischen Gesamtbehandlung mitten in einer zahnmedizinischen Behandlung Gefühlsausbrüche. Daher muss man bei der Zahnrestauration sehr schnell und geschickt sein.

 

6. Welches Ziel verfolgen Sie mit dem Projekt und welche Erwartungen hegen Sie?

Neben der Erfahrung, die der Zahnarzt mitbringen muss, spielt die Wahl des Dentalmaterials für die gesamte Behandlung der Patienten eine entscheidende Rolle. Auf dem Markt gibt es ein großes Spektrum an Dentalmaterialien. Die meisten sind zuverlässig. Bei Krebspatienten reicht dies jedoch nicht aus. Diese Patienten verdienen nicht nur die bestmöglichen Dentalmaterialien, sondern sie benötigen sie auch. Die zahnärztliche Versorgung pädiatrischer Krebspatienten mit unzuverlässigen Dentalmaterialien wäre zumindest unethisch. Dentalmaterialien für besonders anspruchsvolle Anwendungsfälle und besonders schwierige Zahnbedingungen müssen beste physikalische Eigenschaften besitzen. Ein äußerst wichtiges Merkmal ist dabei die Biokompatibilität.

Die Dentalmaterialien von VOCO haben der Konkurrenz auf dem Weltmarkt etwas voraus, weil sie die absolut besten physikalischen Eigenschaften bieten, d. h. herausragende Qualität und Langlebigkeit der Zahnfüllungen.

Ein sehr wichtiges Merkmal von Dentalmaterialien ist zudem die Biokompatibilität, d. h. die Nichttoxizität. Die Serie Admira Fusion aus ORMOCER-Nanohybrid-Kompositmaterial ist dafür bekannt, keine klassischen Monomere in ihrer Zusammensetzung zu enthalten. Daher geben die Produkte keine toxischen Bestandteile an den Körper der schwer kranken und immunologisch geschwächten Kinder ab.

Ein fantastisches Produkt für das Verhaltensmanagement ist zudem das farbige Compomer Twinky Star. Damit ist es mir bei einigen unkooperativen Patienten ganz leicht gelungen, sie für die Behandlung zu gewinnen. Und das Behandlungsverfahren ist einfach beeindruckend.

In diesem Zusammenhang sind noch weitere VOCO-Dentalmaterialien zu erwähnen, z. B. Profluorid Varnish in wohlschmeckenden Geschmacksrichtungen, die einfach zu applizierenden Liner (Ionoseal, Calcimol LC) und andere mehr.

Diese Palette an Dentalmaterialien gibt mir die Gewissheit, die bestmöglichen am Markt erhältlichen Dentalmaterialien zu verwenden. Daher bin ich überzeugt, dass diese Zahnfüllungen eine tadellose Qualität aufweisen und die kleinen Krebspatienten zumindest zahnmedizinisch bestmöglich und erfolgreich behandelt werden.

Ohne das Projekt „VOCO Dental Aid“ und die umfangreiche und großzügige Spende verschiedener VOCO-Dentalmaterialien zur Behandlung dieser schwer kranken Kinder wäre all dies nicht möglich gewesen. Ich hoffe, dass das Projekt „VOCO Dental Aid“ für die Zahnbehandlung pädiatrischer Krebspatienten fortgesetzt wird und auch weiterhin hochwertige Dentalmaterialien für diese schwer kranken Kinder bereitstellt.

 

7. Welche Bedeutung hat der Hilfseinsatz für Sie?

Beim ersten Besuch waren die meisten der kleinen Krebspatienten aufgrund der allgemeinen Situation, also der Krankheit und der belastenden medizinischen Behandlung, ziemlich niedergeschlagen. Bei einigen unkooperativen Kindern waren die Eltern recht skeptisch, dass wir alle nötigen Zähne würden behandeln können, vor allem angesichts der kurzen Zeit, die uns zur Verfügung stand. Manche Eltern baten mich gleich beim ersten Besuch, ihre Kinder unter Vollnarkose zu behandeln, da sie daran zweifelten, dass ich ihre Kinder zur Kooperation würde bewegen können. Um dieses Hindernis zu überwinden, musste ich viel Energie in das Verhaltensmanagement investieren. Dabei haben mir die VOCO-Dentalmaterialien sehr geholfen, besonders das einzigartige Füllungsmaterial Twinky Star. Twinky Star hat in vielen Fällen der Kooperation Tür und Tor geöffnet.


Ich begann die Behandlung in Phasen schwerer Depression bei unkooperativen pädiatrischen Krebspatienten mit ausgedehntem Kariesbefall und einer großen Zahl geschädigter Zähne. Und am Ende der Behandlung zeigten diese schwer kranken Patienten ein glitzerndes Lächeln und freuten sich auf die nächste Behandlung in meiner Praxis. Ich erlebte, wie wichtig diesen Kindern ein schönes Lächeln ist und wie froh und freundlich sie trotz der vielen ernsten Probleme sind, mit denen sie und ihre Eltern zu kämpfen haben. Einige dieser Kinder haben mich zu ihrem Freund erklärt, mich beim Wiedersehen umarmt und wollten als Andenken ein Foto mit mir machen. Es schmerzt mich sehr, dass manche meiner Freunde nicht mehr unter uns weilen, weil die bösartige Krankheit am Ende siegte. Aber diese gemeinsamen Momente werde ich nie vergessen. Dieser Wandel ihres Gemütszustands von extrem negativ zu extrem positiv und glücklich trotz schwerer Krankheit ist für mich eine wunderbare und erfüllende Erfahrung.

Dass ich an einem sehr kleinen, aber sehr positiven Teil ihres Lebens teilhaben durfte, ist für mich eine außerordentliche Ehre und Anerkennung. Das ist so viel mehr als nur eine komplexe Zahnrestauration. Aus diesem Grund möchte ich mich in meinem weiteren Berufsleben der Behandlung pädiatrischer Krebspatienten widmen.

Fernab der Zivilisation
VOCO Dental Aid
Mit dem Team von Dentaid reist die britische ZFA Louise Bambrick zum Hilfseinsat Louise und ihre Kollegen haben bei ihrem jüngsten Einsatz in Uganda mehr als 2.0 In Uganda kommen auf 10.000 Bewohner gerade einmal 0,5 Zahnärzte. Die Zähne viel Louise Bambrick plant, künftig jährlich für Hilfseinsätze nach Uganda zu reisen.

Im Februar 2012 reiste die damalige Zahnarzthelferin Louise Bambrick nach Uganda, um das Hilfsprojekt Dentaid zu unterstützen. Uganda ist dringend auf medizinische Unterstützung aus dem Ausland angewiesen - besonders in Sachen zahnmedizinische Aufklärung ist Hilfe nötig. Drei Wochen lang gaben Louise Bambrick und andere Helfer ihr Fachwissen, besonders in den ländlich gelegenen Orten, weiter. Die Familien, die dort fernab der Zivilisation und erst recht von ärztlicher Versorgung leben, besitzen weder Zahnbürsten noch Zahnpasta. An eine zahnärztliche Behandlung ist erst recht nicht zu denken - dafür gibt es einfach zu wenige Zahnärzte in Uganda. Zum Vergleich: In Großbritannien kommen auf 10 000 Menschen knapp 28 Zahnärzte. In Uganda kommen auf 10 000 Menschen gerade einmal 0,5 Zahnärzte. Man muss kein Zahnarzt sein, um zu wissen, welche Konsequenzen das hat. In welch schlechten Zustand sich die Zähne befinden, schockiert die Zahnärzte auf ihren Reisen immer wieder.

Neue Möglichkeiten als Dentalhygienikerin

Im Jahr 2017 war Louise Bambrick wieder vor Ort und unterstützte das Projekt für insgesamt elf Wochen – dieses Mal als Dentalhygienikerin. Diese Position ermöglichte ihr bei Kindern Zähne zu extrahieren, Füllungen zu legen und Zähne mit Fluoriden zu behandeln. Außerdem konnte sie Lehrer und Eltern über Präventionsmaßnahmen zu den am häufigsten in Erscheinung tretenden Mundkrankheiten aufklären und was sie präventiv dagegen tun können.

Zahnbürsten und Zahnpasta verteilt

Louise Bambrick machte all das natürlich nicht allein. Sie war mit einem Team, bestehend aus zwei Zahnärzten, drei Dentalhygienikerinnen, zwei Zahnarzthelferinnen und zwei Freiwilligen, in Uganda unterwegs, um das zahnärztliches Hilfsprojekt zu unterstützen. Auf ihrem Plan standen neun Ziele: darunter Schulen und Waisenhäuser. Alle mit dem Ziel, Kinder und auch Erwachsene von ihren Schmerzen zu befreien. Insgesamt behandelten sie 2110 Patienten. Jeder von ihnen erhielt eine Zahnbürste und Zahnpasta sowie eine intensive Mundhygiene-Aufklärung. Bei 1108 von ihnen konnten die Zähne mit der Spende von VOCO Proflourid Varnish fluoridiert werden. Eine Spende, über die die Zahnärzte sehr froh waren, denn damit können sie zur Kariesvorbeugung beitragen.

Louise Bambrick plant in Zukunft jährlich nach Uganda zu reisen, um das Hilfsprojekt mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten zu unterstützen.

Dentists and friends: Zahnärztlicher Einsatz in Bolivien
VOCO Dental Aid
Die deutsche Organisation Dentists and Friends ist seit vielen Jahren in Bolivie Bolivien zählt nach wie vor zu den ärmsten Ländern Südamerikas. Auf der Isla del Zahnarztbesuche sind für viele Familien kaum möglich. Fehlende Pflege und zucker Um dem entgegenzuwirken hörten die Kinder zuerst einiges über die richtige Zahnp … und durften das Gelernte dann gleich ausprobieren. Jedes Kind wurde mit den no Tierischer Besuch im Wartezimmer: Das Team von Dentists and Friends lernte nicht Erfolgreicher Einsatz in Bolivien: Das Team von Dentists and Friends um Koordina

Bolivien stellt für viele Touristen, die Südamerika kennen lernen und erleben möchten, ein attraktives Reiseziel dar. Der Binnenstaat im Herzen Südamerikas bietet eine reizvolle Natur und durch seine enormen Höhenunterschiede eine vielseitige Landschaft und ein abwechslungsreiches Klima. Jedoch erschweren viele Aspekte eine Reise nach Bolivien, dazu zählen u.a. die schlechte Infrastruktur sowie hohe Kriminalitätsraten in dem Land, das in vielen Teilen von Armut geprägt ist. Für die Menschen gibt es häufig nur eine äußerst bescheidene medizinische Versorgung.

Noch dramatischer ist es in den entlegenen Ecken des Landes wie z. B. auf La Isla del Sol, der Sonneninsel im Titicacasee, die zu den beliebtesten Destinationen im Land gehört. Auf der kaum vorstellbaren Höhe von bis zu 4.000 Metern leben etwa 3.000 Menschen. Trotz der vergleichsweise hohen Einwohnerzahl existierte dort bis 2013 keine zahnmedizinische und kaum medizinische Versorgung. Ein Besuch beim Zahnarzt ist für viele daher mit großen Schwierigkeiten verbunden, da die Reise zum Festland einen großen Zeitaufwand und hohe Kosten mit sich bringt.

 

Unterstützung durch „Dentists and friends“

Bei solchen Bedingungen ist die Unterstützung von internationalen Hilfsorganisationen wichtig, um wenigstens einige Einheimische mit grundlegenden Informationen zur Mundhygiene und Kariesvorbeugung auszurüsten und um zahnärztliche Behandlungen durchzuführen. Die deutsche Hilfsorganisation „Dentists and friends“ bietet weltweit bedürftigen Menschen in den unentwickelten Gebieten medizinische Hilfe an. Dies erfolgt in Zusammenarbeit sowohl mit den Organisationen und Regierungen vor Ort als auch mit Dental-Unternehmen wie VOCO, die die Einsatzteams mit Dentalmaterialien versorgen. Auch für das Hilfsprojekt auf der Isla del Sol hatte VOCO wieder Materialien bereitgestellt, um zu einem erfolgreichen Einsatz beizutragen.

 

Österreichischer Zahnarzt im Einsatz

Zum Einsatz-Team gehörte bei diesem Projekt u.a. der junge Zahnarzt Dr. Tobias Pichler aus Linz (Österreich). Er verbrachte zwei Monaten auf der Isla del Sol, wo er zusammen mit der Projekt-Koordinatorin Dr. Annette Schoof-Hosemann sowie weiteren Kolleginnen und Kollegen zahlreiche Erwachsene, aber auch viele Kinder behandelte.

Die niedrige Lebensqualität der bolivianischen Bevölkerung erschütterte den Zahnarzt: „Armut und Aussichtlosigkeit konnte man auf den Straßen und in den Gesichtern der Menschen sehen. Hagere Lebensumstände, fragliche Hygiene und dritte Welt-Komfort erwarteten uns. Die Bewohner, meist Hirten, beäugten uns meist etwas skeptisch, waren dennoch freundlich und manchmal auch interessiert an unserer „Idee von Mundgesundheit.“

Das erste Ziel des Projektes war die Aufklärung der Schüler auf der Isla del Sol über wichtige Aspekte der Zahnhygiene. Obwohl die Mitarbeiter der Hilfsorganisation die Schulen seit mehreren Jahren besuchten, gab es immer noch zahlreiche Kinder, die „offensichtlich zum ersten Mal so eine ,Bürste für die Zähne‘ erblickten und weder mit deren Handhabung noch den kreisenden Bewegungen vertraut waren“, so Dr. Pichler. Das Team übte gemeinsam mit den Kindern das Zähneputzen und nahm zahlreiche Fluoridierungen vor. Neben dem mangelnden Bewusstsein für Zahnpflege stellt die ungesunde Ernährung in den Schulen ein weiteres Problem dar. Es sei traurig anzusehen gewesen wie „die frisch geputzten, fluoridierten Zähne der Kinder mit Kakao und süßem Popcorn bedient wurden“, so Dr. Pichler.

Der zweite Einsatzort befand sich in „consultorio“, der Arztpraxis, die dank der Spenden sehr gut mit Material ausgestattet war. In vielen Fällen blieb leider die Extraktion die einzig mögliche Therapie. Allerdings konnten auch manche noch zu erhaltenden Zähne mit Füllungen versorgt werden.

 

Projektbilanz

Die zwei Zahnmedizin-Teams (Dr. Tobias Pichler, Dr. Annette Schoof-Hosemann und die Zahnmedizinstudentinnen Tanas Mastani und Diva Nang aus Bonn sowie Zahnärztin Carina Baumgart und die Studenten Lena Spangler und Leonard Heym) haben während ihres Aufenthaltes insgesamt fast 150 Patienten behandelt. Außerdem wurden mehr als 400 Kinder mit Zahnbürsten und Zahnpasten ausgestattet sowie deren Zähne fluoridiert. Das Mitwirken an dem Projekt hat ihnen wertvolle Erfahrungen und persönliche Begegnungen ermöglicht. Die Dankbarkeit der Patienten sowie die Neugier der Kinder hinterließen einen starken Eindruck auf das gesamte Team. Für Dr. Tobias Pichler steht bereits fest, dass dieses Projekt für ihn mit Sicherheit nicht das letzte gewesen ist, da „es noch unzählbar viele hilfsbedürftige Orte und Menschen auf der Erde gibt“.

 

Quelle: Dr. Tobias Pichler, Dr. Annette Schoof-Hosemann / Dentists and Friends

Volldampf auf den Inseln über und unter dem Wind
VOCO Dental Aid
VOCO unterstützte einen zahnärztlichen Hilfseinsatz auf den Kapverdischen Inseln Die Kapverden gelten als Geheimtipp für sonnen- und erlebnishungrige Touristen. Vulkanische Berglandschaften prägen das Landschaftsbild auf der Insel Santiago. Viele Kinder wurden mit Frontzahntraumata oder -defekten vorstellig. Vor allem die Zähne von Kindern und Jugendlichen waren vielfach massiv von Karie Bei diesem kleinen Patienten waren bereits fast alle Zähne kariös zerstört. Neben der fehlenden oder unzureichenden Zahnhygiene sorgt der weit verbreitete V Am letzten Behandlungstag wurden alle Kinder einer Schule in der richtigen Zahnp Die vier Zahnmediziner aus Deutschland mit dem Klinikpersonal des „Centre de Sãu Waren für DWLF auf den Kapverden im Einsatz: Julia Reichmann, Dr. Carina Angeli,

Wie hineingeworfen in das Blau des Atlantiks liegen sie zwischen Europa, Afrika und Südamerika – die Kapverdischen Inseln. Mit ihrem konstant milden Klima, ihrer landschaftlichen Vielgestaltigkeit und ihrem besonderen kulturellen Mix und exotischen Flair  empfehlen sie sich längst als Geheimtipp für sonnen- und erlebnishungrige Touristen. Denen bleiben die Schattenseiten des malerischen Inselstaats zumeist verborgen. Andere wiederum sind dort, um ehrenamtlich gerade denjenigen eine medizinische Versorgung zukommen zu lassen, welche für gewöhnlich keinen oder nur erschwerten Zugang dazu haben.

Trügerisches Tropen-Idyll

Die Kapverden (República de Cabo Verde) zählen mit einer Landfläche von etwas mehr als 4000 Quadratkilometern und einer Bevölkerung von etwa 520.000 Einwohnern zu den kleineren Ländern der Welt. Der Archipel rund 500 Kilometer vor der Küste Westafrikas besteht aus 15 Inseln, von denen neun bewohnt sind. Man unterscheidet hier zwischen den nördlichen Inseln „über dem Wind“ und den südlichen Inseln „unter dem Wind“, also Inseln oberhalb und unterhalb der Strömung des Nordost-Passats. Die Kapverden, einst portugiesische Überseeprovinz und seit 1975 souveräner Staat, verzeichnen in den letzten Jahren einen Aufstieg im internationalen Entwicklungsranking.

Allerdings verfügt das Land weder über mineralische Ressourcen noch über natürliche Voraussetzungen für eine einträgliche exportorientierte Landwirtschaft. Neben ausländischer Wirtschaftshilfe sind es die Ausfuhr von Fischereiprodukten, Textilien und Halbfertigwaren sowie der sich langsam entwickelnde Tourismus, welche dem Land Einnahmen bescheren. Bei einer Arbeitslosenquote von 21 Prozent sind es gerade auch die Geldsendungen von Angehörigen im Ausland, welche rund zwei Drittel der kapverdischen Familien erhalten und zu deren Lebensunterhalt beitragen.

Gesundheitssystem leistet nur Basisversorgung

Das öffentliche Gesundheitssystem der Kapverden kann mit 50 Ärzten pro 100.000 Einwohner lediglich eine Grundversorgung leisten, wobei die Ausstattung der Krankenhäuser und Arztpraxen weit unter OECD-Standard liegt. Es gibt lediglich 20 Zahnärzte, davon ist die Hälfte privat niedergelassen. Eine Behandlung in den Privatpraxen kann sich die Mehrheit der Bevölkerung ohnehin nicht leisten, was zum einen an den Behandlungskosten und zum anderen an den verhältnismäßig hohen Transportkosten liegt.

Denn die Zahnarztpraxen, ob öffentlich oder privat, sind nicht gleichmäßig auf den Inseln verteilt, sodass man für eine Behandlung den Flug oder Fährtransfer zu einer der größeren Inseln oder gleich zur Hauptstadt Praia in Kauf nehmen müsste. Viele Bewohner der Kapverden waren deshalb noch nie bei einem Zahnarzt. Auch die zahnmedizinische Versorgung bewegt sich auf niedrigem Niveau. Kariesprophylaxe, Fluoridierung, Versiegelungen, Wurzel- und KFO-Behandlungen sowie Parodontitistherapien sind hier unbekannt und statt einer Restauration erfolgt aufgrund von Materialmangel häufig gleich die Extraktion.

Mit DWLF zum Hilfseinsatz nach São Domingos

Damit zumindest einigen Menschen geholfen werden kann, organisiert die Hilfsorganisation „Zahnärzte ohne Grenzen“ (Dentists Without Limits Foundation, DWLF) regelmäßig Einsätze, wie etwa denjenigen im April 2016 auf der Insel Santiago, an dem sich Dr. Carina Angeli (33) aus dem nordhessischen Sontra gemeinsam mit drei weiteren Kollegen aus Deutschland beteiligte. Einsatzort war das Krankenhaus „Centre de Sãude“ in dem Ort São Domingos, etwa 20 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Praia im Süden der größten und bevölkerungsreichsten Kapverdeninsel. Die vier Zahnmediziner behandelten zwei Wochen lang in einem provisorisch eingerichteten Krankenzimmer insgesamt 299 Patienten im Alter zwischen zwei und 83 Jahren, wobei zwei Drittel der Patienten Kinder und Jugendliche waren.

Massive Karies bei der jüngeren Bevölkerung

Es zeigte sich, dass vor allem die Zähne von Kindern und Jugendlichen vielfach massiv von Karies befallen waren. Das liegt einerseits am mangelnden Bewusstsein für eine hinreichende Zahnpflege und andererseits an den vielen Süßigkeiten und zuckerhaltigen Getränken, welche überall in der Stadt und auch vor den Schulen an einfachen Verkaufsständen feilgeboten werden und reißenden Absatz finden. Ältere Patienten wiesen deutlich weniger Karies auf, dafür aber massiv Zahnstein und unversorgte Zahnlücken. Bei ganz alten Patienten, hauptsächlich Frauen, konnte bei vielen ein noch vollständiges Gebiss festgestellt werden, allerdings mit stark abradierten Zähnen. Etliche Kinder im Alter von etwa zehn Jahren erschienen zudem mit Frontzahntraumata zur Behandlung.

Angesichts der Befunde zeigte sich Angeli schon erschüttert: „Bei vielen Kindern und Jugendlichen waren die Zahnreste bis aufs Zahnfleisch heruntergefault. Solche Zustände sehen wir bei unserer täglichen Arbeit in Deutschland eher selten. Unter den gezogenen Zähnen befanden sich leider auch viele Milchzähne. Keines der Kinder war jemals in seinem Leben bei einem Zahnarzt gewesen und Vorsorge gibt es hier einfach nicht. Stattdessen isst ein Großteil der Kinder ständig Süßigkeiten, die es an jeder Ecke gibt. Bei einem Zweijährigen waren sogar alle Milchzähne von Karies befallen.“

Bilanz nach zwei Wochen Einsatz

Die vier deutschen Zahnmediziner mussten innerhalb des zweiwöchigen Behandlungszeitraums 267 Zähne extrahieren, legten 144 Füllungen, entfernten bei 49 Patienten Zahnstein, bauten 12 Frontzähne wieder auf, führten zwei Wurzelbehandlungen und zahlreiche lokale Fluoridierungen durch. Berechnet nach dem günstigsten Satz einer deutschen gesetzlichen Krankenkasse hatte die Arbeit ein Gesamtvolumen von circa 25.000 Euro. Um die richtige und kontinuierliche Zahnpflege in den Köpfen der Kinder zu verankern, besuchten die Zahnmediziner am letzten Behandlungstag eine Schule in einem abseits gelegenen Dorf. Dort zeigten sie 80 Kindern der 1. bis 7. Klasse, wie man seine Zähne richtig pflegt, und übten mit ihnen den Umgang  mit eigens verteilten Zahnbürsten. Angeli ist froh, dass sie in São Domingos helfen und dabei auch wichtige Erfahrungen machen konnte. „Die Arbeit auf den Kapverden und in Deutschland sind allerdings zwei komplett verschiedene Welten. Daran musste ich mich erst mal wieder gewöhnen“, so die junge Zahnärztin.

 

Fotos: Carina Angeli